Leseliste Januar 2019

Die Opfer die man bringt von Hjorth & Rosenfeldt
Ich spare mir an der Stelle den Klappentext, denn er steht ja schon hier. Ich war ratzfatz damit durch und frage mich nun:
Wann kommt der nächste Band raus????
Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich bis nachts um halb 3 gelesen habe, weil ich es einfach nicht aushalten konnte, wegen der letzten 100 Seiten noch zu warten und den Lesefluss durch sowas unnötiges wie schlafen zu unterbrechen! Und das Ende… Oh! Mein! Gott! Das Ende ist wieder der absolute Knaller!
Mir ist es vorher nie aufgefallen, aber ich finde, dass es dieses mal spürbar war, dass zwei Autoren an diesem Buch geschrieben haben. Vielleicht haben sie auch nur einfach was neues ausprobiert. An einer Stelle gab es so einen richtigen Bruch im Schreibstil. Plötzlich erfuhr man als Leser etwas, was der Figur noch gar nicht passiert ist. Statt „Er bog um die Ecke und erlitt den Schock seines Lebens, als er die Leiche sah“ verwendeten sie „Er wusste nicht, dass er gleich den Schock seines Lebens erleiden würde, wenn er die Leiche fand, die um die Ecke lag.“ Ich weiß wie gesagt nicht, ob sowas in den vorherigen Büchern auch schon vorkam… Tat dem Buch jetzt auch keinen Abbruch. Ich bin nur drüber gestolpert.

Wenn du mich siehst von Nicholas Sparks

Erkenne die Liebe. Erkenne die Gefahr. Mitten auf einer einsamen nächtlichen Landstraße bleibt Marias Auto liegen. Ein Wagen hält, ein bedrohlich aussehender, muskelbepackter Mann steigt aus – und wechselt ihr freundlich den Reifen. Colin Hancock hat schon viele dumme Entscheidungen in seinem Leben getroffen und bitter dafür büßen müssen, eine Beziehung ist das Letzte, was er sucht. Doch so wenig Maria und Colin zusammenzupassen scheinen und so sehr sie sich auch dagegen wehren: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Aber ihnen droht größte Gefahr, denn ein finsteres Kapitel aus ihrer Vergangenheit holt Maria ein und lässt sie um ihr Leben fürchten. Werden die alten Dämonen alles zerstören, oder kann ihre Liebe Colin und Maria in der dunkelsten Stunde retten?

Ich hab mir für zwischendurch ein paar Bücher von Nicholas Sparks ausgeliehen, weil ich irgendwie dachte, das wär ganz nett. Die Verfilmungen sind ja schon ganz nett. So zur Abwechslung.
Aber das hier… Also man kann sich ja denken, wie die Bücher der männlichen Rosamunde Pilcher enden… Das Buch ist voller Klischees und entwickelt sich unpassenderweise von einem Kitschroman zu einem Thriller und zurück zu einem Kitschroman.

Ohne ein einziges Wort von Rosie Walsh

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.

Eins der wenigen Bücher, bei dem ich tatsächlich nach dem Lesen noch mal durchgeblättert und reingelesen habe, weil mir einiges unlogisch erschien. Ich muss auch sagen, dass mich dieses Buch beim Lesen geärgert und frustriert hat. Im Buch wechseln sich Erzählungen über Sarah in der Gegenwart mit Erzählungen aus der Woche mit Eddie ab. Dazu kommen zwischendurch Briefe, die an eine nicht benannte Person geschrieben werden. Die Briefe sind auch nicht mit Namen unterschrieben. Also weiß man eigentlich nicht von wem und an wen sie sind.
Ich möchte nichts spoilern… nur so viel: man macht sich beim Lesen natürlich Gedanken darüber, wer den Brief schreibt, und man reimt sich aufgrund dessen Hintergründe zu der Geschichte zusammen. Wenn dann aber ungefähr auf Seite 200 von 350 rauskommt, dass die Briefe von und an jemand anderen sind, als die ganze Zeit gedacht und somit die gesamte Geschichte, die man im Kopf hatte, komplett einstürzt und sich um 180 Grad dreht, dann finde ich das echt frustrierend.

Ich glaub, ich lese einfach noch mal Harry Potter. Da muss ich mich nicht ägern 😉

Klappentexte sind von der Hugendubel-Homepage zitiert.

