26.03. – Kurven und Crêpe

Aaaach eigentlich wollten wir ein bisschen früher aufstehen, damit wir nicht wieder erst um 10 losfahren… na ja, halb 10 haben wir geschafft 😉
Los gings. Heute war die Westküste geplant – Serra de Tramuntana heißt der Gebirgszug, der zum Unesco-Welterbe gehört. Da das da seeeehr bergig ist, haben wir uns für heute nicht zu viel vorgenommen. wir wollten nämlich die kurvigen Bergstraßen nicht im Dunkeln fahren.

Heute war K-Tag… Kanonen, Kanal, Kurven, Keller, kaputtes Auto, KCrêpe…

Zuerst in Richtung Hafen von Palma. Dort stand eine Flugabwehrkanone, und da war ein Cache versteckt. Ich weiß nicht, wie lange wir gesucht haben… ewig und drei Tage! und dann war es eher ein Zufall, dass ich genau an diese Stelle gegriffen hab…
Auf dem Weg nach Port d’Andratx sind wir an einer sehr schönen kleinen Bucht vorbei gekommen. Da ließ es sich aushalten!
Und dann ging der Aufstieg los. die Straßen wurden schmaler und kurviger… und mir wurde schlecht. nicht nur wegen der Kurven, sondern auch, weil es so eng war. Entweder hab ich schon das entgegen kommende Auto in uns reinkrachen sehen oder ich hab uns an der Bergwand entlang schrammen sehen. Und die Bergwand war natürlich neben mir. viel zu dicht für meine Nerven 😉
Einmal kam uns in einer 180°-Kurve ein Bus entgegen… Aaaaaalter Schwede! das hätte auch schief gehen können. Der Bus musste nämlich ganz schön ausholen um rum zu kommen und der war auch ganz schön flott unterwegs!

Bei Kilometer 98 war ein Café und da haben wir Halt gemacht, einen Kaffee getrunken und die Aussicht genossen, bevor es weiter ging, noch schmalere und schlechtere Nebenstraßen entlang zum nächsten Ziel: Der alten, verfallenen Villa in Nova Valdemossa.
Ich hab gegooglet, das war wohl mal ein illegal errichtetes Hotel oder sowas… steht seit 25 Jahren leer und hat mir wirklich Gänsehaut verursacht.
Hat jemand „Tiere“ von Simon Beckett gelesen? Da hält einer Menschen im Keller wie Tiere. Diese Villa hat mich extrem an diese Buch erinnert. Von dem Hauptraum, wo mal eine Bar gewesen sein muss, ging ein langer Gang irgendwie unter das Grundstück. Überirdisch war da gar nix mehr drüber, das ganze war irgendwie in einen Berg gebaut oder so… Und da waren überall kleine Kabuffs, die ideal dazu geeignet wären, dort jemanden einzusperren. Da findet dich niemand!!
Besonders gruselig war, dass in der ehemaligen Küche (die mich an einen großen Schlachtraum erinnert hat) ein gruseliger Clown an die Wand gemalt war, und daneben stand „Fun House“… ja… genau das war es…
Ich krieg jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke 😉
Jedenfalls, auf dem Weg zur Villa haben wir zwei Radfahrer überholt, das mussten Cacher sein, warum sonst sollte da jemand hinfahren? Und genauso war es 🙂 die beiden haben uns dann auch erzählt, dass der Cache von dem alten Hotel, wo wir am Tag davor waren, in dem Hotel war und nicht außerhalb, wie wir dachten.

