Steine & Wasser – 10.05.2017

Erster Stopp war heute in La Asomada an einem Cache. Der lag an einer großen Betonfläche, unter der ein Wasserreservoir war. Früher wurden die wirklich genutzt und waren wichtig für die Bewässerung der Felder und Versorgung von Vieh. Diese Betonfläche am Hang diente als Wasserrutsche und unten sammelte sich das Wasser in einem unterirdischen Bunker. Ab und zu regnet es ja doch mal, es war auch Wasser drin, aber für die heutigen Bedarfe an Wasser reicht das natürlich nicht aus und sie werden auch nicht mehr benutzt.

Nächster Stopp war am Montaña Colorada. Das ist (wie wahrscheinlich alle Berge) auch ein Vulkan. Es gab einen angelegten Weg um diesen Vulkan, wo an mehreren Stationen Infotafeln standen, die was zu den Gesteinen, zu Erdgeschichte und zur Vegetation erzählt haben. Die letzten großen Vulkanausbrüche waren um 1730 und noch mal 1824. Dabei wurde alles unter einer Lavaschicht begraben und da wächst natürlich nichts mehr. Durch den feuchten Passatwind haben gibt es auf der nördlichen Seite der Steine viele Flechten. Das sieht alles ganz grün und samtig aus. Durch die Flechten haben dann auch einige höhere Pflanzen eine Lebensgrundlage. Aber mehr als Büsche werden es auch nicht.
Bei den Ausbrüchen gab es auch unterschiedliche Auswürfe. Magma, die über die Erde geflossen ist, Asche oder auch Funken, die in der Luft zu kleinen Steinchen erkaltet sind. Es gab aber auch zienlich große Brocken, die noch im Flug erkaltet sind und daher als ziemlich runde Steine im Umkreis um den Krater gelandet sind. Die großen werden als Lavabomben bezeichnet und die größte Lanzarotes lag hier auf diesem Rundweg. Das Ding ist echt groß, hat bestimmt 2-3m Duchmesser.

Weil wir noch nicht genug von Steinen hatten, sind wir in Richtung Südwestküste gefahren. Am Playa Bermeja lag ein Cache in einer Höhle. Da sind wir natürlich hin, aber ohne Taschenlampe war der nicht zu finden. Die Handyfunzel reichte dafür nicht aus. Ich bin auch gar nicht reingeklettert in die Höhle, ich hatte zu viel Schiss 😉
Danach sind wir dann an diesen tollen schwarzen Strand gegangen, an den es wellenmäßig echt hoch her ging. Das Wasser, was den Strand hochgespült wurde, war eigentlich nur Schaum. Ein echt tolles Naturschauspiel! Baden war per Schild dort nicht empfohlen, was ich bei den Wellengang und den vielen Steinen nachvollziehen kann. Trotzdem sind da zwei Leute baden gegangen und hatten offenbar Spaß dabei von einer Welle nach der nächsten überspült zu werden.
Ich bin auf die glorreiche Idee gekommen, etwas in den Sand zu schreiben. Für ein Foto hats auch noch gereiht, aber auf einmal kam das Wasser so weit, dass ich bis zu den Knien im Wasser stand und es sogar meine Hose nassgespritzt hat. Ja also dass ich die Schuhe und Socken am Strand lieber ausziehen sollte, daran hab ich irgendwie nicht gedacht 😀
Aber wo ich die Schuhe dann schon aus hatte, ist mir auch eingefallen, dass ich noch mein Strand-Standardfoto (Füße im Wasser) machen könnte. Was sich als dumme Idee entpuppt hat, denn auf einmal kam eine zweite Riesenwelle und ich war bis zum Arsch hoch durchnässt 😄 bloß gut, dass ich meinen Bikini dabei hatte. Den Rest haben wir zum Trocknen in die Fenster geklemmt und sind weiter gefahren nach El Golfo zu grünen See.

Der See wird durch einen unterirdischen Zugang durch Meerwasser gespeist, grün ist er wegen einer speziellen Algenart. Leider ist dieses kleine Ökosystem gestört, der See wird immer kleiner und man darf vermutlich deshalb auch nicht mehr nach unten. Man kann nur von oben gucken – es ist schön, aber auch eher unspektakulär.

Auf der Suche nach Futter sind wir noch an den Los Hervideros vorbeigekommen. Das sind halt so klippenartige Höhlen, die aus Lavaströmen entstanden, und dann vom Wasser unterspült wurden.
Gegessen haben wir wieder in Playa Blanca in der kleinen Bar am Taxistand, weil wir da wussten, was wir bekommen und weil es nicht mehr weit war.

Freitags-Füller 20/2017

1. Meine Füße stecken gerade in super bequemen Sneakers mit Gelsohle, die ich mir vor dem Urlaub extra noch gekauft hab. Ich bin eigentlich kein Turnschuhmensch, aber die sehen nicht so doll nach Sport aus 😀.