Ich hab Fernweh…

Die Zeit rennt. Ich glaube, ich wiederhole mich da.

Die erste Januarhälfte war noch entspannt, weil ich nur am 2. und 3. Januar arbeiten war und dann noch eine Woche Urlaub hatte. Ich bin morgens mit dem Namenlosen aufgestanden, habe gelernt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mehr hätte machen können. Der Druck war wohl noch nicht groß genug?!
Es sind nur noch knapp 8 Monate bis zur Prüfung… Bald fange ich an, die Tage zu zählen… Ok… bald ist gelogen. Es sind noch 228 Tage.

Momentan ist es definitiv zu kalt, um eine Bluse ins Büro anzuziehen! Selbst mit Merino-Unterhemden, die ich mir inzwischen gekauft habe. Ja, es gibt Momente, in denen denke ich, dass mir sonst kälter war, aber ob mir damit wirklich wärmer ist… ich weiß nicht.
Die Merino-Socken haben jedenfalls keinen großen Effekt… Schade.

Den Blutmond habe ich den einen Morgen gesehen. Wurde nicht aber im Sommer letztes Jahr gesagt, dass so ein Spektakel erst wieder gefühlt in 75 Jahren stattfindet??
Auf jeden Fall war der Mond die Nächte vorher extrem hell. Als wir Sonntagabend noch mal mit dem Hund kurz Gassi waren, war es so hell, dass wir das Gefühl hatten, da wären Laternen aufgestellt worden. Man konnte den Hund richtig gut sehen. Die ist ja schwarz. Und manchmal ist es so dunkel, dass sie sich kaum vom Untergrund abhebt und man sie gar nicht sieht.
An diesem hellen Sonntagabend kam uns jedenfalls ein Radfahrer um die Kurve entgegen. Ich hab den gesehen und die Leine vom Hund festgehalten, damit sie ihm nicht vors Fahrrad läuft. Allerdings war sie eh beschäftigt auf dem Grasstreifen rumzuschnüffeln und den besten Pipiplatz zu finden. Und der Radfahrer? Hat nichts besseres zu tun, als uns anzupflaumen, dass doch Licht nicht schlecht wäre. Joa, sorry, der Hund hat immer so Probleme die Taschenlampe festzuhalten… Der Spruch ist mir leider wieder erst später eingefallen…

Am Samstag nach der Schule haben wir jetzt vereinbart, dass wir immer noch sitzen bleiben und was lernen. Letzten Samstag haben wir Körperschaftsteuer-Hausaufgaben gemacht und das war echt unglaublich produktiv! Wir waren bestimmt 14 Leute und ich hatte ein bisschen Angst, dass es in Gequatsche ausartet, aber ist es nicht. Richtig toll! Und unsere Steuerfachangestellte im Kurs konnte alles so einfach und einleuchtend erklären, dass wir mal wieder gedacht habe, wie krass der Dozent die Sachen verkompliziert… Unnötig verkompliziert!
Er wird begeistert sein, wenn wir beim nächsten mal alle, bzw. ein großer Teil, die Hausaufgaben 1. gemacht hat und 2. vermutlich richtig hat 😉

Ganz nebenbei habe ich grad so richtig schlimmes Fernweh und möchte am liebsten Urlaub buchen! Ich muss ganz dringend klären, ob der Vater vom Namenlosen die Woche vor Ostern da ist und den Hund nehmen könnte. Ich würd so gern in die Sonne fahren. Auch wenn ich den Urlaub besser zum Lernen nutzen sollte. Aber ich würd gern noch mal nach Teneriffa. Ich war da noch nicht fertig! Ich will noch auf den Vulkan und ich würd dem Namenlosen einfach gern, zb. die Tapas Bars zeigen, wo ich so lecker gegessen hab!
Und wenn er nicht nach Teneriffa will, dann würde ich einfach auch noch mal nach Malle fliegen. Ich würd gern noch mal durch Palma stromern und noch mal versuchen, den Cache zu finden 😀 und im Megapark waren wir ja auch nicht, weil wir abends nach unseren Inseltouren immer zu müde waren 😉
Außerdem finde ich den Mädelstrip, den Bellona gemacht hat und nächstes Jahr direkt wieder gebucht hat, soooo ne tolle Idee. Das würde ich auch gern machen, aber das klappt auch erst nächstes Jahr. Dieses Jahr ist einfach schon irgendwie voll… Lernen, Schule…

Ich schleppe mich also durch den Januar und träume mich ans Meer… Vielleicht wird es auch einfach nur Zeit, dass es langsam wieder heller draußen wird…

Neues Jahr…

… neues Glück. … altes Ich? … neues Ich? 365 neue Chancen 😉

Ich weiß gar nicht, ob ich mir großartig Vorsätze machen möchte. Für dieses Jahr gibt es eigentlich nur einen einzigen Vorsatz: Die Prüfung zu bestehen!