Von der Villa aus ging es weiter nach Port de Sóller, wo wir uns an der Strandpromenade ein spätes Mittagessen gegönnt haben. Wir saßen draußen, in der Sonne, es war suuuuper warum und ich hab mir natürlich gleich erstmal einen Sonnenbrand geholt 😉
Anschließend gings kurvig weiter, vorbei an uralten Olivenbäumen, hoch den Berg, runter den Berg, bis zu einem Parkplatz. Wir mussten 150m die Böschung runter, denn da lag ein weiterer Cache. an einr alten Ente. Fragt mich nicht, wie das Auto da hingekommen ist. Es gab da nicht wirklich einen Weg, geschweige denn eine Straße! Und fragt mich nicht, wie lange das Auto da schon steht… Auf jeden Fall war es lustig.
etwas weiter den Berg runter haben wir Glocken bimmeln hören. Da rennen Schafe rum, die haben alle Glocken um. Ich sprech ja nun kein spanisch, aber dafür umso besser schafisch und sie haben mir geantwortet 😉 ich hab noch gehofft, dass sie kommen, aber die wollten wohl nicht bergauf klettern.

So, das wars dann auch schon für diesen Tag. Auch wenn das nicht nach viel klingt, war es dann schon fast 6, als wir von dem kaputten Auto zurück zu unserem JottEmEl kamen und den Heimweg angetreten haben.
Der Plan war, kurz zu duschen und dann irgendwo um die Ecke was Essen zu gehen. Vielleicht anschließen noch ein bisschen in den Bierkönig. Aber wir haben die Rechnung nicht mit dem Zufall gemacht! 😉
Am Tag vorher haben wir auf dem Heimweg von weitem ein Riesenrad in Palma gesehen. Heute kamen wir zufällig auf dem Heimweg daran vorbei! Natürlich haben wir da angehalten!! Und gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Den hätten wir gern vom Riesenrand aus gesehen, aber bis wir einen Parkplatz gefunden hatten, und die Karten gekauft und dann einsteigen konnten, war es dunkel. Aber macht nichts, es war trotzdem schön 🙂
Wir sind dann also noch über den Jahrmarkt geschlendert, und das war absolut kein Touri-Ding! da waren fast nur Spanier. Das Jahrmarktsgelände lag auch ziemlich am Rand von Palma… also wahrscheinlich nicht so richtig im Blickfeld der Touristen. Wir sind ja auch nur zufällig vorbei gekommen. Nach dem Riesenrad und einer Fahrt mit „El super ratón“ (die wilde Maus), haben wir uns hier auch wieder eine Grillmeister-Currywurst geholt und uns anschließend noch ein Crêpe mit Nutella gegönnt 🙂

25.03. – Leuchttürme und Klippen

Ausschlafen, frühstücken, losfahren. Das Navi hätten wir uns sparen können, weil der Namenlose eh nicht drauf gehört hat. Er wollte nicht nach Navi fahren, er wollte an der Küste lang.
Ähm ja ok… ich musste mich erstmal an alles gewöhnen, das fremde Auto, die vielen Kreisverkehre… das lieben die ja… überall gibts Kreisel, sogar auf der Autobahn!! und vor allem die vielen Radfahrer!

Ja, es war das optimale Wetter für Radtouren. Aber die Radfahrer da, das waren keine „Radtour-Macher“. das waren Sportler. Die sind da nicht rumgefahren, um sich alles anzugucken, sondern die wollten sich richtig fertig machen.
In ihren netten Renndresses haben sie also in Vier- bis Zehnergruppen die Straße blockiert. die fahren natürlich auch nicht hintereinander. Das sind Teams. Einer macht Tempo, die anderen fahren hinterher… Und dann überhol mal…

Mein Standardsatz: ich will ja gar nicht wissen, was da im Sommer los ist! Es waren jetzt schon wirklich viele Radfahrer unterwegs und viele Mietwagen. Aber es gab immer Gelegenheit, die Radfahrer zu überholen. Im Sommer hat man ja sicher nur Gegenverkehr…