2. Egal welche Sorte, bei Kartoffelchips kann man einfach nicht aufhören zu essen, bis die Packung leer ist… Ich versuchs immer wieder, aber es ist einfach unmöglich!

3. Ich lernte in der Schule eigentlich so gut wie nie. Mir ist das meiste zugefallen, und als es in den höheren Stufen komplizierter wurde, hatte ich trotzdem das Glück, dass es für ne 2 oder 3 immer gereicht hat und zum Zeugnis hin hab ich dann halt noch mal mitgearbeitet um es mündlich noch rauszuhauen, wenns eher Richtung 3 tendiert hat.

4. Die offline-Zeit im Urlaub tat mir wirklich gut. Aber kaum ist man zu Hause, ist halt das WLAN und Internet wieder aktiviert.

5. Es ist wirklich traurig, dass ich seit dem Urlaub keine einzige Seite mehr gelesen habe. Im Urlaub hab ich knapp drei Bücher gelesen und das, obwohl wir fast jeden Tag unterwegs waren. Aber abends bin ich immer so müde, dass ich lieber schlafen als lesen will. Außerdem läuft halt zu hause auch der Fernseher, den wir ja im Urlaub grundsätzlich nicht anschalten.

6. Der letzte Urlaub ist gerade erst vorbei, da kann ich den nächsten kaum erwarten! Nach dem Urlaub ist schließlich vor dem Urlaub 😉 Wohin? Weiß ich noch nicht, aber einen Ort an dem ich noch nicht war möchte ich unbedingt in diesem Jahr noch besuchen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Plausch bei Äppler rose mit meiner Hamburgfreundin, morgen habe ich geplant, mit Matrosenmützchen durch Hamburg zu ziehen und möglichst nicht um Mitternacht müde zu werden und Sonntag möchte ich im Zug die Gelegenheit haben den verpassten Schlaf nachzuholen!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Lost in Arrecife – 09.05.2017

Am Dienstag sind wir nach Arrecife gefahren. Ich hatte einen Cache rausgesucht, bzw. es gibt da auch nur drei, also hab ich den mit den meisten Favoritenpunkten auf die Liste genommen.
Morgens um halb 11 an einem Werktag war da gar nicht so viel los, wir sind ein bisschen rumgegurkt und ich hätte ja eigentlich einen Parkplatz gesucht und wäre dann losgelaufen. Aber der Namenlose fährt ja erstmal überall hin… Es kam, wie es kommen musste: er ist in eine Straße reingefahren, in die er eigentlich nicht hätte fahren dürfen und irgendwie haben wir uns mit dem Auto plötzlich in der Fußgängerzogen wieder gefunden 😀 Also rückwärts, wieder in die Straße, aber da sind wir nicht mehr rausgekommen. Es ging am Ende nur im Kreis, alles Einbahnstraßen… Wir wussten nicht so recht wo hin… Irgendwie wurden die Straßen auch immer enger… nach drei mal der gleichen Runde, aus der wir nicht rausgefunden haben, sind wir dann einfach doch illegal über ein Stück Fußgängerzone gefahren, und haben uns dann etwas abseits des Stadtkerns einen Parkplatz gesucht 😉
Wir sind dann zurück gelaufen, zu Fuß durch die Fußgängerzone, wie sich das gehört, und haben uns am Castillo de San Gabriel auf die Steine gesetzt und genossen, dass es mal bewölkt war. Ich habe mich an dem Tag auch nicht eingecremt… War ja wolkig 😉
So richtig spannend war Arrecife nicht. Wir haben uns noch den kleinen Bootshafen angegeguckt und sind dann aber weiter gefahren, erst in Richtung Las Caletas gleich neben Arrecife. Dort in der Bucht liegt ein Schiffswrack, das 1981 vor Lanzarote Leck geschlagen ist und dann in diese Bucht geschleppt wurde, damit es den Hafen von Arrecife nicht blockiert.