Aber ein paar Kleinigkeiten möchte ich dennoch im neuen Jahr umsetzen. Es sind keine so richtigen Vorsätze, einfach ein paar alltägliche Dinge.
Ich möchte zum Beispiel genug trinken, um mal was ganz banales zu nennen. Bisher schaffe ich das immer ganz gut, auf der Arbeit trinke ich mindestens 1,5 Kannen Tee, zu Hause oder in der Schule trinke ich auch noch mal ganz gut und so komme ich unter der Woche eigentlich immer auf mindestens 2 Liter. Am Wochenende fällt mir das schwerer und das macht sich öfter im Laufe des Sonntags als Kopfschmerzen bemerkbar.
Ich möchte jeden Tag lesen. Abends, direkt vor dem Schlafen, hab ich die Angewohnheit, noch mal am Handy rumzuspielen. Dann scrolle ich durch Instagram oder spiele Candy Crush. Das lasse ich weg und lese stattdessen jeden Abend vor dem Schlafen noch mal ein bisschen. Und wenns nur eine Seite ist.
Dann habe ich mir vorgenommen, netter zu mir selbst zu sein. Mich nicht mehr, (bzw. für den Anfang erstmal weniger) zu kritisieren. Mich im Spiegel anzuschauen, ohne etwas Abfälliges zu denken.
Ich hab da noch ein paar mehr Sachen. Ich möchte zB mal Intervallfasten ausprobieren, ich möchte gern jeden Tag spätestens um halb 8 im Büro sein, dazu muss ich morgens etwas eher aufstehen. Ich möchte öfter eine Bluse und/oder einen Blazer ins Büro anziehen, ich möchte am Wochenende größere Runden mit dem Hund laufen, ich möchte (meiner Haut zuliebe) nicht mehr so heiß und so lange duschen… Um das umsetzen zu können, habe ich mir eine Gewohnheits-App runtergeladen. Und immer, wenn ich zB. gelesen habe, oder nur kurz geduscht habe, oder wenn ich um spätestens halb 8 im Büro war, dann kann ich die Sache darin abhaken. Und das ist ein kleines psychologisches Phänomen, denn ich WILL diesen Haken machen können 😉 Gestern und heute war ich zB um 5 nach halb 8 im Büro und finds dann doof, dass ich den Haken nicht kriege 😉 Ganz simples Belohnungssystem also, das irgendwie bei mir zu funktionieren scheint.
Wenn ich nach dem Bilanzbuchhalter wieder Zeit habe, versuche ich das mit Sport 😉

Ansonsten überlege ich ja schon länger, dass ich nach der Prüfung gerne wegfahren möchte. Das würde ich natürlich gern mit dem Namenlosen zusammen machen, aber ich kenn uns ja… er plant nicht so langfristig, was mir normalerweise egal ist, aber ich möchte zwischen Prüfung und wegfahren nicht viel Zeit verstreichen lassen, sonst muss ich ja wieder arbeiten gehen 😉 Außerdem könnte es sein, dass sein Vater grad auch weg ist und also keiner den Hund nehmen kann. Das muss ich einfach mal klären.
Als Alternative hatte ich dann schon überlegt, ob ich nach der Prüfung Bildungsurlaub mache, eine Sprachreise irgendwohin. Am liebsten nach Schottland oder Irland 😉 Das muss ich mit ihm mal besprechen, weil sowas muss man ja rechtzeitig beantragen usw. Das könnte ich mir jedenfalls auch gut vorstellen. Dann könnten wir beide einfach im Januar wegfahren. Das ist erfahrungsgemäß eine ruhige Zeit bei ihm und solange ich keine anderen als die aktuellen Aufgaben habe, ist das auch für mich eine ganz gute Zeit zum wegfahren.