Also wir wollten eigentlich zum ersten Cache des Tages fahren, Plan war heute Süd- und Ostküste abzuklappern, aber wir sind, aufgrund des fehlenden Navis, falsch abgebogen. War aber nicht schlimm. Am Cap Blanc war nämlich ein Leuchtturm. Hab ich schon mal gesagt, dass ich Leuchttürme toll finde?
Das Leutturmgrundstück war von einer Mauer umgeben und das Tor war zu. Schade. und die Grundstücke links und rechts vom Weg waren eingezäunt.
Aber an einer Stelle konnte man rein. Da kamen auch grad Leute raus, also haben wir auch unser kleines Fünkchen kriminelle Energig herausgelassen und sind auch durchgestiegen.
Man konnte nämlich bis an die Klippen rangehen. Dass ich dann doch solche Höhenangst hab, war mir vorher nicht so bewusst. Beziehungsweise, ich wusste, dass ich nicht an Klippen rangehe, wenn es da kein Geländer gibt, aber dass ich schon 3 Meter vorher mich nur in Tippelschritten nach vorne taste, das hätte ich nicht gedacht 😉
Es ging aber auch steil runter. und windig wars auch.

Von da gings dann weiter nach Vallgornera zum ersten Cache. Ein Lost Place. Das ganze war mal eine Hotelanlage und steht leer. Damit da keiner reingeht, war das Gelände auch abgesperrt. Mit einem Zaun aus Wellblechen, sodass man nicht mal was sehen konnte. Wir sind um den Zaun rumgeschlichen und an einer Stelle, wo der Zaun umgeschmissen war, sind wir auf das Gelände gegangen. Die Hemmschwelle zu illegalen Tätigkeiten war eh schon überschritten 😉
Wir haben uns ziemlich lange dort aufgehalten, haben in alle Zimmer geguckt und Fotos gemacht. Sehr cool!
Den Cache haben wir dann aber nicht gefunden, weil es eigentlich nicht den Regeln entspricht, Caches auf Privatbesitz zu verstecken. Wir hatten das Gelände also schon wieder verlassen und draußen gesucht, aber nicht gefunden.
Dass es in der Bruchbude war, haben wir später erst erfahren, aber trotzdem war es ziemlich cool da!

Nächster Halt spontan und eigentlich ungeplant am Strand Es Trenc. Angeblich der Traumstrand schlechthin. Ja es war schon sehr schön da. Aber überall lagen Quallen rum, die angespült wurden. Ich hätte da nicht baden wollen… Aber schön war es.
In einem Café gabs einen Caffe con leche, bevor wir weiter gefahren sind nach Ses Salines. Eigentlich wollten wir uns die Salzfelder angucken, aber wir haben sie nicht gefunden… Deshalb haben wir uns erstmal in einem kleinen Restaurant mit Tapas gestärkt. WIr hatten aus dem Vortag gelernt und nur kleine Tapas-Portionen bestellt 😉
Die Salzfelder haben wir hinterher dann doch noch gefunden – dass sie so dich an Es Trenc sind, hätten wir vorher wissen sollen, wir sind deshalb nämlich ganz schön umhergegurkt und Umwege gefahren… aber gut.

Inzwischen war es schon 15 Uhr und wir hatten noch einiges auf der Liste. Wir haben einige Cache-Stationen ausgelassen und sind direkt Richtung Porto Cristo gefahren. Da war nämlich wieder ein Leuchtturm 😉 Vorher haben wir an einem weiteren Lost Place angehalten. Ich hab keine Ahnung, was das mal für ein Turm war… Vielleicht ein Wasserturm oder so? Auf jeden Fall wollten wir da hin. Ich hatte vorher schon Fotos gesehen und wusste, dass der Cache sich oben im Turm befindet und ich war nicht sicher, ob ich da hochklettern würde. Wir wollten uns das also zumindest mal angucken.
Als ich dann vor Ort war, und gesehen hab, wie hoch der Turm und wie eng die Röhre ist, haben wir entschieden, es zu lassen 😉
Also weiter nach Porto Cristo. Die Drachenhöhle haben wir trotz Empfehlung ausgelassen, weil es einfach schon so spät war, dafür sind wir zum Leuchtturm raus gekraxelt. Da war nämlich auch ein Cache und wir wollten uns doch langsam endlich mal in ein Logbuch eintragen.

