Jahresrückblick-Stöckchen 2017

Auch für 2017 möchte ich einen kleinen Jahresrückblick machen. So macht man sich doch viel mehr bewusst, was man alles gemacht hat und ruft sich noch viel mehr in Erinnerung.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2018!

Zugenommen oder abgenommen?
Neulich hab ich gedacht, dass ich echt richtig zugelegt hab. Das ist mir auf einem Foto aufgefallen, dass ich im Gesicht richtig rund geworden bin. Tja… also zwei Abende die Woche, in denen ich mich doch noch mal meinen Fressgelüsten hingebe, wenn ich um halb 10 zu Hause bin, machen sich wohl doch nun auch sichtbar bemerkbar. Einen richtigen Essrhythmuss muss ich da noch finden. Und auch die Chips reduzieren, das hat sich in letzter Zeit auch wieder sehr gehäuft.

Mehr Geld oder weniger?
Es ist mehr. Im Oktober kam noch der letzte Schritt der letzten Tarifrunde oben drauf, und ich bin ja grundsätzlich sparsam.

Der hirnrissigste Plan?
Vielleicht Bilanzbuchhalter werden zu wollen. Ja, es ist eine Umstellung, aber noch ist es nicht so hart, wie ich es befürchtet habe. Ich befürchte im gleichen Atemzug, dass ich es zu leicht nehme. Durch zwei Abende Schule die Woche ist so eine Woche unglaublich schnell um und die kommenden gut 1,5 Jahre werden auch schnell vergehen. Aber ich merke jetzt schon, dass ich meine Urlaubspläne in 2018 einfach mal in die Tonne treten kann, weil sich nämlich Schulferien und Arbeitsaufgaben nicht zusammen gehen. Ostern ist um den Monatswechsel März/April. Da muss ich halt arbeiten. Urlaub? Vergiss es. Aber ok, Abstriche muss man halt immer machen.

Schlimmstes Ereignis?
Mein Verkauf von Peter. Für den ein oder anderen mag das eine Lappalie sein, aber mich von meinem ersten Auto zu trennen ist mir tatsächlich unglaublich schwer gefallen. Und auch heute, fast ein halbes Jahr später, denk ich immer noch manchmal wehmütig an ihn, auch wenn der Neue so viel Komfort bietet.

Schönstes Ereignis?
Der Harry-Potter-Marathon an bzw. nach den Weihnachtsfeiertagen 🙂
Der Namenlose war fertig mit lesen und wir haben die restlichen Filme geguckt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich nur die Filme 1-3 und 5 gesehen habe. Den 4. und 7.1 nur teilweise. Aber ich hätte geschworen, dass ich die Filme kenne und ich war wieder total beeindruckt und begeistert, wie gut die Filme zu meiner Fantasie gepasst haben, rein von der optischen Umsetzung! Hammer! Deshalb hätte ich nie bezweifelt, die Filme gesehen zu haben 😀
Aber: was die da alles weggelassen, verdreht und sogar dazuerfunden haben! Man man man…
Für alle, die Harry Potter nur gesehen haben: Der Fuchsbau wird nicht niedergebrannt!
Und: Wer von den Nicht-Lesern weiß, was es eigentlich mit dem Ring auf sich hatte und was das mit der Spiegelscherbe im Keller der Malfoys war. Was es mit dieser Scherbe überhaupt auf sich hatte? Und wisst ihr, dass Wurmschwanz eigentlich tot ist? Und wieso die Todesser so plötzlich herkamen, als sie bei Xeno Lovegood waren?

Die gefährlichste Unternehmung?
Ach dieses Jahr war ich so vernünftig, ich habe nichts gefährliches unternommen. Ich habe das Wort „gefährlich“ in 2017 nicht mal benutzt! 😉

Der beste Sex?
immer 😉

Die teuerste Anschaffung?
Das teuerste in diesem Jahr war mein neues Auto.

Das leckerste Essen?
Wenn ich mich daran bloß erinnern könnte… also bei unserem Lieblingsperser schmeckts immer hervorragend! Oh und als wir zum Jahrestag bei diesem Italiener waren, das war auch sehr sehr lecker. Aber auch die Burger bei unseren Freunden sind gut. Aber da ist es auch das Umfeld, was es einfach so lecker macht. Mit denen Zeit zu verbringen ist immer lustig und einfach schön!

