Freitags-Füller 30/2017

1. Schon wieder Zeit für den Freitagsfüller. Und heute will mir so gar nix einfallen...

2. Mein Patronus ist übrigens der gleiche wie der von J.K. Rowling. Ein Baummarder. Damit wird jetzt alles Böse abgewehrt.

3. Die beste Pizza der Welt habe ich noch nicht gegessen, würde ich behaupten. Aber es gibt manchmal so Sonder-Editions im Tiefkühlregal, da gabs mal eine mit Hot Dogs. Die war schon ziemlich geil 😉 Oh irgendwie hab ich keine Lust nachher einkaufen zu fahren… hab ich ein Körbchen und Beutel vergessen. Vielleicht hol ich bloß TK-Pizza und fahr dann morgen richtig einkaufen.

4. Tja… also wer fragt, bekommt Antworten. Aber so richtig fällt mir sonst gar keine ein, eine Binsenweisheit.

5. Der Austausch von meiner Hochzeitsfreundin und mir hat sich auf ein ziemliches Minimum reduziert… Ich weiß auch nicht… Es ist ja irgendwie schade, aber es dreht sich auch echt immer nuuuuuur ums Kind. Und wenn sie dann erzählt, dass sie nicht schläft, nicht isst, heult, was auch immer, was soll ich dann machen? Äußerst hilfreiche Tipps einer Nicht-Mutter geben?! Ich kann mich null in die Lage einer Mutter versetzen, ich stelle nur immer wieder fest, dass ich Kleinkinder, die noch nicht sprechen können, immer mit unserem Hund vergleiche 😉 Das ist natürlich auch alles andere als hilfreich. Also hör ich mir das an, halte meine Fresse oder sage etwas Belangloses. Was beides scheiße ist… Und irgendwie weiß ich mir mit ihr auch nichts anderes mehr zu erzählen. .

6. Dummheit ist die Wurzel allen Übels. Aber da dumme Menschen wahrscheinlich gar nicht wissen, dass sie dumm sind, wird sich daran nichts ändern..

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nicht-schwäbelnde Umgebung. Tut mir leid ihr Schwaben, aber ich kann euren Dialekt einfach nicht ausstehen… und die neuen Kollegen strengen sich auch gar nicht an auch nur ansatzweise Hochdeutsch zu sprechen… es ist ja mit hessisch ähnlich, das mag ich auch nicht so, aber bei den meisten hier ist es nicht so furchtbar schlimm ausgeprägt… Aber wenn Thorsten nicht mehr Thorsten sondern Thorschden heischd, und wenn jeder, wirklich je-der ver-damm-te Satz mit „weisch?“ endet, da brichschd innerlich z’samme… aaaaah!, morgen habe ich geplant, Potty zu hören und dabei Eierwärmer stricken und Sonntag möchte ich irgendwas schönes machen!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Bitte die Tiere nicht füttern! – Großraumbüro-Wahnsinn #14

Mein Outlook funktioniert heute nicht, es gibt Serverprobleme. Tja… wenn keine Mails kommen und ich in kein Postfach gucken kann, naja, dann kann ich auch was erzählen. Ich will ja schließlich auch aus dem Sommerloch raus 😉

Heute: Neues aus dem Großraumbüro.

Wie das in Gemeinschaftsküchen so üblich ist, kümmert sich einfach niemand um den Kram anderer. Und niemand setzt sich selbstlos für das Allgemeinwohl ein. Bis auf zwei, drei Leute. Es sind am Ende immer die gleichen, die die Spülmaschine ausräumen, die Kaffeemaschine reinigen und die Geschirrhandtücher zum Waschen mit nach Hause nehmen.