Also… ich weiß nicht, ob man das auf den Fotos gut erkennen kann, aber wir sind da über Felsen geklettert, um bis an den Leuchtturm zu kommen. der normal einzige Weg dorthin ist mit dem Boot.
Am Felsen haben wir zwei andere deutsche Touristen getroffen und wir dachten, dass das auch nur Cacher sein können. Waren sie aber nicht! Trotzdem war es einer von ihnen, der den Cache dann gefunden hat 😀

Die Hälfte der Tour hatten wir. Jetzt wollten wir endlich in eine der vielen Tropfsteinhöhlen, die da an der Ostküste sind. Eine (natürlich eine mit Cache) lag in einem Naturschutzgebiet und der Weg vom Parkplatz betrug noch 1,5km. Da es inzwischen schon nach 5 war, haben wir diesen Cache ausgelassen, weil es nämlich um 7 dunkel wurde und wir ja noch nach Cala Millor wollten.

Gesagt getan. erst sind wir durch die Fußgängerzone gedappelt, da haben wir uns ein supergeiles Snickers-Eis gegönnt und eine Postkarte gekauft, weil wir nämlich noch einen Cache machen wollten, wo wir eine Karte reinlegen sollten, die der nächste Finder dann an uns abschickt 😀
und als passionierte Goodbye Deutschland-Gucker haben wir natürlich auch den Laden von Jenny gesucht und gefunden 😉

Und wenn wir jetzt auch schon mal so weit nördlich waren, haben wir noch den verlassenen Bahnhof von Son Servera und die nie gebaute Ferienanlage in Canyamel aufgesucht.
Der Bahnhof… tja ich weiß nicht, was die sich dabei gedacht haben. Es gab einen Bahnhof und Bahnsteige. Aber kein Gleisbett 😀 die ursprüngliche Zugstrecke ist jetzt als Wanderweg ausgelegt.
und von der nicht gebauten Ferienanlage existieren nur die Straßen, die dann eben ganz plötzlich enden, wo aber sonst nix drum rum ist. Außer einem Cache 😉

Jetzt war es wirklich dunkel und wir waren müde und hatten Hunger. Wir sind für eine Portion „Deutsche Tapas“ in den Grillkönig (im Bierkönig) eingekehrt 😉 zur Happy Hour gabs heute zwei Bier und zwei Bacardi/Cola und dann wars das auch für heute!

24.03. – Schlaf wird überbewertet

Schon vor drei Monaten gebucht zählte der Countdown auf dem Handy übertrieben langsam die Tage herunter. Ich konnte es kaum erwarten! Sonne, Strand, Ruhe, Geocaches… toll!

Es war 2:15 am Donnerstag, als der Wecker geklingelt hat. ich weiß nicht, was wir uns dabei gedacht haben, den Flug um 5:20 Uhr zu buchen… Aber ich glaube der nächste ging erst nachmittags. Ja, dann lieber früh, wenn wir schon nur knapp 5 Tage weg sind.
Und es war eine super Entscheidung, denn als wir mit dem Flugzeug durch die Wolkendecke flogen, ging gerade die Sonne auf. Es war so unglaublich schön! Ich liebe es ja zu fliegen, ich finde es immer wieder toll, wie die Sonne da oben strahlt und dass man von dem grauen Matschwetter, das unten noch war, da oben nichts mehr sieht. Aber wie die Sonne am Horizont hervor kam und den Himmel und die Wolken in ein goldenes Licht tauchte… Wow!
Leider saß ich nicht am Fenster, aber selbst wenn… auf dem Foto wirkt es einfach nicht so wie in echt. Das war wieder einer der Momente, an denen ich es bedauere, keine Ahnung vom Fotografieren zu haben. Davon gab es die Tage einige 😉

Tja, also ca. 5:30 Abflug, Landung gegen 7, Koffer holen, Mietwagenschlüssel holen. Um kurz vor 8 waren wir schon draußen vor dem Terminal und erkannten den Gang zum Parkhaus aus dem Fernsehen 😉 wir sind ja passionierte Goodbye Deutschland-Gucker 😉

Unser Mietwagen war ein ganz schönes Schätzchen. schwarz – die einzig richtige Farbe für ein Auto 😉 und der Hammer: es war ein Neuwagen! der hatte erst 12 Kilometer auf dem Zähler. Ich hatte noch ein bisschen Angst, dass man uns sone alte Nuckelpinne andreht. Mit einem Neuwagen hätte ich jetzt nicht gerechnet. All möglichen Schnickschnack hatte der. Ein Hyundai i20. Schönes Auto. Echt 🙂 Und es hat uns treu die ganzen Tage lang über die Insel gebracht.