Das beeindruckendste Buch?
2017 habe ich auch wieder einiges gelesen. Wer stöbern mag, kann das gern tun. Ich habe mich bemüht alles konstruktiv zu betrachten, was mir nicht immer gelungen ist 😉 Beeindruckend war dabei aber nichts.

Die meiste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen

Die schönste Zeit verbracht mit?
– auch mit dem Namenlosen
– mit der Ostsee

– mit meinem großen und meinem kleinen Neffen, die ich ein paar mal besucht hab und mit denen ich sogar ein paar Tage zusammen im Urlaub war.

Die größte Veränderung des Jahres?
Tatsächlich der Umzug und das nun dauerhafte „Aufeinanderhocken“ des Namenlosen und mir. Meine Wohnung war zu Ende Januar oder Februar gekündigt (ich weiß es schon gar nicht mehr genau) und seit dem gibt es eben keine wirkliche Rückzugsmöglichkeit mehr. Klar ich kann mich natürlich im Arbeitszimmer auf die Couch legen und lesen oder ich sitze da und nähe, während der Namenlose im Wohnzimmer fernsieht. Oder er arbeitet lange oder was weiß ich. Seit September mach ich ja nun auch noch die Weiterbildung, da reduziert sich die mögliche Aufeinanderhockzeit wieder. Aber sich wirklich jeden Tag zu sehen und das Bewusstsein, nicht mal ausweichen zu können (grad wenn man krank ist zB), ist halt doch was anderes.

2017 zum ersten Mal getan?
– auf Lanzarote gewesen

2017 nach langer Zeit wieder getan?
– Umgezogen und mit jemandem zusammen gezogen. Ich habe 6 1/2 Jahre in meiner kleinen, feinen Wohnung gewohnt, Höhen und Tiefen gehabt, Besuch gehabt, gekocht, getrunken, gekichert, geheult; sie im Urlaub tagelang nicht verlassen, sie später lange leer stehen lassen; umgeräumt, gestrichen, ausgemistet, in Chaos verwandelt und auf Hochglanz poliert und ich glaube ich habe ganze 2x die Fenster geputzt 😀
– die Haare kurz geschnitten. Tja, meine Schnittlauchlocken waren ziemlich lang, ungefähr bis zur Taille hingen sie und sie waren dünn und dann doch kaputt in den Spitzen. Ich wusste nie, was ich mit denen machen soll, hab immer nur einen Zopf getragen, niemals offen… tja, also die mussten ab und es war eine sehr gute Entscheidung!

2017 leider gar nicht getan?
Mich von Facebook fern gehalten. Ich verbringe wirklich zu viel Zeit dort am Handy. Aber ich kann es auch nicht über mich bringen, mich da anzumelden… Inzwischen habe ich auch angefangen, meine genähten Sachen dort zu posten um mein Ego zu streicheln… :-/ Bzw mehr um zu gucken, was andere so machen (und sich trauen anzuziehen)

Wort des Jahres?
Bilanzbuchhalter

Erkenntnis des Jahres?
Die Abendschule ist gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Selbstzweifel, zu wenig Selbstbewusstsein und zu viel Kritik an mir selbst.
Ich habe am letzten Freitag im Jahr, als kaum einer im Büro war, zum ersten Mal in meinem Leben ein Kleid zur Arbeit angezogen. Ein selbst genähtes legeres Hoodie-Kleid. Also nicht megaschick oder besonders weiblich. Trotzdem habe ich gemerkt, wie die Kollegen geguckt haben. Ob es kacke aussieht, war mein allererster Gedanke dazu… Das ist echt wieder typisch ich. Und selbst wenn es ihnen nicht gefällt, könnte es mir egal sein.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Andere, dass es unklug ist, mich zu unterschätzen. Hat (noch) nicht so geklappt, wie ich mir das dachte, aber die werden schon noch alle gucken!

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Tja, also ich glaube, dass eine gewisse Eulenhose ganz gut ankam 😀 Ich hätt sie am liebsten selbst behalten 😀

Eulenhose

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Und ja, ich hatte Pipi in den Augen 😉

Herzaugensmiley

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Im Ernst, gestern ist mir was eingefallen, was hier hin gemusst hätte, aber es ist mir wieder entfallen. Dann halt der hier: „Jetzt bist du wieder schön!“ Sagte mein großer Neffe zu mir, als ich bei meiner Schwester mit frisch geföhnten Haaren und frisch geschminkt morgens aus dem Bad kam. *Herzaugensmiley*

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Nur ein Strich! 😉

2017 war mit einem Wort?
Vollgepackt.