Von dort gings weiter nach Costa Teguise. Inzwischen war die Sonne herausgekommen, aber Madame hielt es trotzdem nicht für nötig sich einzucremen *Augenroll*
In Costa Teguise haben wir einen weiteren Cache gefunden und dann mit Blick auf die Mole einen Kaffee getrunken, bevor wir weiter nach Norden gefahren sind. an der Küste lag ein Cache, der viele Favorietenpunkte hatte. Der muss gut sein.
Und tatsächlich. Ein türkises Wasserloch 25 Meter von der eigentlichen Küste weg. Das sah echt schön aus. Man sieht auf dem Bild gar nicht wirklich, wie groß es eigentlich war, und wie tief es da runter ging. Der Namenlose wollte da schwimmen gehen aber ich hab ihm das ziemlich hysterisch verboten.
In meinem Kopf haben sich gleich wieder Bilder abgespielt, was alles passieren kann. diese Steine sind so scharfkantig und wer weiß was da für Strömungen sind. Irgendwoher muss das Wasser ja schließlich kommen. Und wenn er ausrutscht und da reinfällt und sich was bricht oder aufschlägt… ich krieg ihn doch da nie raus und Hilfe ist so weit weg… Also ich war froh, dass er nicht da runter gegangen ist.
Den Cache dort haben wir nicht gefunden, aber das war nicht so schlimm. Meine Stimmung stand inzwischen eh auf „Essen“ 😉 und wir sind weiter gefahren. Dieses mal hatten wir in der Einheimischenkneipe kein Glück, es war Siesta. Der Besitzer hat uns einen Ort weiter geschickt, der touristischer war. Aber auch dort haben wir ein kleine gemütliche Cafeteria gefunden wo wir sehr lecker und günstig und sogar mit Blick gegessen haben.

Tja, bei der ganzen Aktion und auf der Rückfahrt im Auto bei offenem Fenster hat schön die Sonne geknallt und ich hab mich natürlich schön verbrannt… Nacken noch mal und Oberarme (ich hatte wenigstens ein T-Shirt an, denn die Schultern waren schon vorher rot). Na ja, wer nicht hören will… ne?

Schwarze und weiße Strände – 08.05.2017

Lanzarote ist ja bekanntlich eine Vulkaninsel. Der Boden ist überall sehr karg und je nachdem was da für Lava oder was auch immer aus Berg kam, ist der Boden da eher rötlich oder schwarz. Wir haben uns einige Infotafeln zu den Gesteinen durchgelesen, aber ehrlich gesagt hab ich das schon wieder vergessen 😉 Zumindest hat das ganze zur Auswirkung, dass es auf Lanzarote normale weiße aber auch schwarze Strände gibt.

Nach dem Frühstück und einer widerlichen Eincreme-Session sind wir losgefahren. Erster Stopp war in Puerto Calero. Wir sind zum Hafen runter gefahren und sind da ein bisschen rumgeschlendert. Von dem Hafen aus sind einige Ausflugstouren gestartet, unter anderem eine Unterwasser-Safari, die ich zwar irgendwie gern gemacht hätte, aber so richtig viel sieht man ja dann doch nicht. Dann schwimmt da ein Taucher lang, der Fische füttert, damit man die also auch in der Masse und aus der Nähe sehen kann… naja, also haben wir das gelassen.
Wir sind lieber weiter gefahren nach Playa Quemada. Dort lag 800m Luftlinie entfernt ein Cache. Wir sind mal motiviert losgelaufen. Berg auf. Da war gerade ein Paraglider vor uns und wir konnten ihm beim Start beobachten. Der hat uns dann bestimmt auch die ganze Zeit beobachtet und gesehen, wie ich meinen kalkweißen Hintern in die Luft gehalten hab, als sich dringend Pipi musste 😀
Na ja, als wir jedenfalls über die Bergkuppe waren, haben wir den versteckten Strand gesehen, an dem auch zwei drei Leute baden waren. Wir wollten ja eigentlich noch weiter, sind den Weg am Hang runter und auf der anderen Seite auch noch mal hoch gestiegen, aber als wir dann gesehen haben, dass wir Luftlinie gerade mal 150 Meter geschafft hatten, und der ganze Weg in der prallen Sonne hoch und runter weiter ging, sind wir umgekehrt 😉
Im Schatten an der kühlen Hauswand haben wir dann ein Schokobrötchen verdrückt, neu eingecremt und sind dann weiter gefahren nach Süden in Richtung Papagayo-Strände.

Die ach so berühmten, weißen, tollen Strände… Wenn man mit dem Auto da hin fährt, kommt man nur über eine holprige Schotterpiste hin, an der man auch noch 3 Euro Eintritt zahlen muss. Dann gehts gefühlt ne halbe Stunde im Schritttempo, damit man den ganzen Löchern ausweichen kann. Also für die Straßeninstandhaltung wird der Eintritt schon mal nicht verwendet 😉
Als wir dann dort angekommen waren, standen da massenhaft Autos auf dem Parkplatz und wie man auf dem Bild sehen kann, war der Strand auch sehr voll. Auf der anderen Seite des Felsens rechts sind noch zwei weitere Buchten, die genauso voll waren.
Vom Reiseveranstalter wurde eine Tour mit dem Katamaran dorthin angeboten. Ich war froh, dass wir mit dem Auto da waren, denn in meinen Augen sind die total überbewertet und wir sind recht bald wieder gefahren. Es sah sehr schön aus und das Wasser ist schön türkis, aber so überlaufen… also da findet man einsamere ähnlich schöne Strände, wie ihr noch sehen werdet 🙂

