Jahresrückblick-Stöckchen 2020

Auch für 2020 gibt es den alljährlichen Jahresrückblick. Was für ein Jahr! Im ersten Impuls wurde ich sagen, ich war doch bloß zu Hause, was soll ich in den Rückblick schreiben?! Aber trotzdem war das Jahr erlebnisreich, aufschlussreich und voller Leben.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2021! 🍀

Zugenommen oder abgenommen?
Unsere Waage hat nie funktioniert, daher kann ich es gar nicht so genau sagen, weil ich kein Jahresanfangsgewicht weiß.
Durch den Sport ist es auf jeden Fall weniger geworden. Aber das ist eigentlich gar nicht das wichtigste. Wichtig ist, wie alles insgesamt aussieht. Das war durch den Sport eigentlich schon ganz gut in den Ansätzen. Jetzt hab ich wochenlang nichts gemacht, aber das soll auch wieder besser werden.

Mehr Geld oder weniger?
Mehr. Obwohl man ja grad im Sommer vor die Tür konnte, bin ich kaum draußen gewesen und schon gar nicht sinnlos shoppen gefahren. Wobei ich sowieso auch vorher schon nie sinnlos geshoppt habe, denn eigentlich hasse ich shoppen.

Der hirnrissigste Plan?
Na ja, eigentlich war da nichts hirnrissiges dabei. Aber wenn man was finden will, dann war es wohl die 4-wöchige Sommer-Body-Challenge, in der man 4 Wochen lang 5 Tage die Woche Sport gemacht hat, jeweils zwischen ca 40 und 70 Minuten… So unsportlich wie ich war, von Null auf Hundert… Eigentlich war das hirnrissig. Zwischendurch hatte ich auch ein richtig krasses Tief aber ich hab durchgezogen. 🙂 und sogar darüber hinaus weitergemacht.

Schlimmstes Ereignis?
Schlimm ist natürlich relativ… Und schlimm ist das nicht wirklich. Aber bei meiner letzten bewusst und gewollt kinderlosen Freundin hat ganz plötzlich die biologische Uhr getickt…

Schönstes Ereignis?
Meinen Papa wieder zu sehen
Urlaub noch vor der Corona-Krise, was hatten wir bloß für ein Glück!
Home Office

Die gefährlichste Unternehmung?
Canyoning auf Madeira

Die teuerste Anschaffung?
Zum bestandenen Bilanzbuchhalter hab ich mir im Januar eine Overlockmaschine gekauft.

Das leckerste Essen?
Inzwischen krieg ich das mit dem Kochen ganz gut hin. Essen gegangen sind wir nicht so viel in diesem Jahr.
Zu Weihnachten haben wir mal wieder sehr aufwendig gekocht. Ich hab zum ersten Mal Gänsebrust und Grünkohl gemacht und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Das beeindruckendste Buch?
Dieses Jahr hab ich ja wirklich unglaublich viel gelesen. Es waren auch einige Hörbücher dabei. Ich hab dieses Jahr aufgehört monatlich Zusammenfassungen zu schreiben, aber eine Leseliste hab ich trotzdem geführt.
Ein Moment fürs Leben von Cecelia Ahern war aber ein wirklich tolles Buch, das mich zum Nachdenken angeregt hat. In dem Buch trifft die Hauptperson wortwörtlich auf ihr Leben – ein Mensch, dem es schlecht geht, weil sie ihr Leben nicht im Griff hat. Ihre Einstellung zum Leben wirkt sich unmittelbar auf seine Erscheinung, Gesundheit und seine Ausstrahlung aus.
Das Leben in den Griff zu bekommen zog natürlich so einige Fragen mit sich. Was will ich überhaupt im Leben, was ist mein Plan, was kann ich überhaupt? Ein bisschen hab ich mich durch diese Fragen angesprochen gefühlt…

Die meiste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen
– meinem Schreibtisch zu Hause mit Blick in den Garten
Ich kann echt fast an einer Hand abzählen, wie oft ich andere Leute getroffen habe. Inzwischen, nach neun Monaten, muss ich aber schon zugeben, dass es sich bemerkbar macht. Vielleicht hing es auch mit dem Jahresende an sich zusammen, der Namenlose hatte Stress auf der Arbeit, bei mir ist auch einiges angefallen… Aber in den letzten Wochen war ich doch schnell mal gereizt und hab den Namenlosen öfter mal angepflaumt. Vielleicht beginnt doch so langsam ein Lagerkoller. Ich hatte auch ab und zu mal wehmütige Gedanken an meine eigene Wohnung.

Die schönste Zeit verbracht mit?
Kurz und wenig, aber schön war die Zeit mit meinem Papa.

Die größte Veränderung des Jahres?
Ich habe im Mai wieder mit Sport angefangen.