Freitags-Füller 52/2017

1. Vorsätze sind, nächstes Jahr nicht die 12 von 12 und den Freitagsfüller zu verpassen. So wie heute. Aber wer weiß schon auch, dass heute Freitag ist?.

2. Wir haben tatsächlich noch gar nichts geplant und es sieht aus, als würden wir einfach schlafen gehen am Silvesterabend.

3. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk hat mir doch tatsächlich ein Tränchen in die Augen getrieben.

4. Jetzt zum Wochenende trage ich nichts, von dem ich sage, es wäre unbequem.

5. Ich habe genug gefressen in diesem Jahr, eigentlich müsste ich jetzt mal damit aufhören.

6. Es ist Freitag, ein langes Wochenende steht bevor, und ich muss noch einkaufen. Da denke ich bloß oh nein, nicht schon wieder.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich geplant, einzukaufen und mich mit Kunstgeschichte zu treffen und Sonntag möchte ich das Jahr entspannt ausklingen lassen!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Leseliste Dezember 2017

Ja, es sind noch vier Tage, aber mehr wirds diesen Monat nicht 😉
Klappentexte sind von der Hugendubel-Homepage zitiert.

Blackout – Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg

Ist Fortschritt ein Rückschritt? – Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft …

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.

Also wie ich in der letzten Leseliste gesagt hab, hab ich mich mit dem Buch echt unglaublich schwer getan. Zum einen waren es so unfassbar viele Leute, die an so vielen verschiedenen Orten und in so vielen verschiedenen Organisationen und Regierungsämtern gearbeitet haben, dass ich schon am Anfang Probleme hatte durchzublicken. Einer war von einer Stromgesellschaft, einer von Europol… Paris, Brüssel, Österreich… Zum anderen hab ich mich irgendwie mit dem Stil sehr schwer getan. Ich bin nicht in Lesefluss gekommen und hatte das Gefühl, dass ich über die Sätze regelrecht stolpere. Ich hab mindestens jeden dritten Satz von vorne anfangen müssen. Und nicht, weil sie so lang gewesen wären! Ich kann nicht sagen, woran es lag.
Ich hab mich ewig an den ersten 200 Seiten aufgehalten, dann habe ich das Hörbuch gehört. Beim Hören hab ich gestrickt, da war ich dann ganz gut konzentriert dabei. Mir war es dann egal, wer die Person gerade war, irgendjemand Wichtiges. Wer auch immer. Im Grunde war es auch egal. Es ging um die Auswirkungen eines Stromausfalls.
Was Europol tut. Nämlich versuchen den Hacker zu ergreifen und den Fehler zu finden und zu bereinigen. Grob gesagt.
Was die Regierung in diesem Fall tut. Katastrophenfall ausrufen, Hilfsorganisationen mobilisieren und Lebensmittel und Wasser verteilen, Notlager einrichten usw.
Welche Krisen es auslöst. Atomkraftwerke können nicht mehr gekühlt werden, wenn der Diesel für die Notstromaggregate leer ist. Krankenhäuser können ihre Patienten nicht versorgen. Milchbetriebe können ihre hunderte Kühe nicht melken, wenn kein Strom für die Melkmaschinen da ist. Tankstellen funktionieren nicht, es gibt kein fließend Wasser mehr, Toilettennutzung ist nicht möglich, keine Heizung. Supermärkte funktionieren nicht, es wird geplündert. Menschen werden kriminell, wenn es um die Existenz geht. Zumindest, wenn so ein Zustand länger als ein, zwei Tage anhält.
Aber auch, wenn der Strom wieder da ist, so ist das Chaos nicht automatisch sofort beseitigt. Bis sich die alltäglichen Abläufe, zB. gefüllte Regale in den Supermärkten, wieder normalisiert haben, vergeht auch noch mal viel Zeit.