Eingestaubt und irgendwie kaputt sind wir weiter gefahren nach Playa Blanca. Da war der Namenlose als Kind mal gewesen und natürlich wollte er gucken. Ich wollte in erster Linie was essen, ich hatte richtig Hunger.
Wir sind an der Strandpromenade entlang gelaufen. Dort reihte sich ein Restaurant ans andere, daneben ein Eiscafé und ein Souvenirshop. So richtig entscheiden konnten wir uns nicht, wir haben uns dann einfach für eine Tapas Bar entschieden, wo wir im Schatten sitzen konnten und haben ein Wasser bestellt. Aber beim Blick auf die Karte, war klar, dass wir hier nichts essen werden. Die Preise waren derart überteuert und die Portionen auf den Nachbartischen waren eher klein. Wir haben dann 4,20 für 2x 0,33l Wasser bezahlt und sind in eine kleine Bar gegangen, die wir auf der Parkplatzsuche schon gesehen hatten. Die war halt nicht in erster Reihe an der Promenade, im Gegenteil, sie lag an einem Kreisel und einer Wartereihe für Taxis. Aber dort saßen Einheimische. Und wir wurden nicht enttäuscht! Es war sehr lecker, viel zu viel, und für wir haben für 2x 0,5l Wasser nur zwei Euro bezahlt 😉
Also, es lohnt sich immer, etwas abseits zu gucken. Das machen wir ja eigentlich immer, aber es wäre auch nett gewesen, wenn wir aufs Meer hätten gucken können.

Nach dem Essen war uns etwas schlecht und wir sind zurück ins Hotel und haben noch ein bisschen Siesta gemacht. Dann fing es plötzlich an zu regnen… waaaaaaas? na ja, nach 20 Sekunden war schon wieder alles vorbei 😀 Aber einen Regenbogen gabs trotzdem (man sieht ihn nur ganz schwach am Palmenblatt)
Nach dem Abendessen sind wir dann in ein Irish Pub gegangen, das in der Woche zu unserem Stamm-Pub wurde 🙂 Leicht angeschleudert konnte ich dann übrigens auch ganz gut schlafen 😉

Bienvenido a Lanzarote – 06./07.05.2017

Unsere Entscheidung nach Lanzarote zu fliegen, ging dieses Mal überdimensional schnell!! Normalerweise surfen wir ewig und drei Tage auf allen möglichen Reiseseiten, lesen Hotelbewertungen und wenn ich dann was gefunden habe, fängt der Namenlose garantiert noch mal an zu suchen, ober nicht doch noch was tolleres findet 😉
Dieses mal hatte ich überhaupt keine Lust zu suchen. Es war mir eigentlich auch vollkommen egal wo es hingeht. Ich wollte einfach nur weg. Wir haben uns also hingesetzt, ich hatte ein paar Äpfelchen und Möhrchen als Snack geschnippelt, weil ich wusste, wie der Nachmittag verlaufen würde… Aber auf einmal hatten wir gebucht 😉

Lanzarote also 🙂

Hinflug etwas über 4 Stunden, die ich fast die ganze Zeit am Fenster geklebt hab 😀 ich liebe fliegen und kann mich gar nicht sattsehen! Beim Start war unsere Position günstig. Jedes mal versuche ich unser Haus zu sehen, aber ich kann es so schnell nicht finden. Und dann ist man auch schnell schon zu hoch und zu weit weg.
Aber dafür hatte ich Gelegenheit, Spanien zu sehen, Lissabon, den riesenlangen Strand an der portugiesischen Küste und dann hatte ich eigentlich gedacht, dass man Afrika sehen kann, aber das war doch zu weit weg. Also gings weiter übers Wasser, man hat nur gesehen, wie die Sonne auf dem Meer glitzert und wie ein paar Schiffe ihre Bahnen gezogen haben.
Dann endlich gings an den Landeanflug. Wir saßen wieder günstig und konnten schon einen Blick auf Puerto del Carmen werfen, wo unser Hotel war.

Nach dem Koffer holen, haben wir unser Auto geholt und sind ins Hotel gefahren. Das ist uns ohne Navi geglückt, denn irgendwie waren wir zu blöd, die Hoteladresse ins Navi einzugeben… Im Hotel dann – Überraschung! – wir haben ein Zimmer-Upgrade auf eine Junior-Suite bekommen. Sowas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert! Aber das sollen wir natürlich auch nicht rumerzählen, also pssssst 😉 Also das Zimmer war groß, wir hätten das eigentlich nicht gebraucht, weil wir die Sitzecke dann eh nicht benutzt haben, aber nett war es trotzdem. Das Hotel wurde erst vor einem Jahr komplett renoviert, daher war in den Zimmern alles neu und modern, sauber und vor allem waren die Betten vernünftig. Zwar hat man im Hotel immer das Problem, dass man auf einer großen Matratze liegt und dann wackelt alles wenn sich einer umdreht… aber gut, so ist das im Urlaub. Im eigenen Bett schläft es sich eben immer am besten!