2020 zum ersten Mal getan?
Man sollte es nicht glauben, aber es gab auch in diesem Jahr ein paar erste Male. Ich habe zum ersten Mal:
– eine Kreuzfahrt gemacht
Gran Canaria und Fuerteventura besucht
– Madeira und somit Portugal besucht
– Canyoning gemacht
– Brot, Brötchen und Hefezöpfe gebacken
– ein typisches Weihnachtsessen mit Gänsefleisch und Grünkohl gekocht

2020 nach langer Zeit wieder getan?
– meinen Papa wieder gesehen
Lanzarote und Teneriffa besucht
– die Haare gefärbt
– Sport gemacht
– mein Bauchnabelpiercing nachgestochen
Das musste ich rausnehmen, als ich vor ein paar Jahren meinen Blinddarm raus bekommen habe und dann hab ich es nicht mehr rein bekommen. Meine Schwester wollte sich dann im Sommer als ich da war ihre Piercings nachstechen lassen, die sie auch wegen einer OP rausnehmen musste und zu gewachsen waren. Da hab ich meins spontan auch erneuern lassen

2020 leider gar nicht getan?
London besucht… Eigentlich hatten wir im Herbst einen Kurztrip nach London geplant. Wir hatten Musical-Karten und ich wollte in die Harry Potter Studios. Daraus wurde leider nichts. Und ob es nächstes Jahr was wird, steht auch in den Sternen.

Wort des Jahres?
Corona

Erkenntnis des Jahres?
Dass ich noch nicht bereit bin, bestimmte Verletzungen aus meiner Kindheit gut sein zu lassen. Ich weiß, dass man es nicht mehr ändern kann, dass Gesagtes nicht zurück genommen werden kann. Und ich würde gerne sagen, so ist es nun mal, es ist lange her, jetzt ist es gut. Aber ich bin noch nicht bereit es hinzunehmen und meinen Frieden damit zu machen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Corona. Ich kann mich nicht erinnern, dass da noch mehr dieses Jahr gewesen wäre, auf das ich lieber verzichtet hätte.
Naja obwohl… Grundsätzlich hätte ich gern auf die schlechte Stimmung zwischen meiner Mutter und mir verzichtet. Aber wie gesagt, ich bin noch nicht bereit dazu.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ich hab mich versucht zu überzeugen, dass diese Kindheitsverletzungen keine Auswirkungen mehr auf mich haben, weil es doch schon so lange her ist. Aber damit hab ich mich selbst belogen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
– genähte Taschen
– gehäkelte Decken
– gefilzte Hogwartshausschuhe (es ist keine Biene, sondern Hufflepuff 😉)

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Die Burger-Freunde haben uns in Frühjahr ein Corona-Care-Paket geschickt. Da war Alkohol drin, Süßigkeiten und sogar Leckerlis für den Hund. Das fand ich einfach süß!
Und ich hab mir selbst zu Weihnachten die deutschen Harry Potter Bücher geschenkt 😁 ich hatte sie nämlich nur auf Englisch und ich hab auch nur die ersten 4 auf deutsch gelesen. Da hab ich also was nachzuholen!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Wir würden uns freuen dich öfter zu sehen.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ach ich weiß nicht. Das müsste ja eigentlich die andere Seite sagen.

2020 war mit einem Wort?
Verrückt

12 von 12 im Dezember 2020 – Jahresrückblickedition

Im November war es still um mich. Ich weiß eigentlich gar nicht warum… Na ja, es gab halt irgendwie nichts zu erzählen. Mein Alltag ist ein Einheitsbrei, jeder Tag ist einfach gleich und am nächsten Tag auch schon vergessen. Das klingt negativ, aber eigentlich stört es mich gar nicht so doll.
Momentan stricke und häkle ich viel, weil ich meine Weihnachtsgeschenke fertig bekommen möchte, Sport mach ich da kaum noch. Jetzt sind es schon zwei Wochen ohne… Ach ja, wenn man es einmal einreißen lässt… Im Januar starte ich wieder durch. Wie gesagt, jetzt sind mir die Weihnachtsgeschenke wichtiger.
Ansonsten hatte ich im November eine Woche Urlaub, die sterbenslangweilig war… Ich habe den ganzen Tag Netflix geschaut und war viel verlotterter, als an einem Arbeitstag. Das Home Office gibt mir also doch irgendwie Struktur. 8 Arbeitstage sind es dieses Jahr noch. Was für ein verrücktes Jahr… Das standardmäßige Jahresrückblick-Stöckchen gibt es dann auch wieder, aber heute mache ich schon mal einen kurzen Jahresrückblick in Form der 12 von 12.

Die 12 von 12 hab ich ja eigentlich immer gern gemacht – sofern ich dran gedacht habe… Aber vor allem hab ich sie mir gern bei anderen angeguckt. Da es aber dann doch irgendwie immer die gleichen Motive bei mir sind, hab ich irgendwann damit aufgehört. Jetzt mache ich die 12 von 12 nur noch zu besonderen Anlässen – sofern ich dran denke 😉 Heute also als Jahresrückblick. Drauf gebracht hat mich unser Geschäftsführer, der zur virtuellen Weihnachtsfeier eingeladen und ebenfalls einen Foto-Jahresrückblick gemacht hat.