Tja, also es ist ein echt bedrückendes Thema, wenn man sich überlegt, wie abhängig man heutzutage vom Strom ist.
Wir wären mit die ersten, die sterben würden. Wir würden verdursten, denn wir trinken nur Leitungswasser und haben keinen Tropfen Vorrat daheim! Es gibt einen Flyer vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Darin steht, dass man für 2 Wochen Vorräte haben sollte. Das wären dann schon mal 28 Liter Wasser pro Person! Und da ist noch nicht bedacht, dass man vielleicht auch Wasser zum kochen, Klo spülen und waschen braucht… Und für die Haustiere.

Übertrieben? Ja, ich glaube wenn mir einer erzählen würde, er hätte Vorräte für 2 Wochen völlig autarkes Leben, würde ich ihn für verrückt erklären. So wie die Prepper in de USA. Die treibens ja nun echt auf die Spitze 😉 Aber wenn man sowas gelesen hat, dann denkt man da, zumindest kurzzeitig, doch etwas anders.

Freitags-Füller 51/2017

1. Draussen ist es dunkel, nieselig, kühl und ungemütlich.

2. Wir bei uns haben keinen Baum. Wir sind da nicht so. Aber an Heiligabend sind wir wieder beim Vater vom Namenlosen und da legen wir dann unsere Geschenke zu den anderen unter dem Tannenbaum.

3. In letzter Minute, fast zumindest, mach ich heute doch noch den Freitags-Füller.

4. Nein, es ist nicht das Ende der Welt.

5. Meine Familie kommt auch dieses Jahr ohne mich an Weihnachten zurecht.

6. Mein Weihnachten wird daher ganz ganz ganz ruhig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ungefähr 8 Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, morgen habe ich geplant, ein letztes Geschenk zu nähen, worauf ich vorhin keine Lust mehr hatte und Sonntag möchte ich nicht hungrig nach Hause gehen, wovor ich aber Angst hab, weil es Fisch gibt 😦!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Freitags-Füller 50/2017

1. Zu Hause versinkt gerade wieder alles im Wäsche-Chaos… Irgendwie war das auf einmal schon wieder so viel. Ein Wäschekorb wartet jetzt darauf zusammen gelegt zu werden, eine Wäsche ist programmiert und ist fertig wenn ich heim komme. Die geht dann in den Trockner und dann siehts schon fast wieder ok aus… Aber diese Woche war auch mit Weihnachtsshopping und Geschenke einpacken voll, das könnte ich zu meiner Verteidigung sagen.

2. Meine Lieblingsfilme in der Adventszeit waren früher allerhand Märchenfilme. Inzwischen ist es halt doch eher so, dass ich sie nicht mehr schaue, weil sie nach dem 25. Mal dann doch langweilig werden. Selbst 3 Haselnüsse für Aschenbrödel habe ich in den letzten zwei, drei Jahren nicht ein Mal komplett gesehen.

3. Die meisten Geschenke hab ich am Mittwoch eingewickelt – irgendwie hat das auch ewig gedauert. Weiß auch nicht, wieso ich mich da so blöd angestellt hab. Mein Korkstoff ist gestern angekommen, dann kann ich ja heute oder morgen oder sonntag mit dem Reiseetui anfangen. Heute muss ich noch ein paar Süßigkeiten kaufen, die in die Päckchen mit reinkommen und dann kann ich die letzten Geschenke verpacken.

4. Nächste Woche muss ich dringend noch ein Geschenk für meinen Opa und seine Frau besorgen. Ich denke, ich schenke ihnen eine Christrose. Die können sie dann in ihren Garten pflanzen und da haben sie dann hoffentlich lange was dran.

5. Immer auf den letzten Drücker… jedes Jahr nehme ich mir vor, Geschenkideen übers Jahr zu sammeln und rechtzeitig alles zu besorgen. Aber das klappt nie. Stressfrei Geschenke besorgen, was ist das?

6. Zur Belohnung gönne ich mir dann nächste Woche, wenn ich Urlaub hab, echt ein paar chillige Tage. Montag, spätestens Dienstag, will ich alles zur Post bringen, dann ist faulenzen angesagt!.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Nacharbeitung von Finanzwirtschaftlichem Management, was ich seit zwei Wochen vor mir her schiebe. Aber morgen hab ich da wieder Unterricht, letzte Chance also heute, noch mal reinzuschauen, morgen habe ich geplant, meinen letzten Unterricht vor den Weihnachtsferien über die Bühne zu bringen und anschließend mit ein paar Leute über den Weihnachtsmark zu schlendernund Sonntag möchte ich nähen was das Zeug hält! Ich muss mir dann leider einen neuen Stoff- und Garndealer suchen, „meinen“ Laden haben sie nämlich aus wirtschaftlichen Gründen vor zwei Wochen zugemacht 😦 Das ist echt traurig, da hab ich mich mit der Beratung nämlich immer super gut aufgehoben gefühlt!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Alle Jahre wieder…