Ich selbst zähle in diesem Fall zu den Ignoranten 😉 Ich mache ich der Gemeinschaftsküche auf der Arbeit keinen Finger krum. Aber nur, weil ich nichts benutze. Ich spüle mein Geschirr nach dem Benutzen selbst und stelle es nicht ab, damit es jemand in den SpüMa räumt. Deshalb sehe ich auch nicht ein, wieso ich die ein- und ausräumen soll. Wenn ich mit dem Wasserkocher kleckere, dann wische ich das direkt auf. Ok, ich tu doch was, ich entkalke ab und an den Wasserkocher. Allerdings hat das auch ziemlich egoistische Gründe: Ich finde die Wasserkocher irgendwann einfach so eklig und mache das also, bevor es soweit kommt.
Aber sonst… ich trinke den Kaffee nicht, weil der einfach widerlich schmeckt. Also, warum sollte ich die Kaffeemaschine reinigen?

Tja, also jedenfalls sieht unsere Küche regelmäßig aus wie Sau. Morgens kommt die Putzfrau, die dann Wasser- und Kaffeeflecken wegwischen muss, die verschüttetes Kaffeepulver zusammenfegen muss, die Brötchenkrümel und Soßenflecken von den Tischen wischen muss und spätestens mittags sieht es da wieder so aus. Wieso kann man sowas nicht gleich weg machen, wenns einem passiert ist?? Zu Hause würde es doch auch niemand so hinterlassen…

Was nicht zu den Aufgaben der Putzfrau gehört, ist den Kühlschrank und die Küchenschränke sauber zu machen. Und da kommen wir zum Kernproblem: Die Leute stellen Sachen in den Kühlschrank und vergessen es dann. Ich muss zugeben, dass mir das auch schon mal mit einem Joghurt passiert ist. Aber der war zu.
Wenn jemand Geburtstag hat und der restliche Kuchen dann im Kühlschrank steht, dann steht der da bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, wenn sich nicht irgendwann einer von den zwei, drei Leuten erbarmt, und ihn wegschmeißt.

Jetzt hatten wir gestern Käfer in der Küche. Und woran lags? An offenen Müsli- und Haferflockenpackungen, die da schon ewig und drei Tage im Schrank standen. Eigentlich ein Wunder, dass wir nicht schon viel öfter was hatten. Grad auch Fliegen, wenn im Sommer Obst im Kühlschrank vergammelt. Manchmal bestellt uns der Chef auch einen Obstkorb und die letzten zwei Äpfel will dann immer niemand und die liegen dann rum, bis sie schrumpelig sind. Hat denn keiner Kaninchen, denen er sie mitbringen kann? Das nächste mal nehm ich einen für den Hund mit 😀

Na ja, jedenfalls standen dann gestern dieselben zwei, drei Leute wie immer da, haben die Schränke mit Essig ausgewischt und den Kühlschrank geputzt. Nur weil irgendjemand zu blöd ist, seine Müslipackung irgendwann mal aufzuessen oder wegzuwerfen.

Feierabend einläuten

Ach im Moment hänge ich irgendwie im Sommerloch… Ich habe nichts zu erzählen, es passiert nicht außergewöhnliches, die Arbeit ist im Moment langweilig, ich will mich auch nicht laufend aufregen. Ich hoffe, dass ich langsam zu alt dafür werde 😉 Na ja, kleiner Scherz am Rande. Ich glaube, um mich aufzuregen, bin cih nie zu alt. Aber so reinsteigern, das müsste ich mal ablegen.

Im Moment nähe ich doch so einiges. Das macht mir wirklich großen Spaß. Es entspannt mich total. So ist das ja auch mit dem Stricken. Da fällt mir auch mein Langzeitprojekt Decke wieder ein… Wann hab ich die angefangen?? Ich hatte sogar Fotos vom Fortschritt gemacht. Ein Viertel ist auch schon fertig.
Aber Stricken ist dann wieder was für die Herbst-/Winterabende. Wobei ja das Wetter momentan alles andere als sommerlich ist.
Am Samstag hab ich eine kleine Tasche genäht, dir mir selbst so sehr gefällt, dass ich sie am liebsten selbst behalten würde 😀 dabei wollte ich sie eigentlich verschenken. Also näh ich noch eine zweite und mal sehen, welche ich dann behalte 😉
Als ich zwischendurch mal zum Bügeln gehen wollte, hab ich mir dermaßen den kleinen Zeh angestoßen, dass mir richtig schlecht vor Schmerz wurde. Ich glaube er ist gebrochen. Er tut auch heute noch weh, der Schuh drückt und der Zeh und das Gelenk sind geschwollen und warm und blau… Es ist aber schon besser geworden. Ich kann wieder laufen, das war am Samstag kaum möglich.