Januar:
Ich bin krank geworden und lag eine Woche richtig flach. Im April habe ich mich irgendwann gefragt, ob ich vielleicht schon Corona hatte. Ich weiß es nicht. Meine Ärztin hat damals nichts besonderes, außer einem grippalen Infekt festgestellt. An Geschmacks- oder Geruchsverlust kann ich mich nicht erinnern, aber ich weiß, dass es mir hundeelend ging und ich mich eine Woche lang quasi nur in liegender Position befunden habe. Ich bin nicht mal mit Gassi gegangen.
Gegen Corona spricht aber, dass der Namenlose sich nicht angesteckt hat.

Februar:
Im Februar waren wir glücklicherweise noch mal im Urlaub, aber es gab auch noch ein anderes wichtiges Ereignis, nämlich die feierliche Zeugnisübergabe der IHK zum bestandenen Bilanzbuchhalter. Meine beiden Lernmädels und ich haben uns ganz schön einen hinter die Binde gekippt und das ganze ausgiebigst gefeiert. (Als hätten wir geahnt, dass es das letzte Mal für eine sehr lange Zeit sein würde) Die Männer der beiden Mädels haben gut mitgemacht, der Namenlose leider nicht, der hat uns gefahren 😉
In unseren schickimicki Kleidchen und Blazerchen sind wir anschließend noch in einen eher ranzigen Club gegangen, wo es aber immer lustig zugeht. Wir waren halt nur etwas overdressed, aber das war uns ja egal. Am Ende des abends taten mir aber derartig die Füße weh, dass ich meine Schuhe ausgezogen habe und mir dann die Füße vor Kälte weh getan haben, als ich barfuß durch Schneeregenmatsch vom Club zum Auto gewatschelt bin. Aber offenbar habe ich den Kälteschmerz als weniger schlimm empfunden, als den Schmerz, den die Pumps verursacht haben.

März:
Corona kam und blieb. Und ich hatte die letzte Packung Klopapier ergattert! Tja, seit dem weiß ich, wie lange eine Packung Klopapier reicht. 😉 Wahrscheinlich hat eine Packung früher länger gereicht, aber seit Mitte März bin ich ja auch im Home Office und war nur an zwei Tagen zurück im Büro, weil ich diese Talente-Ding im September hatte.

April:
Nach ein paar Wochen im Home Office überkam mich scheinbar eine Art Lagerkoller, denn ich hatte das dringende Bedürfnis, mir die Haare zu färben. Ich weiß nicht wo genau das herkam. Vielleicht waren das auch erste Anflüge von Midlife-Crisis? Keine Ahnung. Auf jeden Fall bin ich aus heutiger Sicht dann doch irgendwie froh, dass sich das alles rückstandslos wieder rausgewaschen hat 😀 So ein ewiger komischer Rotstich, der bei meiner letzten Färbeerfahrung übrig geblieben ist, hätte mich dann jetzt schon ziemlich genervt.

Mai:
Mai war der Monat der Veränderung. Keine Ahnung, vielleicht lags am Frühling oder der frischen Haarfarbe. Auf jeden Fall wollte ich mich plötzlich bewegen. Ich hab also mit Sport angefangen und das auch echt ganz gut durchgezogen. Man hat aber auch tatsächlich nach 4 Wochen gesehen, dass sich mein Körper verändert hat und das hat mich motiviert, dran zu bleiben.
Im September hatte ich dann mal zwei Wochen ein Tief, und grad auch wieder… Im Mai waren meine Prioritäten offenbar etwas anders.

Juni:
Im Sommer sind die Zahlen wieder gesunken und nachdem der Osterbesuch bei meinen Neffen ausgefallen ist, hab ich das im Juni nachgeholt. Meine Schwester musste einen Tag arbeiten, da war ich dann mit meinen Neffen bei meinen Eltern… hach… das Verhältnis zu meiner Mutter wird auch nicht besser. Nach 12 Stunden hatte ich den absoluten Overkill und konnte es nicht länger ertragen, auch wenn ich tagsüber versucht hatte, ihr aus dem Weg zu gehen.

Juli:
Im Juli fing es an, dass die Tage zu Einheitsbrei wurden. Nach dem anfänglich abenteuerlichen Home Office und dem täglichen Bloggen hab ich das schon Ende Mai wieder abgelegt, weil ich gemerkt habe, dass das doch länger so bleibt. Irgendwie hatte ich doch ganz schön naiv gehofft, dass bald alles wieder so wird wie vorher. Auch wenn ich natürlich nie wieder aus dem Home Office weg wollte 😉
Obwohl man sich im Sommer auch wieder mit ein paar Leuten treffen durfte, hab ich das kaum gemacht, denn dieses Abstand halten war immer noch etwas komisch für mich. Wenn man sich begrüßt und verabschiedet und sich dann so blöd gegenübersteht und aus zwei Armlängen Abstand sich zuwinkt… Find ich auch immer noch bescheuert. Und das Ellenbogengeben finde ich auch richtig doof. Also hab ich mich um Juli hauptsächlich um meine Tomaten gekümmert.