Also auf gings zum Hotel. Das ist ja alles so dicht, gegen halb 9 waren wir schon da. Dass wir um die Zeit unser Zimmer noch nicht beziehen können, das war uns ja klar, aber die an der Rezeption haben sich fast noch dafür entschuldigt und haben uns erstmal zum Frühstück eingeladen.
Das kam uns genau richtig!
Gestärkt musste ich jetzt endlich erstmal ans Meer. Und wie ich da so stand, wie mir der Wind um die Nase geweht ist, der salzige Geruch, das Rauschen… ach, ich hätt heulen können. ich bin einfach glücklich am Meer. Ich war sofort im Urlaubsmodus, sofort entspannt…

Wir haben uns dann zwei Räder gemietet und haben unsere erste Caching-Tour gestartet. Ziel war Palma. Überraschenderweise war das ganz schön weit weg! 12 km vom Hotel (übrigens am Ballermann 10) bis Palma immer am Meer entlang.
Unterwegs kamen wir am Flughafen vorbei und hatten Glück, weil die Flieger grad über unsere Köpfe hinweg gelandet sind.
Rund um die Kathedrale „La Seu“ gab es wunderschöne kleine Gässchen und Multi-Caches. Die bestehen aus mehreren Stationen. der eine führte uns schön durchs Zentrum, durch kleine Gässchen zum Rathaus. Da haben wir erstmal einen Kaffee getrunken. die kurze Nacht steckte uns doch etwas in den Knochen.
Am Rathaus konnten wir den Hinweis zur nächsten Cachestation nicht finden. Wir haben also die Angestellten da angesprochen, aber die sprachen kein Englisch. Da haben sie einen Polizisten herangerufen, der uns weitergeholfen hat. Jaja, die Polizei, dein Freund und Helfer 😀 Das lustigste war aber, dass er uns noch mal hinterher kam, als wir schon zu unseren Rädern zurück wollten, weil er uns auch gleich noch auf die Schnecke und die Eidechse an der Fassade des Rathauses aufmerksam gemacht hat, die wir auch noch für den Cache suchen mussten 😀 wir waren wohl nicht die ersten Cacher, die da nachgefragt haben 🙂

Leider haben wir bei dem Multi aber irgendwo anders was falsch gemacht… irgendwas nicht gefunden, oder gedacht, wir hätten was gefunden… sodass wir dann letzlich das Ziel, die Dose, nicht finden konnten. Schade. Aber gut.
Es wurde immer später. Wir mussten die Räder um 17 Uhr zurück geben. Vorher haben wir noch an einer Tapas Bar angehalten, wo die Tapas größer waren, als wir dachten… Etwas vollgefuttert gings zurück zum Hotel, wo wir endlich unser Zimmer beziehen konnten.
Wir hatten Meeblick vom Bett aus!! der Hammer! 😀

Das Hotel war echt schön. Da wir ja nur so kurz weg waren, haben wir uns gedacht, da gönnen wir uns was. Ein Superior Doppelzimmer priority location ;D heißt: größer als normal und weiter oben 😉 Dazu haben wir uns ein Romantik-Paket gebucht. Für jeden 30 Minuten Massage, eine Flasche Weißwein zur Begrüßung, ein Abendessen (wir hatten nur Frühstück gebucht), zwei Cocktails an der Bar und Aromatherapie auf dem Zimmer 😉