Samstag waren wir mal wieder im Kino und haben überlegt, wann wir da das letzte mal waren. Tatsächlich zum letzten Teil von „Die Tribute von Panem“. Samstag haben wir „Valerian“ geguckt. Das war ja für mich eher ein Reinfall 😉 Freunde hatten uns gefragt, ob wir mitwollen und wir wussten überhaupt nicht, worum es geht. Ich hatte auch noch nicht mal einen Trailer gesehen. Sind ja oftmals nicht die schlechtesten Voraussetzungen, so ist man wenigstens total unvoreingenommen. Aber total unvoreingenommen kann ich sagen, dass das nicht meins war und dass ich den Film noch dazu komplett fehlbesetzt fand. Ich musste die ganze Zeit darüber nachdenken, dass das auch ein Sci-Fi-Highschool-Musical ist 😉 Der Typ in der Hauptrolle sollte wohl ein Mittdreißiger sein, würde ich schätzen, allerdings fand ich, dass der aussah wie 12 und ich konnte den deshalb die ganze Zeit nicht ernst nehmen. Dann war Cara Delevigne zu sehen und ich dachte, oh, hat die da ne Nebenrolle?? Aha… aber dann war die die ganze Zeit zu sehen und nach 5 Minuten hab ich gerafft, dass die die weibliche Hauptrolle spielt… Mit ihrer „Ich bin ein Mädchen – aber gleichzeitig ne richtig taffe Frau!“-Tour konnte ihc auch nix anfangen und war schnell genervt…
Aber der Trailer zu „The Circle“ klang vielversprechend. Vielleicht gehen wir dann doch mal wieder.

Zu Hause überbrücken wir gerade die Zeit bis zur nächsten Staffel House of Cards. Tja, zu dumm, dass die neue Staffel ja erst vor ein paar Wochen rauskam und wir leider schon durch sind… Das heißt also, ungefähr ein Jahr warten 😦 Lucifer lässt auch mit neuen deutschen Folgen auf sich warten und die zweite Staffel von Quantico mussten wir auch aufgrund fehlender deutscher Folgen unterbrechen.
Deshalb gucken wir jetzt The Man in the High Castle. Für die Serie hat man angenommen, dass die Achsenmächte den zweiten Weltkrieg gewonnen haben und die USA unter sich aufgeteilt haben. Ich weiß noch nicht so genau, ob ich damit richtig warm werde.
So, was haben wir noch? Dexter hatten wir mal angefangen, aber damit bin ich gar nicht warm geworden. Suits haben wir auch mal angefangen, aber sind irgendwie nie über die erste Folge hinaus gekommen 😉 Breaking Bad fanden wir nicht so cool wie alle anderen, sodass wir irgendwann in der vierten Staffel aufgehört haben. Von Game of Thrones haben wir neulich mal die erste Folge gesehen, aber mich hat das überfordert. Ich bin mit den Personen und deren Beziehungen zueinander nicht klar gekommen. Ok, muss man nach der ersten Folge natürlich nicht, aber wenn ich doch da schon nicht raffe, wer mit wem verwandt ist, wenn über genau die Leute gesprochen wird, dann kanns ja nicht besser werden.
Wir könnten mal wieder HIMYM gucken. Das war einfach eine zu geile Serie! Neulich lief irgendwo ein Interview mit allen Darstellern. War bestimmt schon älter, denn es ging nur um die Serie und die Charaktere. Ja, da fingen wir wieder an zu schwelgen 🙂 HIMYM war einfach so toll und ich glaube der Namenlose kann jetzt meine Begeisterung für Harry Potter verstehen. Denn diese Gefühl, als würde man dazugehören, als würde man alle kennen, als müsste man nur über die Straße gehen und wär im MacLaren’s… genau dieses Gefühl habe ich auch immer bei Harry Potter. Und bei meinen Pferdebüchern, die ich als Kind verschlungen habe auch 😉 Dieses Gefühl suche ich immer wieder bei Serien und Büchern, aber ich habs lange nicht gefunden.