August:
Mein großer Neffe wurde eingeschult und ich bin zum zweiten Mal in diesem Jahr mit dem Auto hingefahren. Es ist immer ein Ritt… nach der Fahrt war ich echt richtig im Arsch – ich werde auch älter. Früher bin ich die Strecke durchgefahren. Jetzt muss ich zwischendurch eine Pause machen, weil es echt anstrengend ist.
Noch dazu war es gefühlt das heißeste Wochenende in dem Jahr. Mein Auto hat zeitweise 39 Grad angezeigt und ich hab natürlich die Klimaanlage angemacht. Sonst wäre ich ja gebraten worden. Ein offenes Fenster war ja auch nicht zu ertragen. Und natürlich hab mich auch ordentlich was weggeholt und dann auch erstmal ein paar Tage flach gelegen.

September:
Ich bin unter die Bäcker gegangen und habe angefangen Brot zu backen. Das hat erstaunlich gut geklappt! Leckere, knusprige, frische Bauernbrote… Echt lecker. Als ich die verschiedenen Mehlsorten gekauft hatte, kam ich mir schon ein wenig vor, wie ein Hamster 😀 Und ich glaube ich hab in meinem Leben noch nie so viel Mehl verbraucht, wie in den letzten Monaten.

Oktober:
Allmählich wurden die Temperaturen wieder kühler, die Tage kürzer. Morgens war es schon so dunkel, dass ich Licht zum Arbeiten an machen musste… Still und heimlich wurde es Herbst und uns hat wieder ein Eichhörnchen besucht. Da wir aus dem letzten Jahr noch super viele Walnüsse übrig haben, hab ich die nach und nach dem Eichhörnchen raugelegt, und hab mich immer gefreut, wie ein kleines Kind, wenn es tagsüber kam und die Nüsse weggeschleppt hat. Ein paar hat es in den Blumentöpfen auf dem Balkon verbuddelt und deshalb stehen die da jetzt immer noch rum. Ich möchte nicht verantworlich sein, wenn das Eichhörnchen im Winter seine Nüsse nicht findet 😀

November:
Es wurde immer dunkler, immer kälter… Regnerisch, grau, trüb… Oh, das ein oder andere gibts doch zu erzählen: Der Namenlose hat sein Auto geschrottet, ich hab mal eine Bewerbung geschrieben und es mal rechtzeitig geschafft, Adventskalender und Geburtstagsgeschenke zu verschicken. Wir hatten Jahrestag und haben beide gedacht, es wär schon der 10. aber es wir sind erst 9 Jahre zusammen. Eigentlich stellen wir uns jedes Jahr die Frage, wie lange wir jetzt schon zusammen sind und jedes Jahr denken wir, es wäre schon ein Jahr länger. Ich weiß auch nicht, was uns da immer durch den Kopf geht…

Dezember:
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Im Fernsehen liefen schon die ersten Jahresrückblicke, auf der Weihnachtsfeier gab es auch schon einen… Pünktlich am 1. Dezember gabs bei uns den ersten Schnee und ich muss mich jetzt ein bisschen zusammenreißen, dass ich nächste Woche meine Weihnachtsgeschenke fertig kriege. Nächsten Freitag würde ich gern alles verschicken. Ist vielleicht etwas früh, aber irgendwie habe ich Angst, dass es am Montag vor Heiligabend zeitlich dann doch nicht mehr reicht. Es ist ja jetzt schon so, dass Pakete einen oder sogar zwei Tage länger unterwegs sind, als man das so kennt. Also lieber kein Risiko.
Tschüss, 2020, wir trinken uns dich dann mal schön!

Die anderen Mitmacher der 12 von 12 findet ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Jahresrückblick-Stöckchen 2019

Der alljährliche Jahresrückblick… hier für 2019.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020! Ein neues Jahrzehnt startet. Endlich wieder eins, das man ordentlich aussprechen kann. Die 20er. Die neuen 20er… Obwohl ja genau genommen das neue Jahrzehnt erst am 1.1.21 beginnt… Aber wir wollen mal nicht so sein.

Zugenommen oder abgenommen?
Auf jeden Fall zugenommen! Mein Konsum an Süßigkeiten (insbesondere Snickers und Lachgummi-Milchgeister), Chips und vor allem Alkohol hat sich über die letzten Monate des Jahres auf ein Level gesteigert, von dem ich nicht wusste, dass ich es vertrage. Eigentlich wird mir bei Süßkram schnell schlecht. Aber meine Toleranzgrenze ist da deutlich angestiegen. In einer Tüte Milchgeister sind angeblich 11 Portionen. Aha… Bei mir waren es höchstens 1,5. Manchmal sogar nur eine Portion 🤷🏼‍♀️ Und für Silvester mit den Burger-Freunden bin ich bestens vorbereitet. Ich werde alle unter den Tisch saufen!