…kommt Weihnachten auf einmal doch so plötzlich und ich finde mich im Geschenkestress wieder… Da wir dieses Jahr zu Hause bleiben und nicht zu meiner Schwester fahren, muss ich alle Geschenke verschicken. Die Zeit muss ich ja auch noch mit einplanen.
Einen Teil hatten wir schon mitgenommen, als wir letztens da waren, aber das war ja nicht alles.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch was für meinen Opa und seine Frau, für alle anderen hab ich zumindest mal eine Idee.
Letztes Jahr war es einfach, da haben einfach alle einen Schottlandkalender bekommen 😀 Dieses Jahr musste ich echt überlegen.

Der Namenlose bekommt von mir ein Buch, Leere Herzen von Juli Zeh. Darauf bin auf dem Blog Lesen in vollen Zügen aufmerksam geworden. Dazu bekommt er von mir einen Kaffeekapselhalter, den eigentlich ich haben will, weil ich das immer so furchtbar finde, wie die Kapsel im Schrank rumschwirren.
Und neulich hat er mal wieder auf dem Klavier geklimpert und dann gesagt, dass sein Dämpfer weg ist. Nächste Woche werde ich also einfach mal im Musikgeschäft fragen gehen, ob die sowas haben und dann kann ich auch gleich mal einen Termin zur Klavierstimmung machen. Dann kann er mit Dämpfer üben, nervt niemanden und mir dann mal was schönes vorspielen *Herzaugensmiley*
Ach ja und das Weihnachtsstandardgeschenk ist eine Fläschen Parfum. Das bekommt er jedes Jahr, so auch dieses, auch wenn ich dieses Jahr tatsächlich doch mal ne Menge Ideen für ihn hab.

Meine kleine Schwester bekommt Filzhausschuhe. Damals, als ich dem Namenlosen und mir welche gemacht habe, wollte sie keine. Für mich war es an der Zeit jetzt neue zu machen, weil meine jetzt ein großes Loch am Zeh haben. Als ich letzte Woche zwei Tage zu Hause war, hab ich die Zeit gut genutzt und die beiden Paare fertig bekommen.
Ihr Freund bekommt ein paar Päckchen Haribo, die es bei ihnen irgendwie nie zu kaufen gibt. Dazu ein Amazon-Gutschein.
Der große Neffe bekommt ein Tiptoi-Spiel, das er sich gewünscht hat. Er hat tatsächlich einen Wunschzettel gebastelt. Aus dem Katalog Bilder ausgeschnitten und aufgeklebt 🙂
Der kleine Neffe bekommt ein Badewannenspielzeug und einen Zuschuss auf sein Sparkonto, weil er nichts braucht und ich nichts sinnloses schenken möchte.
Bis auf die Hausschuhe ist schon alles da.

Meine Stiefschwester und ihr Mann bekommen ein selbstgenähtes Reiseetui, in dem Pässe und Flugtickets Platz finden. So ist alles beisammen und man muss nicht in 5 Taschen suchen.
Die „Zutaten“ sind alle bestellt. Am Sonntag werde ich mich dran setzen, sodass ich Anfang nächster Woche dann alles verschicken kann.
Meine Schwester näht passend einen Brustbeutel, weil sie sich einen gewünscht haben. Ja, wenn man älter wird besinnt man sich auf sowas 😉 Das ist einfach sicherer als ein Portemonnaie in der Hosentasche.

Meine Eltern bekommen Weingläser, weil sie immer noch die ganz schrecklichen Kristallgläser aus den 70er Jahren haben 😉 Die Gläser hab ich schon mitgenommen als ich neulich da war, die wollte ich ungern mit der Post schicken.

Meine Omi bekommt ein Buch, ich bin noch nicht sicher welches, wahrscheinlich Elizabeth auf Rügen von Elizabeth von Arnim. Das ist ein Reiseroman und wird ihr sicher gefallen, weil sie die Insel liebt.