Auf dem Zimmer haben wir erstmal Siesta gemacht haben, bevor wir abends bei einem netten Italiener um die Ecke eine Pizza verdrückt haben und dann noch eine Stippvisite im Bierkönig gemacht haben. War ja, wie gesagt, nicht so weit weg vom Hotel.
Ich will ja gar nicht wissen, was da im Sommer los ist. Jetzt, wo noch keine Saison ist, kann man gut und gerne auch am Ballermann wohnen. ich persönlich fands wirklich schön. Aber ich denke zur Saison ist es da voll, laut und stressig.
Im Bierkönig lief genau die Musik, die man sich da vorstellt 😉 es war einigermaßen voll, obwohl es erst März war, aber man konnte noch treten, und es war grad Happy Hour. Wir haben also nur einen Tequila bestellt und zwei bekommen und sind danach ins Hotel gegangen.
Wir waren inzwischen seit 20 Stunden auf den Beinen und uns steckten ungefähr 25km Radtour hinter uns… das hat dann doch langsam mal gereicht und wir sind mit offener Balkontür und Meeresrauschen eingeschlafen, noch bevor mein Kopf auf dem Kissen lag 😉

Freitags-Füller 12/2016 – Urlaubsedition

1. Als Kind dachte ich, der Osterhase käm echt mit einem Korb voll bunter Eier auf dem Rücken angehoppelt.

2. Dieses Jahr hab ich allen ein kleines Päckchen geschickt, so war schon eine Woche früher was im Osternest.

3. Am Karfreitag gab’s bei uns früher schon die Eiersuche. Sonntags dann meistens noch mal bei der Oma im Garten.

4. Dass ich jemals wieder Eier färben, wage ich zu bezweifeln.

5. Das Osterfrühstück wird dieses Jahr auf Mallorca stattfinden 🙂

6. Ich hab die letzten Jahre immer mal Eier gefärbt. (aber wir essen sie dann ewig nicht auf und deshalb lass ich es gleich sein)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf irgendein schönes Restaurant, morgen habe ich einen Besuch im Bierkönig 😀 und danach eine Stippvisite im Megapark 😉 geplant und Sonntag möchte ich noch die restlichen Sachen angucken und abcachen, die wir bis dahin nicht geschafft haben!

Freitags-Füller 11/2016

1. Bevor ich morgens durchstarte … ähm das ist für mich ein Fremdwort. Morgens will ich nie aufstehen. Morgens ist mir scheißkalt, selbst wenns draußen 30 Grad sind. Wenns dunkel ist, krieg ich die Augen gar nicht richtig auf… Also da muss ne ganze Menge passieren, bis ich durchstarte. Kaffee gehört auch dazu 😉.

2. Dass ich so viel über die Arbeit jammere ist mir immer ein wenig unangenehm.

3. Dieses Jahr will ich einen neuen Job finden, denn so wie es ist, bin ich unzufrieden.

4. Etwas zu ändern, wenn man unzufrieden ist – ich finde, das ist eine gute Einstellung.

5. Ich hab die Hoffnung, dass ich etwas finde, worin ich aufgehe.

6. Dazu bin ich laufend schon am Stellenausschreibungen lesen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhe, Ruhe, Ruhe, Couch, Entspannung, morgen habe ich einen Trip nach… hab ich vergessen… auf eine Messe geplant und Sonntag möchte ich mich darüber freuen, dass ich Montag nicht aufstehen muss!

Den Freitagsfüller von Barbara gibts immer hier.