Mehr Geld oder weniger?
Dank tariflicher Erhöhung mehr. Ich kann meinen Arbeitgeber eigentlich nicht verlassen 🤔

Der hirnrissigste Plan?
Überstunden anhäufen zu wollen, um meine Frei-Zeit vor und nach der Prüfung auszudehnen… Ich wollte nämlich hinterher zwei Wochen richtig schön weit wegfahren und vorher brauchte ich aber auch Zeit, weil ich noch mal alles durchgehen wollte. Druck, Druck, Druck… Wie viel kann man in zwei Wochen vorher schon noch lernen?? Wenn man es bis dahin nicht drauf hat, ist es eh zu spät. Und wie immer macht man sich nur total verrückt, je mehr Ruhe man vorher hat.
Im Endeffekt hatte ich genug Zeit vorher, aber das tat mir auch gut. Und auch mein Bildungsurlaub hinterher war das beste, was ich machen konnte!

Schlimmstes Ereignis?
Krebsdiagnose von meinem Stiefvater.

Schönstes Ereignis?
– Bildungsurlaub in Dublin ☘️
– Bestandene Bilanzbuchhalterprüfung 🎉

Die gefährlichste Unternehmung?
Vielleicht war es ein bisschen gefährlich, in die Bunker auf Mallorca hinunter zu steigen. Da ging mir schon ein bisschen die Pumpe. Und auch der kleine Ausflug auf die Beleuchterbrücke im Es Fogueró Palace in Alcúdia könnte man wohl als gefährlich bezeichnen. Wer weiß denn schon, ob das alles noch hält???

Die teuerste Anschaffung?
Der Plan war eigentlich eine Overlockmaschine. Damit wollte ich mich zum Bibu-Abschluss belohnen. Aber da ich nicht weiß, welche es werden soll, beschäftige ich mich damit in Ruhe, und verschiebe diese Investition ins neue Jahr.

Das leckerste Essen?
In diesem Jahr war essen doch meistens auch nur Nahrungsaufnahme… Nach meiner bestandenen Prüfung waren wir beim Perser essen. Da ist es immer super lecker. Aber es gab bestimmt noch viele anderen leckere Sachen, die ich bloß einfach vergessen habe.

Das beeindruckendste Buch?
An dieser Stelle kommt mein alljährlicher Verweis auf meine Leselisten. Dieses Jahr bin ich auf den Geschmack von Hörbüchern gekommen. Ich hab sogar auch einige Sachbücher gelesen und gehört, zusammen gefasst über Blinkist. Ich finde das ganz praktisch. (Wenn ihr euch über diesen Link anmeldet, bekomme ich eine Woche Premium-Zugriff.)

Die meiste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen
– meinen Lernmädels
– meinen Lernunterlagen

Die schönste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen
– meinen Lernmädels
– Dublin

Die größte Veränderung des Jahres?
Ich glaube ich bin selbstsicherer geworden. Ich hab mal wieder festgestellt, wie ehrgeizig ich sein kann und dass ich Biss habe und durchhalten kann. Und ich habe angefangen mich selbst zu mögen. Ich kann noch nicht von Selbstliebe sprechen, aber ich habe einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, auch wenn ich in den letzten Wochen einen krassen Rückfall in alte Gewohnheiten und alte Denkmuster hatte. Daher fühlt es sich momentan soan, als hätte ich auch wieder zwei Schritte zurück gemacht…

2019 zum ersten Mal getan?
– Bildungsurlaub gemacht
– in Dublin gewesen
– mich richtig richtig richtig entspannt

2019 nach langer Zeit wieder getan?
Mallorca besucht
– beim Ed Sheeran Konzert gewesen
– eine Prüfung geschrieben
– feiern gewesen
– Trauzeugin gewesen

2019 leider gar nicht getan?
Den Job gewechselt. Immer noch nicht…

Wort des Jahres?
Bilanzbuchhalterprüfung

Erkenntnis des Jahres?
Ich bin genug. In jeglicher Hinsicht. Ich muss es mir aber immer wieder bewusst machen, denn noch vergesse ich es öfter.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– auf die Krebsdiagnose von meinem Stiefvater
– auf die Wartezeit auf die schriftlichen Ergebnisse
– auf den Anflug von Minderwertigkeitskomplexen zum Jahresende

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich davon, dass ich genüge.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hab ich dieses Jahr überhaupt was verschenkt? 🤔 Ich kann mich nicht erinnern. 2019 ist genauso schnell an mir vorbei gegangen, wie 2018. Beide Jahre waren so schnell rum und sie sind so ineinander verschwommen, dass ich manchmal überlegen muss, wann was gewesen ist. Aber ab nächstes Jahr kann ich mir da wieder ordentliche Gedanken drum machen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Als ich vor der Prüfung frei hatte, um noch mal einen Lernendspurt hinzulegen, hat die Post bei mir geklingelt und ein Paket gebracht. Da ich nichts bestellt hatte, war ich äußerst verwundert, was ich da bekommen sollte. Es war Nervennahrungs-kühlen-Kopf-bewahren-Glücks-Überraschungspaket! Darüber hab ich mich riesig gefreut! 😊

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich bin sehr stolz auf dich!