Meine Hamburgfreundin ist schwanger und bekommt ein paar Wellnessprodukte und das Buch Mama und Papa erzählen über dich. Darin können sie die Schwangerschaft und ersten Lebensjahre über verschiedene Sachen festhalten und dem Kind später schenken. Das find ich eigentlich sehr schön.

Meine Hochzeitsfreundin bekommt einen Kinogutschein von mir, damit wir wieder mal einen Mädelsabend machen können.

Kunstgeschichte kriegt von mir einen Trickmarker und ein Maßband. Sie hat nämlich auch angefangen zu nähen und als ich neulich da war hatte sie sowas nicht.

Der Vater vom Namenlosen will nichts, aber wenigstens eine Kleinigkeit fänd ich doch irgendwie schön, wenn wir Heiligabend da sind. Bücher braucht er nicht, er hat ein Audible-Abo und hört wirklich ständig und überall Hörbücher. Vielleicht fällt uns ne Kleinigkeit zum Kochen ein, das macht er nämlich auch sehr gern und sehr gut. Aber da darf der Namenlose gern mal überlegen 😉

So, dann fehlt mir, wie gesagt, nur was für meinen Opa und seine Frau… und da tu ich mich jedes Jahr schwer… Nachher fahre ich in den Buchladen, vielleicht finde ich da auch was für sie.
Wenn ich es recht überlege, ist es dann doch gar nicht mehr soooo stressig.

Ich hoffe, dass ich damit niemanden vergessen hab…

Freitags-Füller 49/2017

1. Der beste Weg um gesund zu werden, ist zu schlafen. Gestern und vorgestern bin ich kurzentschlossen zu Hause geblieben. Nachdem ich mit Dienstags mit nem dicken Kopf durch Arbeit und Schule gequält hab, hab ich Mittwoch früh direkt aus dem Bett eine Mail an meinen Chef geschrieben, dass ich zu Hause bleibe, habe zwei Grippostad eingeworfen und noch mal geschlafen bis 11 Uhr. Gestern dann noch mal das gleiche. Heute gehts mir wieder ganz gut und ich bin wieder im Büro.

2. „Blackout“ von Marc Elsberg lese ich gerade, und muss zugeben, dass ich mich uuuuuunglaublich schwer damit tue. Ich habe das Hörbuch dazu auf Youtube gefunden und die letzten beiden Tage strickend auf der Couch weiter gehört, wenn ich nicht gerade geschlafen hab. Das war um einiges angenehmer, als selbst zu lesen. Jetzt hab ich noch ungefähr 100 Seiten. Das Hörbuch war nicht vollständig und den Rest muss ich nun doch selbst lesen. Macht aber nichts, jetzt ist es nämlich wirklich spannend und ich will wissen, wie es ausgeht 😉.

3. Mein Adventskranz existiert nicht. Ich könnte mal den Teelichtständer aufstellen, den ich letztes Jahr gekauft hab. Da waren weinrote Kugeln dabei. Dann sieht es wenigstens ein kleines bisschen weihnachtlich aus..

4. Wie schnell das Jahr schon wieder rum ist… Echt unglaublich.

5. Es nähert sich mein Urlaub. Leider muss ich zwischen den Jahren arbeiten und am 2. Januar auch direkt wieder, aber ich hoffe es wird relativ ruhig,
allein schon dadurch, dass kaum einer da ist Mal sehen
.

6. Her mit euren Ideen! Ich brauche noch Weihnachtsgeschenke für meine Hochzeitsfreundin und meine Hamburgfreundin und mir will einfach nichts einfallen. Auch für meine Omi und meinen Opa und seiner Frau weiß ich nichts. Ich bin echt ideenlos um die Wahrheit zu sagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Weihnachtsfeier in einer Rauchergaststätte. Nicht. Na ja… aber wir müssen hin. Vielleicht bleiben wir aber nicht so lange, den Namenlosen hats jetzt nämlich auch erwischt, morgen habe ich geplant, noch mal zur Schule zu gehen und Sonntag möchte ich dann mal wieder was nähen. Vielleicht kriege ich dann endlich mal meinen Loop fertig!

Den FF von Barbara und alle anderen Mitmacher findet ihr wie immer hier.