So, zu guter Letzt: Ich mach jetzt Feierabend und fahre mit Udo (Peter, der Zweite wurde umbenannt in Udo) zum Aldi. Von gestern ist Gulasch übrig und ich mache eine Gulaschsuppe draus. Hoffe ich. Vielleicht nehme ich vorsichtishalber noch irgendwas anderes mit, falls es misslingt 😉
Und was gibts bei euch so zu essen? Da Frau Nougat ja schon ewig nicht mehr danach gefragt hat, mach ich das heute. Ich brauche Inspiration für den Rest der Woche!

Freitags-Füller 29/2017

1. Oh Mist, der Stammpostbote hat Urlaub und jetzt ging ein Brief an mich zurück an den Absender, weil der Vertreter nicht wusste, dass er meine Post mitsamt der Namenlosenpost in seiner Firma abgeben kann… Und doppelt Mist, denn ich habe meine Ed Sheeran CD in Peters CD-Player vergessen. Der Käufer wollte sie mir zurück schicken und ich hoffe, dass sie nicht auch schon wieder zurück gegangen ist. Also, seit gestern prangt dann jetzt doch mal endlich mein Name mit am offiziellen Briefkasten 😉.

2. Es ist Urlaubszeit und im Büro ist echt extrem wenig los. Noch dazu sind wir momentan mehr als genug Leute für die Arbeit und ich halte mich inzwischen komplett zurück, auch wenn ich anhand der Gespräche mitkriege, was da alles nicht so läuft, wie es sollte. Zum Beispiel sollte der Trotzkopf Zahlläufe prüfen, obwohl er noch nicht mal selbst einen Zahllauf erstellen kann. Der wusste auch gar nicht richtig, was er eigentlich prüfen soll, aber hat halt trotzdem unterschrieben. Als ich das mitbekommen hab, wollte ich mich kurz aufregen, aber dann sage ich mir: „Hey, bleib ruhig, ist nicht deine Unterschrift die da steht, wenns falsch ist. Ist auch nicht dein Bier, wenns Anschiss gibt. Chef muss sich im Zweifel verantworten“.

3. Wollte ich nicht sowieso entspannter werden??

4. Heute bin ich das zweite mal mit meinem neuen Auto zur Arbeit gefahren 😀 ein bisschen ungewohnt ist es noch, das Gaspedal ist viel empfindlicher als vorher und auch die Kupplung ist anders. Überhaupt ist alles irgendwie anders. Die Sitzfläche ist länger, das macht sich bei langen Fahrten bestimmt bemerkbar, die Schaltwege sind viel kürzer und überhaupt geht das Schalten butterweich. Der Blinker klingt anders, das Klackern ist sanfter. Gestern hats morgens ein bisschen geregnet, da ging ganz allein der Scheibenwischer an und wenn ich in die Tiefgarage fahre, dann geht mein Licht an 😀 Aber das beste ist natürlich der Parkpiepser!! *Herzaugensmiley* Ich hab auch heute gleich mal auf meinem Lieblingsparkplatz geparkt, weil der heute morgen frei war. Ich hab dafür erstmal ne Ehrenrunde gedreht, weil ich ein Auto direkt hinter mir hatte und ich wollte mir fürs erste Mal rückwärts einparken Zeit nehmen 😉 Es hat auf Anhieb geklappt, aber ich war auch echt gaaaaaaanz langsam, so mit 2 km/h, weil ich noch nicht weiß, wie schnell und empfindlich der Piepser reagiert. Joa, hinterher habe ich festgestellt, ich habe noch einen halben Meter Platz 😉 Ja, also jetzt bin ich mit ner ganzen Menge Schnickschnack unterwegs.

geht noch!