Der erste Tag wurde für eine erste Erkundung der Gegend genutzt. Um den Playa de los Pocillos waren einige Kneipen, Restaurants und Touri-Geschäfte. Mittags haben wir uns da erstmal einen Salat und Runzelkartoffeln mit grüner Mojo gegönnt. Ok und ein Bier und einen Cider 😉 Dann sind wir am Strand zurück spaziert. Das Wasser war kalt, der Sand hell, mit dunklen Spuren durchzogen.
An der Ecke gabs gleich einen Supermarkt, da haben wir uns erstmal mit Wasser und Wein eingedeckt, den wir eigentlich abends auf dem Balkon zwitschern wollten. Aber wie das so ist, es kam dann ganz anders.
Nach dem Abendessen sind wir noch mal an den Strand gegangen, um das Hotel rumgelaufen, haben hier und da ein wenig geguckt und waren doch ganz schön platt von dem Tag, von der plötzlichen Wärme, von dem Wein zum Abendessen… Also sind wir ins Bett gegangen.

Eine unruhige Nacht war das. Das Bett war ungewohnt und hart, das Kissen war zwar irgendwie gut, aber ungewohnt hoch, alles hat gewackelt, wenn der Namenlose sich umgedreht hat, die „Decke“ war mir zu dünn… war halt nur so ein Laken, wie das so üblich ist in den wärmeren Gefilden…
Ach ja, also so richtig erholsam war die Nacht nicht. Aber gut. Der Blick aus dem Fenster morgens hat entschädigt 🙂

Bei strahlendem Sonnenschein und Papageiengekrächze haben wir, wie immer, morgens erstmal einen Kaffee getrunken. Genau deshalb wollen wir immer ein zimmer mit Meerblick. Weil wir da morgens sitzen und gucken wollen. Der Namenlose organisiert immer Kaffee, falls es nicht eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer gibt, und dann chillen wir da morgens im Schlüppi in der Sonne ;D

Sonntag war ganz schön vollgepackt. In Teguise ist sonntags immer ein Markt. „Oh jaa, ein Markt, das ist doch nett!“, habe ich in meiner naiven Verzückung gerufen, es könnte sich um einen richtigen, normalen Markt handeln 😀 so mit Obst und den normalen Leuten 😄 na ja, es war ein Markt… aber natürlich einer der touristischen Sorte. Himmel und Menschen, der halbe Ort war gesperrt und jede Freifläche zum Parkplatz umfunktioniert. Es war warm, die Sonne hat geknallt und eigentlich hatte ich schon keine Lust mehr. Weil überall gab es nur die gleichen schlimmen Touri-Strandkleider und -Tücher aus Polyester, Hüte, schlecht gefälschte Portemonnaies und Schmuck… und natürlich Fressstände… Aber weiter hinten, im alten Ortskern, in den ganz engen Gässchen, da wurde es doch noch ein bisschen gemütlich und irgendwie so, wie ich mir das vorgestellt habe. Wir haben dann gleich erstmal Teelichtständer aus Lava-Stein gekauft. Nicht ganz so furchtbar kitschig 😉 für uns und meine Eltern. Die freuen sich.
Danach sind wir aus Teguise raus und hoch auf den Vulkan, wo das Castillo de Santa Barbara steht. Wir sind aber nicht reingegangen, man hatte aber von außen eine nette Sicht in den Vulkankrater und auf Teguise. Von diesem Punkt aus konnten man übrigens die Nord- und die Südküste von Lanzarote sehen 😉 ist nicht so groß.

Vom Castillo ging es weiter nach Caleta de Famara, da war nämlich ein Cache versteckt. Die Gegend dort sah mehr nach Wüste aus, dahinter verbarg sich allerdings ein ziemlich langer und gut besuchter Strand. Das scheint da das Surferparadies zu sein. Es war ziemlich windig und gut wellig da. Wir haben uns abseits von allen Surfern dann eine kleine Steinkuhle gesucht, wo man etwas windgeschützter war. Überall dort an den Stränden sind so kleine Steinwälle aufgeschichtet, wie kleine Mini-Vulkankrater, da liegt man ziemlich geschützt.
Ich hab mich echt überwunden und bin mit ins Wasser rein. Bei so viel Wellengang, kann sich kein Fischi um meine Beine schlängeln, hab ich gedacht. Ganz wohl war mir trotzdem nicht und ich bin auch nicht weit reingegangen, bei dem Wellengang und der Strömung war das aber auch gar nicht nötig, da hätte ich mich wirklich nicht mehr wohlgefühlt.
Nach genug Wasser und Sonne haben wir noch den Cache gesucht und sind dann hungrig blind drauf los nach La Santa gefahren und haben in einer winzigen, ziemlich einheimisch aussehenden Tapas Bar in einer Seitenstraße ein paar Tapas gegessen. Kartoffelomelette, Tintenfisch, frittierter… irgendwas-Fisch, und irgendwas-Fisch-Salat… ich steh ja nicht so auf Fisch. Der Frittierte war aber ok für mich 😉 auch wenn das Omelette gereicht hätte. Das war echt mächtig.