Leseliste November 2017

Eigentlich wollte ich mich mal in der Bibliothek anmelden, damit ich mir e-Books ausleihen kann, aber irgendwie hab ich das in den letzten vier Wochen nicht auf die Reihe gekriegt… Außerdem habe ich das Hörbuch hören für mich entdeckt, dabei kann ich nämlich stricken.

Diese beiden Hörbücher habe ich im November gehört:
Klappentexte sind von der Hugendubel-Homepage zitiert.

Die Zeitmaschine von H. G. Wells (Hörbuch)

Ungläubig staunen die Gäste des genialen Tüftlers über das, was er ihnen berichtet: Mit einer Zeitmaschine sei er achthunderttausend Jahre in die Zukunft gereist. Und dann erzählt er vom Leben zweier Gattungen dort, den kindlichen Eloi und den garstigen Morlocks, die unter der Erde hausen, unterdrückt vom Herrenvolk oben im Grünen. Oder ist es gar nicht so, sondern ganz anders? Fieberhaft lauscht der Besuch, während der Zeitreisende die ganze Wahrheit enthüllt. Mit H. G. Wells‘ ‚Zeitmaschine‘ reist der Leser in eine fantastische Utopie von der Zukunft der Menschheit.

Das Hörbuch war tatsächlich eine kostenfrei auf Youtube zur Verfügung stehende Version, die von einem Schriftsteller (?) überarbeitet wurde. Ich habs ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, weil grundsätzlich ist das schon das gleiche, ich vermute, er hats einfach bloß moderner geschrieben. Im Grunde wie ne Neuübersetzung.
Tja, also das war jetzt mal was anderes. Das Buch ist ja schon 1895 erschienen, also jetzt über 100 Jahre alt. Vielleicht war das auch der Grund, wieso ich es nett, aber eher unspektakulär fand. Die Story ist halt, dass der Zeitreisende, dessen Name im Buch überhaupt nicht genannt wird, seinen Freunden von seinem Erlebnis auf der Zeitreise erzählt. Und es ist eben nur eine reine Erzählung. Alles was in der Zukunft passiert, erzählt er. Die Eloi und Morlocks sprechen nicht seine Sprache, sodass eine verbale Kommunikation nicht möglich ist. Es fehlt ein bisschen der Spannungsbogen, aber insgesamt war es halt wie ein Reisebericht. Ganz nett so nebenbei zum stricken.

Winterblüte von Corina Bomann (Hörbuch)

Das elegante Ostseebad Heiligendamm um 1900. Wenige Wochen vor Weihnachten wird eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Ihren Namen und ihre Herkunft hat sie vergessen, nur an die Bedeutung des Barbarazweigs erinnert sie sich. Sie stellt einen Zweig in die Vase und hofft auf die Rückkehr ihrer Erinnerungen. Wenn die Knospen an Heiligabend blühen, wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen. Auch ihre neu gewonnene Freundin Johanna, die von ihren Eltern zu einer raschen Heirat gedrängt wird, setzt auf die alte Tradition des Barbarazweigs. Doch sie ahnt, der Brauch allein wird ihr nicht helfen.
Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereitet sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1902 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Sie kann sich nicht an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freundin. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein: Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringendsten Frage – der knospende Zweig wird ihnen die Zukunft weisen. Beide hoffen auf Blüten zum Weihnachtsfest.

Also dieser unfassbar riesige Klappentext sagt ja schon alles. Da braucht man das Buch eigentlich gar nicht mehr lesen 😉 Das schöne war, dass wir ja nun im Sommer grad einen Zwischenstopp in Heiligendamm gemacht hatten und ich also immer an den Strand da denken musste. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie der im rauhen und kalten Dezember aussieht 🙂
Sehr nette Geschichte für zwischendurch, nicht zu schulzig. Zum entspannt nebenher stricken, war das perfekt!

In „echt“ gelesen gabs Blackout von Marc Elsberg, aber ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich schwer damit tue und es nicht geschafft habe, im November fertig zu lesen. Gerade mal die Hälfte hab ich geschafft, dabei hab ich damit schon noch im Oktober angefangen. Aber ich tu mich mit der Schreibweise schwer. Ich komme überhaupt nicht richtig in Lesefluss und muss ständig unterbrechen und den Satz noch mal lesen. Das ist furchtbar anstrengend… Dabei ist die Thematik eigentlich recht spannend… Ein europaweiter Stromausfall und nach fast 400 Seiten kommts jetzt vielleicht endlich mal im Gang. Mehr dazu gibts hoffentlich in der nächsten Leseliste.