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Es war nicht nur ein Satz, es war ein ganzer Brief von meinem vergangenen Ich an mein heutiges Ich. Das hatte ich komplett vergessen und umso gerührter war ich.

2019 war mit einem Wort?
Kräftezehrend.

Jahresrückblick-Stöckchen 2018

Auch für 2018 gibt es den alljährlichen Jahresrückblick.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2019! Lasst das alte Jahr Revue passieren und kommt zur Ruhe. Es ist wie es ist, mit allen positiven und negativen Erfahrungen,die euch zu dem Menschen machen, der ihr seid. Und wenn euch etwas nicht gefällt, dann ist das neue Jahr ein guter Zeitpunkt, um Veränderungen anzugehen. Macht, was euch gut tut und haltet euch fern von dem, was euch nicht weiter bringt. Klingt so einfach. Ist es aber nicht, ich weiß. In diesem Sinne: wir strengen uns an 😉

Zugenommen oder abgenommen?
Ich glaube, auch wenn mir alle meine Klamotten noch passen, habe ich ganz schön zugenommen. Insgesamt ernähren wir uns zwar schon gesund. Essen Obst und Gemüse, kochen mindestens 5x die Woche frisch, würde ich sagen. Aber natürlich kochen wir nicht nur kalorien-/fettarm. Im Sommer essen wir viel Salat, dazu Pute oder Hähnchen, aber es gibt eben auch Nudeln, Soßen mit Sahne und auch deftiges Essen und klar gibts auch mal Döner, Pizza, Chips und Co 😉 Es fehlt definitiv die Bewegung um die Kalorienzufuhr irgendwie auszugleichen. Die Jeans sind enger als letztes Jahr, auch Oberteile kaufe ich manchmal doch lieber eine Nummer größer… Aber zumindest war ich jetzt im Dezember 3 Kilo leichter als im Mai. Meine Schwester hat nämlich ne Waage 😉

Mehr Geld oder weniger?
Es ist mehr. Ich hab ja auch keine Zeit viel auszugeben 😉 Wobei ich in den letzten zwei Monaten doch ganz schön auf dem Shoppingtrip war. Ein kleiner Anfall von „Ich hab nix zum anziehen!“ und Kleidungsstiländerung um irgendwie an meiner Ausstrahlung zu arbeiten.

Der hirnrissigste Plan?
Vielleicht war es ein bisschen hirnrissig alleine in den Urlaub zu fahren. Als ich angekommen war, hab ich jedenfalls ziemlich schnell nach Rückflügen gegoogelt, aber im Nachhinein war es doch ganz schön und gar nicht so hirnrissig.

Schlimmstes Ereignis?
Mit Udo liegen zu bleiben. Ich muss gestehen, dass das mein Vertrauen in das Auto etwas erschüttert hat… Auch wenn ich weiß, dass das jetzt repariert ist, hab ich immer noch ein leicht unwohles Gefühl, besonders dann, wenn er irgendwelche Geräusche macht, die mir neu sind. Also… das wird keine große Liebe mehr zwischen uns…

Schönstes Ereignis?
– meine langjährige Freundin zum ersten mal zu treffen
Paragliden in Südtirol

Die gefährlichste Unternehmung?
Autofahren auf Teneriffa
– Paragliden in Südtirol

Der beste Sex?
immer 😉

Die teuerste Anschaffung?
Meine Urlaube, wenn man das als Anschaffung betrachten möchte. Aber das war mir egal. Ich bin sonst so sparsam!

Das leckerste Essen?
Die rote Mojo in San Antonio war einfach der Hammer und die Schlutzkrapfen und Strauben in Südtirol waren auch soooooo lecker!

Das beeindruckendste Buch?
Ich hab auch dieses Jahr meine Leselisten weiter geführt. Die Geschichte der Bienen war tatsächlich beeindruckend. Nicht weil das Buch irgendwie wahnsinnig herausragend wäre, aber das muss man sich mal überlegen: In China werden Obstbäume per Hand bestäubt, weil es keine Bienen mehr gibt…

Die meiste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen
– aber gefühlt mit dem dem Bibu-Kurs

Die schönste Zeit verbracht mit?
– auch mit dem Namenlosen
– aber auch mit dem Bibu-Kurs 😉

Die größte Veränderung des Jahres?
Ich glaube ich habe mich dieses Jahr gar nicht so verändert. Zumindest nicht optisch offensichtlich. Und innerlich… na ich hoffe, dass die Veränderung noch kommt. Dass ich mich vielleicht selbst besser akzeptieren kann. Dass ich selbstbewusster auftreten kann…