Freitags-Füller 10/2016

1. Wenn ich gestern noch länger aufm Klo gehockt hätte, dann wär ich heute nicht zur Arbeit gegangen. Keine Ahnung, was da gestern los war, auf einmal hatte ich soooo Bauchschmerzen und… Da war ich dann echt froh, dass ich das Mädelstreffen abgesagt hatte. Ich hatte gestern einfach keine Lust. Außerdem ist der Namenlose weggefahren, sein Vater ist auch nicht da und einer muss ja auf den Hund aufpassen 🙂 der hätte zwar zum Essen gehen mit den Mädels auch alleine bleiben können, und wenn ich mit den Mädels gegessen hätte, hätte ich vielleicht auch keine Bauchschmerzen bekommen, aber ich hatte ganz ehrlich einfach keinen Bock auf die! Und deshalb hab ich früh ohne Grund abgesagt.
Seit ich weiß, dass München schwanger ist, hab ich die alle irgendwie gefressen. ich weiß nicht warum. ich weiß nicht, was passiert ist, dass die Stimmung und die Gedanken denen gegenüber auf einmal so kippen..
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2. Lieber März, jetzt bist du schon 11 Tage alt und warst bisher ganz schön kalt. Drei mal musste ich in der letzten Woche mein Auto frei kratzen und auch heute früh, war es haarscharf an der Grenze dazu… ich fänds voll schön, wenn du jetzt einfach sonnig und mild werden würdest, dann hätten nämlich auch die kleine Osterglocken draußen vorm Büro ne Chance aufzublühen 🙂.

3. Ich bin glücklich wenn Dinge gut werden, die ich mir vorgenommen hab. Wenn ich sie dann auch im Kopf quasi ablegen kann..

4. Im Moment hab ich echt Stress auf der Arbeit. nicht mehr so viel, wie zu Beginn, als wir die neuen Aufgaben übernommen haben, aber trotzdem noch gut zu tun, und Stolpersteine gibt es immer noch. Dazu kommt, dass eine Kollegin seit 1.3. aus der Elternzeit zurück ist und die ist einfach laut und nervig. Sie hat ein lautes Organ, sie erzählt laufend von ihrer Tochter… sie bringt ständig Kram von zu Hause mit, den sie nicht mehr braucht und lädt ihn hier irgendwo ab… mein schwuler Kollege ist ein beliebter Kandidat dazu… den fragt sie immer, ob er dieses und jenes gebrauchen kann und er kann schlecht nein sagen und hat dann den Krempel an der Backe… na ja, ich schweife ab… Fakt ist, dass es hier unruhig ist und das macht mich auch unruhig, zusätzlich zur Arbeitsbelastung. Man sieht es an meinen Nagelbetten, die alle eingerissen und hässlich sind und an meiner Unterlippe, die seit Wochen rauh und eingerissen ist, weil ich immer und immer wieder an diesen Unebenheiten rumknibble… Wenn dann Haut absteht, nervt das, dann reiß ich das ab… dann blutets… Ja, also da so rumzuknibbeln ist eine meiner blöden Angewohnheiten.

5. Abends ist es länger hell und wenn die Sonne dann untergeht, dann ist da immer ein superschönes Licht. Ich stehe dann immer am Fenster und schau raus, sehe, wie die Landschaft in warme Farben getaucht wird und wie alles so weich aussieht, als hätte man einen Filter drüber gelegt… in den Momenten finde ich das dann immer schade, dass ich keine tolle Kamera und keine Ahnung vom fotografieren hab 😉 Sowas würde ich gern ab und zu festhalten..

6. Das einzige, was ich zwecks dekorieren mache, ist mal Blumen kaufen. Oder zu Weihnachten einen Stern ins Fenster hängen. Ich mag nix, was rumsteht und einstaubt, und deshalb ist zb meine einzige wirkliche Weihnachtsdeko ein Holzelch, den es für 2 Euro im Rewe gab. den hab ich dem Namenlosen zum Nikolaus mit in den Schuh gesteckt. Der steht immer noch aufm Schrank, ich will auch nicht zu jeder Jahreszeit umräumen, deshalb stehen jetzt einfach ab und zu Tulpen aufm Tisch. sonst nix. Isch ‚abe gar keine Osterdeko.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf… och, das weiß ich noch nicht. Ich wollte gestern eigentlich Chili kochen, hab dann aber den Rest Kartoffelsuppe aufgegessen, aber Chili könnte ich auch morgen kochen, wenn der Namenlose wieder da ist… es wird wohl also ein gemütlicher Abend auf der Couch mit Hund unterm Tisch und Häkelzeug aufm Schoß, morgen habe ich endlich einen Reißverschluss kaufen, und vielleicht frühstücken mit einer neuen Freundin geplant und Sonntag möchte ich einen schönen Tag verbringen!