Rüsselseuche

Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten fast vier Jahren meine(n) Neffen besucht habe und wie oft ich mich dabei nicht bei ihnen angesteckt habe! Überhaupt war ich in den letzten zwei Jahren sehr wenig krank. Erkältet eigentlich gar nicht.
Das letzte Mal erkältet war ich im Januar 2016, das weiß ich noch, weil ich da drei Tage auf ne Dienstreise musste und an der Rezeption im Hotelzimmer noch das Zimmer getauscht hab, weil ich eine Badewanne wollte, damit ich ein Erkältungsbad nehmen kann…

Jetzt war ich am Wochenende wieder bei den Neffen, die alle die Rüsselseuche hatten. Bzw. die Jungs hatten eigentlich nichts mehr, aber meine Mutter und meine Omi. Und die konnten es natürlich nicht aushalten, mich nicht zur Begrüßung zu umarmen. Schönen Dank auch!
Am liebsten würde ich nach Hause gehen. Am liebsten wäre ich heute direkt zu Hause geblieben… Aber ich hatte einen Termin mit dem Chef. Und Schule hab ich nachher auch noch… Ach man ich will bloß schlafen! Vielleicht mach ich das morgen. Mal gucken.

Das Wochenende war wie immer viel zu kurz… Am Freitag waren wir noch im Kindergarten zum Advents“fest“. Es gab Waffeln und die Kinder haben ein paar Lieder gesungen und eine kleine Aufführung gemacht.
Am Samstag haben wir dann eingekauft und noch einiges vorbereitet und abends dann gefeiert.
Sonntag haben wir uns ausgeruht, die Reste mit den anderen aufgegessen und Montag sind wir zurück gefahren.

Irgendwie bin ich immer etwas ernüchtert nach so einem Wochenende… Der Große braucht immer noch echt lange, bis er mit mir auftaut. Und er hat einfach kein Verhältnis zu mir. Das merke ich immer wieder. Er will mich nie drücken, auch nicht beim Fernsehen an mich anlehnen…
Der Kleine kann ja noch nicht so weg, der fremdelt eigentlich auch gar nicht mit mir. Aber ich will mich ja auch nicht nur um ihn kümmern, der Große soll sich ja auch nicht zurückgesetzt fühlen.

Tja und insgesamt war es eben auch ernüchternd, weil der Geburtstag irgendwie so unspektakulär war… beim Großen war das irgendwie viel mehr was besonderes. Es gab ne Kuchentafel mit Kerze, es gibt ein Familienfoto wo alle davor sitzen und lächeln… beim Kleinen war die Kerze schon ausgepustet, bevor ich mitm Handy soweit war… und dann musste ich den Papa noch quasi dazu nötigen sich dazu zu stellen…
Die 30 auf dem Kuchen meiner Schwester wurde gar nicht angezündet und na ja ich muss auch gestehen, dass ihr Geburtstag ziemlich in den Hintergrund gerückt war…

Gestern früh haben wir auch noch verpennt… ich hatte extra keinen Wecker gestellt, weil ich dachte, dass wir doch bestimmt wach werden, wenn alle aufstehen. Tja, ich wurde dann wach um halb 8… da waren die Jungs schon fertig mit Frühstück, und fast bereit, in den Kindergarten zu gehen. Man hab ich gekotzt. So hatte ich mir den Abschiedsmorgen nicht vorgestellt… Noch dazu hat der Große dann angefangen zu heulen, weil irgendwas nicht so lief wie er wollte und letztlich hab ich mich dann von ihm überhaupt nicht verabschiedet.

Die Fahrt war dann auch ziemlich ätzend. 1,5h später als geplant sind wir losgekommen, wenigstens war nicht sooo viel auf den Straßen los. Aber noch dazu mussten wir eine Vollsperrung umfahren und haben dann ne Stunde länger gebraucht, als auf der Hinfahrt…

Ich war dann noch einkaufen und in der Apotheke und hab mich abends mit Grippostad vollgepumpt. Wenigstens hab ich dann echt gut geschlafen, aber trotzdem bin ich gerade echt müde und würde am liebsten nach Hause gehen.

noch 8,5 Tage arbeiten und 6x Schule, dann hab ich Urlaub.