5. Die Modesünde des Sommers sind meiner Meinung nach die zurückgekommenen 90er 😉 Diese super hoch geschnittenen Hosen, die bis über den Bauchnabel gehen sind wieder total in. Dazu dann ein bauchfreies enges Shirt und darüber, oder gern auch um die Hüfte geknotet, ein kariertes Holzfällerhemd… Aber genauso schlimm finde ich persönlich Culottes… ganz schlimm!.

6. Einer nervt mich grad tierisch, weil er schrecklich juckt, aber sonst hatte ich diesen Sommer noch gar nicht so viele Mückenstiche.

7. Was das Wochenende angeht, heute (Abend) freue ich mich auf einen kleinen Einkauf im Stoffladen und einen Taschennähversuch, morgen habe ich geplant, mit dem Namenlosen endlich das Ausmistchaos im Schlafzimmer und Kleiderschrank zu beseitigen und Sonntag möchte ich nicht nur rumgammeln!

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Freitags-Füller 28/2017

1. Thema Nr. 1 ist im Moment mein Auto. Mein altes, mein neues, Verkauf, Kauf, Kreditvertrag, Versicherung, Abmeldung, Zulassung und und und… alles dreht sich darum und langsam macht es mich wahnsinnig und ich bin eigentlich froh, wenn das alles durch ist.

2. Der Interessent, der Samstag kommt, der will mein altes Auto direkt mitnehmen. So war das eigentlich nicht geplant. Mir wär lieber gewesen, der Käufer wäre aus der gleichen Stadt gekommen. Dann hätte er das Auto ummelden und danach holen können. Aber ein auf mich gemeldetes Auto wegzugeben, finde ich trotz vertraglicher Regeleungen nicht unbedenklich.

3. Gestern hätte ich fast vergessen, dass schon Donnerstag ist. Irgendwie ist mein Zeitempfinden diese Woche ganz komisch. Ich dachte laufend am Mittwoch, es wär erst Dienstag und heute morgen hat der Namenlose mich zwei mal gefragt, ob heute Freitag ist..

4. Da sich der Verkäufer noch nicht gemeldet hat, gehe ich nicht davon aus, mein neues Auto noch diese Woche holen zu können. Davon bin ich aber sowieso nicht ausgegangen, das erschien mir gleich etwas knapp. Dem potentiellen Käufer von Samstag hatte ich auch noch gesagt, ich bräuchte mein Auto noch bis Dienstag. Ich bin komplett eingestellt auf nächste Woche.

5. Es würde helfen, die ganze Sache etwas distanzierter zu betrachten. Aber so sehr ich es mir auch vornehme, es geht nicht. Auch heute bin ich wehmütig, denn mein Heimweg nachher wird ziemlich wahrscheinlich meine letzte Fahrt mit Peter sein.

6. Früher habe ich viel bei Amazon bestellt. Aber inzwischen kaum noch. Das letzte was ich da gekauft habe, war Nähzubehör. Da ich aber einen Tolino hab, kaufe ich keine Bücher mehr bei Amazon.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Schnaps mit Peter, morgen habe ich geplant, Peter zu verkaufen und Sonntag möchte ich mich damit abfinden!

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Peter und ich – eine Liebesgeschichte

Als ich fast 23 war lernte ich einen Mann kennen, in den ich mich schrecklich verliebte. Mit ihm war in meiner rosaroten Welt alles vorstellbar. Wir wohnten zusammen, zogen zusammen weg und fingen an, uns ein richtig sesshaftes, spießiges, festes, gemeinsames Leben aufzubauen.
Als er dann starb war von alledem nichts mehr übrig. Ich war allein und zutiefst erschüttert. Ich hatte nichts mehr. Nur Geld. Eine Entschädigungssumme, da sein Tod als „Arbeitsunfall“ gewertet wurde.