Nach dem Abendessen haben wir dann noch auf der Suche nach einer Bar zwei Caches in der Nähe des Hotels gesucht, ich weiß gar nicht mehr, ob und wenn ja, wo wir an dem Abend was getrunken haben. Ich glaube wir sind einfach ohne Alkohol ins Bett gegangen 😉

12 von 12 im Mai 2017 – Urlaubs-Edition

Fernab von Deutschland, fernab von Regen und Wolken, vor allem aber fernab von Internet, habe ich fleißig für die 12 von 12 fotografiert. Jetzt kann ich die 12 von 12 aus dem Mai nachtragen. Ich hatte kurz überlegt, ob ich sie doch gleich posten soll, aber ich wollte einfach nicht online gehen. Ich hätte auch zwischendurch gern zwei, drei Sachen gegooglet, aber da ich nicht nur Wikipedia anmachen kann, sondern ja auch gleich alle Whatsapp-Nachrichten eingehen, wenn ich online gegangen wäre, habe ich mich dagegen entschieden. Ich wollte die ganze Woche einfach offline sein, so wie ich auch in Schottland komplett offline war. Das tat mir keinen Abbruch, im Gegenteil, ich habe ehrlich gesagt nichts vermisst. Außer ganz kurz die 12 von 12 😉 Nein, Spaß, die laufen ja nicht weg und deshalb gibts die jetzt.

Es sind tatsächlich eher unspektakuläre Bilder aus dem Lanzarote-Urlaub, denn der eigentliche Urlaubsbericht mit den tollen Fotos soll ja noch folgen, und die 12 von 12 sollen ja Alltagssituationen sein. Also gibts hier so viel Alltag wie möglich aus dem Urlaub 🙂

Frau Keschu hat mal wieder Tomaten auf den Ohren und meint, bei ihrer hellen Haut wäre ein Tag ohne Sonnencreme schon ok… NATÜRLICH NICHT!! Aber wie ich das hassehassehasse mich einzucremen!! Tja… also es sieht gar nicht so schlimm aus, wie es dann doch war. und ich hoffe man kann erkennen, dass ein Streifen in der Mitte unverbrannt ist, weil da mein Zopf hing 😉
Vernünftigerweise hatte ich aber einen Kinderhut für ein paar Euro bei Primark gekauft, der mein stetiger Begleiter war, wodurch ich zumindest von Sonnenbrand auf dem Scheitel und den Ohren verschont geblieben bin.

Der Freitag war der erste doch sehr entspannte Tag, weil wir bis Donnerstag eigentlich schon alles gesehen hatten. Trotzdem sind wir zur fast gleichen Zeit los, wie jeden anderen Tag auch. Wir haben halt doch irgendwie einen Rhythmus 🙂 Die Temperatur war auch fast jeden Tag gleich.
Unterwegs kommt man doch immer mal wieder an den gleichen Stellen vorbei, das Helle da am Berg ist ein Wasserreservoir, da lag ein Cache. Natürlich 😉

Heute stand der Touri-Magnet schlechthin auf dem Programm: Der Timanfaya-Nationalpark. Jep. ich werde gesondert berichten, aber die Dampfwolke, die da aus dem Schlot kommt, kommt von gaaaaaaanz weit unten!
Man kann übrigens auch gut sehen, wie staubig und trocken es auf der Insel ist. Vor allem, wenn man der Namenlose heißt und auf jeeeden Feldweg abbiegen muss, weil das Abenteuer verspricht 😉

Einer dieser Feldwege führte uns an die Küste in ein 3-Häuser-Dorf, wo sich ein Tourist höchstens hin verirrt, aber keiner gezielt hinfährt. Sieht aus wie zugefroren 🙂 ist aber Salz. Ein von Meerwasser überspülter Stein, der in der Sonne dann austrocknet. Eine Mini-Saline quasi.
Ein großer Vorteil von solchen Feldweg-Aktionen, sind die netten kleinen untouristischen Bars, auf die wir so treffen 🙂 nach einem kleinen Mittag gabs noch einen Cortada Condensado… supergeilo lecker… unten eine dicke Schicht gezuckerte Kondensmilch, obendrauf Espresso. Man kann es auch mit einer Schicht Liqueur 43 dazwischen servieren 😉 aber es war ja noch so früh am Tage 😉