Den Freitagsfüller von Barbara gibts immer hier.

Freitags-Füller 09/2016

1. Nächste Woche und übernächste Woche noch, dann hab ich erstmal eine Woche Urlaub 🙂 Ich kanns kaum erwarten. Der Druck hier hat zwar etwas nachgelassen. Auch, weil wir uns diese Woche hier sehr gut organisiert haben. Aber man kommt halt doch immer besser zurecht. Ich bin froh, dass es doch relativ schnell ging und ich merke für mich wieder, dass ich schon clever bin 😉 hihi, na ja mal ohne Scheiß: ich stell mein Licht wirklich zu oft unter den Scheffel, ich mach mir zu viele Gedanken um Sachen, die ich vorher einfach nicht weiß. Klar laufen die ersten Tage nicht so rund. Aber ich lerne schnell, ich verstehe schnell, ich kann Gelerntes anwenden. Und jetzt ist es seit zwei Tagen sogar wieder so, dass ich mir nebenbei mal die Zeit nehmen kann und nehme, hier zu lesen, zu kommentieren und sogar zu bloggen 😉

2. Neulich hab ich diese Milchschnitte mit Joghurt gekauft. Lohnt sich nicht dafür fett zu werden 😉 Igendwie klang das in der Werbung lecker, leicht, frisch… Na ja… ich dachte halt, die muss ich unbedingt probieren.

3. Es ist immer noch nervig hier im Großraumbüro. So richtig gewöhnt man sich nicht daran. Auch wenn das alle gesagt haben. Es kommt immer auf meine Grundstimmung an. Wenn ich entspannt bin lässt sich das alles leichter ertragen. Wenn ich eh schon nervös bin, dann ist mir hier jedes Geräusch zu viel. Und wir haben hier sehr viele Geräusche!! Telefone, Handys (klingeln und vibrieren), Nase hochziehen, laufend räuspern, auf Tastaturen einschlagen… manche Kollegen haben das Telefon so laut, dass ich mithören kann, was der Anrufer erzählt. Manche telefonieren über den Lautsprecher. Manche lassen es hunderttausend mal klingeln, wenn sie irgendwo anrufen, bis das Telefon den Anrufversuch von allein abbricht. Manche reden mit sich selbst. Manche reden quer durchs Büro miteinander… Ich werde mich niemals an das GRB gewöhnen und mich auch nie damit anfreunden. Aber ich hab es inzwischen akzeptiert. Ich kanns ja eh nicht ändern..

4. Schneeglöckchen hab ich letztes Wochenende schon gesehen, als wir mitm Hund spazieren waren. Die Forsythien blühen auch schon und sogar einige Bäume haben schon Blüten. Die ersten zarten Farben in der Natur sind immer die ersten Frühlingsboten.

5. Mein Bügeleisen habe ich bestimmt seit einem Jahr nicht mehr benutzt 😀 Das letzte, was ich gebügelt hab, war der Vorhang, den ich mit einem Bügelband „umgenäht“ und gekürzt hab. ich bügle nie. Ich hänge alle Klamotten ordentlich und glatt zum Trocknen auf, sodass sie nicht hinterher geknittert sind. Ich hab aber auch nicht viel, was gebügelt werden muss. Blusen trage ich so gut wie nie und weeeeeenn, dann hat der Namenlose sie schon für mich gebügelt ❤

6. Der macht das nämlich ganz gern, sagt er. Ich putze lieber das Klo, als zu bügeln, ehrlich. ich hasse bügeln! Dass ihm das Spaß macht kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lammfilet und überbackenen Schafskäse, morgen habe ich schon wieder kochen mit Freunden geplant und Sonntag möchte ich vielleicht endlich die Babydecke für meine Freundin fertig häkeln, damit ich das nächste anfangen kann 😀!

Den Freitagsfüller von Barbara gibts immer hier.