Dieses Geld ermöglichte mir, frisch in Ausbildung, ein normales Leben führen zu können, Miete zahlen zu können, Lebensmittel kaufen zu können ohne auf meine Eltern zurückgreifen zu müssen, die mich sonst natürlich unterstützt hätten. Aber ich wusste, dass sie selbst auch nicht viel übrig haben und ich war froh, ihnen nicht auf der Tasche liegen zu müssen.
Ich war schon immer und bin immer noch äußerst sparsam, aber etwas habe ich mir doch gegönnt: Ein Auto. Meinen Peter ❤
Peter bedeutete mir Unabhängigkeit, Freiheit. Irgendwie war er auch ein Trost. Ich sah ihn als Geschenk von "ihm". Ich war dankbar, dass mir in dieser schweren Zeit ein kleines bisschen Glück zugute kam und dass ich nicht nur Steine im Weg hatte.

Ich weiß noch genau, wie ich Peter damals gekauft hab. Es war ein Samstag, ich habe mir ein paar Autos angeschaut. Dann habe ich bei dem Händler angerufen, wo Peter auf mich gewartet hat. Es war schon nach 12 und er meinte am Telefon, dass sie um 1 schließen würden und dass ich zwar gern gucken kommen könnte, aber dass ich wohl keine Probefahrt mehr machen könnte. Ok, kein Problem, ich wollte trotzdem gucken.
Als wir dort ankamen sah ich ihn schon auf dem Hof und da wusste ich eigentlich schon, dass das mein Auto ist. Ich bekam den Schlüssel und setzte mich hinein. Stellte Sitz und Spiegel ein… Ja, das ist mein Auto.
Der Verkäufer hat mich vermutlich von drinnen gesehen, wie ich da freudestrahlend drin saß, denn er kam auf einmal mit Kennzeichen und meinte, ich könnte doch noch eine Probefahrt machen. Ich bin also einmal durch den Ort gefahren, hab irgendwo einmal rückwärts eingeparkt, bin zurück gefahren und zwang mich nicht zu euphorisch auszusehen, denn ich wollte eigentlich noch den Preis verhandeln. Als wir uns dann geeinigt hatten, bat ich kurz um Bedenkzeit, denn der Preis lag immer noch höher, als ich geplant hatte.
Ich sehe mich noch da sitzen, die Nummer meiner Eltern schon ins Handy getippt… Nein, dachte ich, das entscheide ich allein. Ich brauche mir nicht von meinen Eltern sagen lassen, was ich eh gefühlt habe.

Ich habe ihn also gekauft.

Ich kann mich an so viele Kleinigkeiten erinnern. Unsere Heimfahrt nach dem Kauf. So viele Fahrten zu meinen Eltern. In aller Frühe allein auf der Autobahn. Im dicken Nebel, auf Glatteis rutschend, in Staus stehend… So viel mal Einparken. Und darin wurde ich immer besser, als ich noch zur Berufsschule fahren musste… So viel Musik, ich hab ne ganze CD-Sammlung im Fußraum auf dem Beifahrersitz. Meine Schuhsammlung im Kofferraum… Im Sommer mit Schläppchen kann ich halt schlecht fahren 😉
Aber auch unschöne Momente. Wie er einmal gepiepst hat, als ich ihn am Bahnhof stehen lassen hab, weil ich mit der Bahn weiter gefahren bin und als ich zurück kam, war die Batterie leer… Tja… Lichtschalter war kaputt. Schalter war aus, Licht war trotzdem an. Wie mein Fensterheber nicht mehr funktioniert hat und mich 230 Euro gekostet hat! Wie mir im Winter die Scheiben von innen zufrieren… oder wie ich mich im Sommer halb tot schwitze, weil er keine Klimaanlage hat…
Aber Peter war immer treu. Er ist nie ernsthaft kaputt gegangen. 66.000 Kilometer sind wir zusammen gefahren. Und ich bin alle allein gefahren. Ok, 10 ist der Namenlose vielleicht mal gefahren, aber ich glaube er ist der einzige, den ich mit ihm fahren lassen hab. Ich glaube ich habe nicht mal meiner Mutter erlaubt zu fahren, obwohl die immer mit allen Autos fahren will 😉 66.000 Kilometer in 6,5 Jahren. Gerade habe ich die 111.111 km überschritten. Schade, dass ich grad auf der Autobahn war und kein Foto machen konnte 😉 😦

Mein Peter… und jetzt soll ich ihn also abgeben. Es bricht mir tatsächlich das Herz. 😦 Seit drei Tagen heule ich immer mal wieder. Mal mehr, mal weniger. Ich hänge wirklich sehr an ihm und es tut mir sehr weh, ihn wegzugeben. Gestern wars ganz schön schlimm. Denn ich habe mich für einen neuen entschieden.