2018 zum ersten Mal getan?
– alleine im Urlaub gewesen und das auch noch auf Teneriffa, wo ich vorher auch noch nicht war und da bin ich auch noch zum ersten mal im Ausland Auto gefahren
– in Südtirol gewesen
– Paragliding

2018 nach langer Zeit wieder getan?
2018 bin ich mal wieder auf die hirnrissige (das hätte vielleicht auch gut oben hingepasst) Idee gekommen meine Gitarre rauszukramen. Irgendwie war ich der Meinung, ich bräuchte einen Ausgleich zum Bibu-Lernen 😉 Aber ich hab das nach kurzer Zeit direkt wieder aufgegeben, weil ich mich nicht traue zu spielen, wenn mich jemand hören könnte 😉

2018 leider gar nicht getan?
Den Job gewechselt. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich mir gesagt habe, dass es nun erstmal zu spät ist. Mit dem Lernpensum, das ich noch habe, wollte ich mir irgendwann nicht mehr zumuten, mich in einen neuen Job und ein neues Team einzufinden. Also akzeptiere ich die Situation wie sie ist und nutze die Zeit, in der ich sonst aus dem Fenster schauen würde, zum lernen.

Wort des Jahres?
Immer noch und noch mehr als 2017: Bilanzbuchhalter. Dieser Lehrgang bestimmt derzeit tatsächlich mein Leben. Meinen Urlaub, meine Familienbesuche und meine sozialen Kontakte richte ich komplett danach aus. Wer damit nicht umgehen kann… tja… ehrlich gesagt, für den tut es mir leid, aber der Lehrgang ist absolut Prio 1. Alles andere steht erstmal hinten an.
Es gibt ein paar Leute, die das verstehen können. Meine Hochzeitsfreundin sagt auch immer, dass sie das versteht, aber ich glaube sie ist eigentlich beleidigt. Immer kommen so kleine Spitzen. Jetzt ist sie ja das zweite mal schwanger und ja, es war bestimmt schon 6 Wochen her, dass wir uns das letzte mal gesehen hatten… aber wir haben uns vorher auch nicht ständig getroffen. Als wir jetzt eine Verabredung zum Brunch nach Weihnachten ausgemacht hatten, kam direkt ein „Schade, dass es nicht früher klappt“ und „du erkennst mich bestimmt gar nicht wieder“ zurück.

Erkenntnis des Jahres?
Dass ich mich mögen muss… Und dass meine Mutter genauso wenig gewollt war, wie ich.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Streit mit dem dynamischen Dozenten-Duo in unserem Lehrgang
– die Lautstärke im Büro
– vorgeschobene Gründe um nicht mit uns Silvester zu feiern. So wirkt es zumindest…

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich einen Vertreter brauche. Und das habe ich geschafft. Auf einmal ging das… 2019 bin ich zu zwei Abschlüssen definitiv nicht da. Und ich wäre auch gern mal zu noch mehr Abschlüssen nicht da, weil ich gern auch mal meinen Urlaub so ausrichten würde, wie es mir passt… Und vielleicht wär ich dann irgendwann gern auch gar nicht mehr da 😉

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich glaube die Westernhagen-Konzertkarten sind super angekommen 🙂

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe mir selbst Ed-Sheeran-Karten für 2019 geschenkt 😉

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Keine Ahnung… Es war schön, von der IHK-Tante bestätigt zu bekommen, dass alle Dozenten uns super finden, und dass wir eine tolle Lehrgangsgemeinschaft sind. Und es war schön von fast allen Dozenten zu hören, dass wir die Prüfung schon schaffen werden.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ach Gott, ich hab so viel gesagt…

2018 war mit einem Wort?
Lernreich

Jahresrückblick-Stöckchen 2017

Auch für 2017 möchte ich einen kleinen Jahresrückblick machen. So macht man sich doch viel mehr bewusst, was man alles gemacht hat und ruft sich noch viel mehr in Erinnerung.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2018!

Zugenommen oder abgenommen?
Neulich hab ich gedacht, dass ich echt richtig zugelegt hab. Das ist mir auf einem Foto aufgefallen, dass ich im Gesicht richtig rund geworden bin. Tja… also zwei Abende die Woche, in denen ich mich doch noch mal meinen Fressgelüsten hingebe, wenn ich um halb 10 zu Hause bin, machen sich wohl doch nun auch sichtbar bemerkbar. Einen richtigen Essrhythmuss muss ich da noch finden. Und auch die Chips reduzieren, das hat sich in letzter Zeit auch wieder sehr gehäuft.

Mehr Geld oder weniger?
Es ist mehr. Im Oktober kam noch der letzte Schritt der letzten Tarifrunde oben drauf, und ich bin ja grundsätzlich sparsam.