Zurück im Hotel, das war für unsere Verhältnisse dann echt früh, haben wir uns auf das große Bett geknallt und gelesen. Da war es wenigstens ruhig und kühl. Am Pool waren wir nur zwei, drei mal, das war uns zu laut 😉 und am Meer gabs leider keine kostenlosen liegen. Außerdem gabs da halt leider nirgends Schatten und wir sehen ja auf Bild 1, was dann passiert…
Also, ein Buch fertig, dann über den täglichen Besuch von Taubi freuen und das nächste Buch anfangen, bevor es nach einem netten Abendessen rüber in unser Stamm-Irish-Pub ging und wir dort irgendwie unsere Schottland-Tradition weitergeführt haben 🙂

Wer sich die anderen Fotos von 12 von 12 anschauen möchte, findet bei Caro die anderen Teilnehmer 🙂

Freitags-Füller 18/2017

1. Ich persönlich glaube, dass jeder das bekommt, was er verdient. Ich hoffe es zumindest. Anders ließen sich manche Sachen nicht ertragen.

2. Also, sag das mal dem Namenlosen, aber ich finde Matratzen online zu kaufen ist totaler Quatsch.

3. Meine Nachbarn hassen mich bestimmt… Ich habe den Trockner voreingestellt, sodass er morgens um 5 angeht, damit meine Hose morgen heute früh trocken ist. Ich frage mich, wieso ich den Trockner nicht gleich angemacht hab… Jetzt rödelt der leider alle 20 Minuten bis um 5.

4. Der Viererpack Schlüppis vom Primark war ein Fehlkauf.

5. Wenn ich frische Blumen kaufe, sind das jetzt am liebsten Tulpen. Immernoch, solange es welche gibt.

6. Thai-Curry-Reste von Donnerstag hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Koffer packen, morgen habe ich geplant in den Flieger zu steigen und Sonntag möchte ich bei lauen Lüftchen einen Café con leche in der Sonne trinken!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Sonnen-Countdown

Noch 4x schlafen
Noch 3,5x arbeiten
Noch 3x aufstehen müssen
Noch 2x mit dem Studenten rumärgern
Noch 1x Freitags-Füller

Dann gehts auf nach Lanzarote!!

Dort haben wir 1 Mietauto, wir genießen mit Halbpension 2 Mahlzeiten am Tag und ich hoffe wir finden 3 Lost-Place-Geocaches 😉 Untergebracht sind wir in 4 Sternen, gefühlt 5 Meter vom Meer entfernt. Am 6. Mai gehts los. Vor Ort haben wir nur 7 km bis zum Flughafen, was zum einen den Transfer sehr kurz macht und zum anderen Gelegenheit bietet, Flugzeugräder fast anzugfassen 😉 Wir bleiben 8 Nächte und haben durch günstige Flugzeiten 9 volle Tage 🙂

Ich freu mir den Arsch ab!

Leseliste April 2017

Ja, ich mache jetzt einen Fitzek-Marathon. Ich möchte mir eine Meinung bilden. Ist er wirklich so gut oder wird er überbewertet? Das kann ich nun mal nach zwei Büchern nicht sagen, deshalb lese ich noch ein paar andere. Und möglichst in der Reihenfolge, damit ich eine Entwicklung sehen kann.

Die Therapie von Sebastian Fitzek

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt.
Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …

Es erinnert mich ein wenig an das Paket. Der Aufbau des Buchs ist gleich und Fitzek bleibt sich da offenbar treu. Was bei der Therapie funktioniert hat, sollte dann eben auch beim Paket funktionieren…
Die Therapie ist Fitzeks erstes Buch und ich muss sagen, dass es mich doch wirklich gefesselt hat. Es war so, dass ich es kaum weglegen konnte. Abends vorm Einschlafen war das ziemlich schlimm, denn immer hatte ich die Uhr im Blick. Ach, nur noch ein Kapitel. Aber ich wollte wissen, wie es weitergeht, wie es ausgeht, wie es sich auflöst. Ist alles eine Wahnvorstellung?
Tja, die Auflösung hat mich echt überrascht, aber auch hier gab es am Ende noch eine überraschende Wendung, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Für mich war das dann wieder der eine Moment zu viel, der bei mir dann eher ein Augenrollen verursacht 😉 ein unnützes Überhängsel wie der Epilog bei Harry Potter. Trotzdem hat es mir wirklich gut gefallen. Klare Lesemepfehlung 😉

Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde.