Freitags-Füller 27/2017

1. Ferien im Sommer sind für mich nur insofern relevant, als dass ich die Ruhe im Büro genieße. Wenn alle Kollegen mit Kindern in den Sommerferien weg sind und alle anderen Kollegen kurz davor oder danach, ist es zwei Monate lang wirklich ganz angenehm hier. Und wenn alle dann wieder da sind, gehe ich dann in den Urlaub 🙂.

2. Meine Mutter hat früher immer Schaschlikspieße mit Bratwurst- und Bockwurststückchen gemacht, weil wir Kinder das immer mit Fleisch nicht mochten. Noch heute liebe ich diese Spieße und immer wenn ich bei meinen Eltern bin und wir grillen, dann muss es diese Spieße geben. Ich brauche gar nichts anderes, kein Toast, kein Fleisch, kein irgendwas. Diese Spieße sind meine absoluten Favoriten auf dem Grill.

3. Meine Bikinifigur ist schon lange passé. Gestern stand ich wieder vor dem Spiegel und habe mich gefragt ob ich schwanger bin. Vielleicht sollte ich mal wieder einen Test machen.

4. Denk ich an Michael Jackson, denk ich an meine Grundschulfreundin, mit der ich eine Kassette immer rauf und runter gehört habe. „Bad“ hatte es uns irgendwie besonders angetan, denn dort kam die Textzeile „the word is out“ vor und wir haben immer verstanden „du blöde Sau“ 😀.

5. Mein Lieblingsschmöker diesen Sommer muss wohl noch gefunden werden. Im Moment lese ich wieder ziemlich wenig. Der letzte Teil der Eschbach-Trilogie wartet auf mich. Ich denke, meine Favoriten werden die beiden Sebastian Bergmann-Bücher, die noch ungelesen sind. Das letzte („Die Toten die niemand vermisst“) war irgendwie ein bisschen lahm und ich hoffe das gibt sich in den nächsten beiden Büchern.

6. Aufstehen finde ich immer schlimm. Ich fühle mich unter der Woche nie ausgeschlafen und eigentlich möchte ich nie aufstehen. Von daher… Einfach im Bett liegen zu bleiben ist die beste Art den Tag zu beginnen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine kleine Nähsession. Ich möchte meine „Oma-Hose“ fertig nähen. Der Namenlose findet sie total schrecklich, allerdings hab ich sie ihm im unfertigen Zustand gezeigt… Meine Schwester findet sie super. Ich bin jetzt ganz verunsichert, eigentlich fand ich den Stoff schön, aber diese krasse Abneigung („Die find ich ganz schlimm, die find ich richtig scheiße! Das würde ne 70jährige Oma tragen!“) irritiert und verunsichert mich jetzt doch. Na ja, aber fertig nähen will ich sie nachher trotzdem, morgen habe ich geplant, mich nicht vor den Computer zu setzen und zu versuchen Konzerttickets zu ergattern. Es wird genauso laufen wie letztes mal: Die Seite lädt nicht, die Tickets sind nach 5 Minuten weg und ich heule. Dafür habe ich geplant, mir ein Auto anzugucken und Sonntag möchte ich in Ruhe die Kaufentscheidung überdenken. Das Fahrgefühl ist schon sehr wichtig, ich muss mich wohlfühlen, sonst kann ich es nicht kaufen. Und über den Preis muss ich auch noch nachdenken. Einerseits kommt mir der Preis zu günstig vor, andersrum sind knapp 25% Wertverlust für einen Jahreswagen schon realistisch, oder? Trotzdem werden andere Gebrauchte mit gleicher Ausstattung teurer angeboten. Na ja, mal schauen!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.