Auch hier bleibt sich Fitzek wieder seiner Geschichte in der Geschichte treu. Studenten lesen in einem Experiment eine Patientenakte, die übrigens von Professor Viktor Larenz stammt. Diese Akte erzählt, wie der Seelenbrecher in der psychiatrischen Klinik mit Ärzten und Patienten eingeschlossen wird. Es ist aus der Sicht eines Patienten erzählt, der sich nicht einmal an seinen eigenen Namen erinnern kann, geschweige denn, wie er in diese Klinik gekommen ist. Im Verlauf der Akte kommt sein Gedächtnis zurück. Als Rahmen dieser Akte ist da der Psychologieprofessor, der ein paar Studenten eingeladen hat, die diese Akte als Experiment lesen sollen.
Ich muss sagen, dass es mir schwer gefallen ist, mich in das Buch zu finden. Dass die „Patientenakte“ wie ein Buch geschrieben ist, fand ich im ersten Moment ziemlich blöd, aber wie soll man es sonst anders machen. Außerdem waren da oft Sprünge drin, die ich schlecht nachvollziehen konnte. Eine Szene spielte beispielsweise im Röntgenraum, aber da war auch ein Aufzug?? Ich bin auch laufend mit den Personen durcheinander gekommen, konnte dann nicht mehr richtig zuordnen, wer wer ist… Das hat sich später gegeben, aber anfangs musste ich eben öfter zurück blättern.
Insgesamt war es schon spannend. Auch hier habe ich ziemlich hintereinanderweg gelesen. Aber auch hier gab es eine ach so überraschende Wendung am Schluss. Naja zwei Überraschungen. Eine hatte sich allerdings schon ziemlich zu Beginn angedeutet, war also am Ende eher eine Bestätigung als eine Überraschung… Hm… Überzeugt bin ich von dieser Wendung nicht. Wenn ich so nachdenke finde ich es doch seltsam, dass das so funktioniert haben soll.
Was am Ende mit den Studenten wird, bleibt völlig offen. Das Lesen der Patientenakte war ein Experiment. Am Ende wird aber gar nicht weiter drauf eingegangen. Es heißt nur, dass sie sich melden können, wenn sie sich komisch fühlen.
Warum die Akte jetzt ausgerechnet noch aus dem Patientennachlass von Viktor Larenz aus dem ersten Buch sein musste, habe ich nicht verstanden.
Also insgesamt war es nicht schlecht, aber die Therapie war besser.

Jetzt habe ich übrigens gerade „Der Augensammler“ von Fitzek angefangen. Er bleibt sich treu. Wieder gehts um einen Psychiater.

Freitags-Füller 17/2017

1. Keine Spur von dir, die Wohnung ist leeeeer, und mein Herz wie Blei so schweeeeer. Ich geh kaputt, denn du bist wieder bei ihm! 😀 so, wer hat jetzt noch einen Ohrwurm? 😉 Sorry...

2. Ich könnte jetzt sofort Urlaub, ein Eis, einen Cocktail, Strand, Sonne, fauli und ein Buch vertragen.

3. Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich nicht so viel, weil die Sonne scheint und deshalb die Außenjalousien runtergefahren sind. Das ist schade, andererseits habe ich eh keine Zeit aus dem Fenster zu schauen, weil ich ja gerade in die neuen Tätigkeiten eingearbeitet werde, und wenn ich dann damit fertig bin, arbeite ich netterweise immer noch mal was ab, was von meinen Kollegen liegen geblieben ist. Aber heute können die das vergessen. Solls halt knallen, dann merken sie mal, was ich alles weggeschafft hab.

4. Die Cannelloni am Dienstag war in dieser Woche bisher ein Highlight.

5. Im Gartencenter haben wir vor ein paar Wochen eine Truhe für den Balkon gekauft. Eigentlich haben wir gar nichts, was wir da rein machen können 😀 eine Gießkanne ist jetzt drin und ein Handfeger, mit dem wir ab und an den Balkon abfegen. Ich will ja eigentlich immer noch ein paar Blumentöpfe oder Kräuter auf dem Balkon haben, aber bei unseren ungrünen Daumen, gehen die uns eh ein 😉 .

6. Jetzt wo ich das nähen angefangen hab, hab ich so einige Sachen im Kopf. Die ersten Stücke (ein Blusentop und ein PUllover) sind nicht perfekt, aber auch gar nicht so schlecht geworden. Übung macht ja den Meister, und eine langärmlige Bluse, aber nicht so ne klassische spießige, und ein Sommerkleid muss ich unbedingt bald mal selber machen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich geplant, mit meiner Hochzeitsfreundin und der Kleinen in den Zoo zu gehen und ein Eis zu futtern und Sonntag möchte ich mich darüber freuen, dass Montag noch frei ist und dass ich dann nur noch 4x arbeiten muss, bis wir in den Urlaub fliegen!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.