Der hirnrissigste Plan?
Vielleicht Bilanzbuchhalter werden zu wollen. Ja, es ist eine Umstellung, aber noch ist es nicht so hart, wie ich es befürchtet habe. Ich befürchte im gleichen Atemzug, dass ich es zu leicht nehme. Durch zwei Abende Schule die Woche ist so eine Woche unglaublich schnell um und die kommenden gut 1,5 Jahre werden auch schnell vergehen. Aber ich merke jetzt schon, dass ich meine Urlaubspläne in 2018 einfach mal in die Tonne treten kann, weil sich nämlich Schulferien und Arbeitsaufgaben nicht zusammen gehen. Ostern ist um den Monatswechsel März/April. Da muss ich halt arbeiten. Urlaub? Vergiss es. Aber ok, Abstriche muss man halt immer machen.

Schlimmstes Ereignis?
Mein Verkauf von Peter. Für den ein oder anderen mag das eine Lappalie sein, aber mich von meinem ersten Auto zu trennen ist mir tatsächlich unglaublich schwer gefallen. Und auch heute, fast ein halbes Jahr später, denk ich immer noch manchmal wehmütig an ihn, auch wenn der Neue so viel Komfort bietet.

Schönstes Ereignis?
Der Harry-Potter-Marathon an bzw. nach den Weihnachtsfeiertagen 🙂
Der Namenlose war fertig mit lesen und wir haben die restlichen Filme geguckt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich nur die Filme 1-3 und 5 gesehen habe. Den 4. und 7.1 nur teilweise. Aber ich hätte geschworen, dass ich die Filme kenne und ich war wieder total beeindruckt und begeistert, wie gut die Filme zu meiner Fantasie gepasst haben, rein von der optischen Umsetzung! Hammer! Deshalb hätte ich nie bezweifelt, die Filme gesehen zu haben 😀
Aber: was die da alles weggelassen, verdreht und sogar dazuerfunden haben! Man man man…
Für alle, die Harry Potter nur gesehen haben: Der Fuchsbau wird nicht niedergebrannt!
Und: Wer von den Nicht-Lesern weiß, was es eigentlich mit dem Ring auf sich hatte und was das mit der Spiegelscherbe im Keller der Malfoys war. Was es mit dieser Scherbe überhaupt auf sich hatte? Und wisst ihr, dass Wurmschwanz eigentlich tot ist? Und wieso die Todesser so plötzlich herkamen, als sie bei Xeno Lovegood waren?

Die gefährlichste Unternehmung?
Ach dieses Jahr war ich so vernünftig, ich habe nichts gefährliches unternommen. Ich habe das Wort „gefährlich“ in 2017 nicht mal benutzt! 😉

Der beste Sex?
immer 😉

Die teuerste Anschaffung?
Das teuerste in diesem Jahr war mein neues Auto.

Das leckerste Essen?
Wenn ich mich daran bloß erinnern könnte… also bei unserem Lieblingsperser schmeckts immer hervorragend! Oh und als wir zum Jahrestag bei diesem Italiener waren, das war auch sehr sehr lecker. Aber auch die Burger bei unseren Freunden sind gut. Aber da ist es auch das Umfeld, was es einfach so lecker macht. Mit denen Zeit zu verbringen ist immer lustig und einfach schön!

Das beeindruckendste Buch?
2017 habe ich auch wieder einiges gelesen. Wer stöbern mag, kann das gern tun. Ich habe mich bemüht alles konstruktiv zu betrachten, was mir nicht immer gelungen ist 😉 Beeindruckend war dabei aber nichts.

Die meiste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen

Die schönste Zeit verbracht mit?
– auch mit dem Namenlosen
– mit der Ostsee

– mit meinem großen und meinem kleinen Neffen, die ich ein paar mal besucht hab und mit denen ich sogar ein paar Tage zusammen im Urlaub war.

Die größte Veränderung des Jahres?
Tatsächlich der Umzug und das nun dauerhafte „Aufeinanderhocken“ des Namenlosen und mir. Meine Wohnung war zu Ende Januar oder Februar gekündigt (ich weiß es schon gar nicht mehr genau) und seit dem gibt es eben keine wirkliche Rückzugsmöglichkeit mehr. Klar ich kann mich natürlich im Arbeitszimmer auf die Couch legen und lesen oder ich sitze da und nähe, während der Namenlose im Wohnzimmer fernsieht. Oder er arbeitet lange oder was weiß ich. Seit September mach ich ja nun auch noch die Weiterbildung, da reduziert sich die mögliche Aufeinanderhockzeit wieder. Aber sich wirklich jeden Tag zu sehen und das Bewusstsein, nicht mal ausweichen zu können (grad wenn man krank ist zB), ist halt doch was anderes.

2017 zum ersten Mal getan?
– auf Lanzarote gewesen

2017 nach langer Zeit wieder getan?
– Umgezogen und mit jemandem zusammen gezogen. Ich habe 6 1/2 Jahre in meiner kleinen, feinen Wohnung gewohnt, Höhen und Tiefen gehabt, Besuch gehabt, gekocht, getrunken, gekichert, geheult; sie im Urlaub tagelang nicht verlassen, sie später lange leer stehen lassen; umgeräumt, gestrichen, ausgemistet, in Chaos verwandelt und auf Hochglanz poliert und ich glaube ich habe ganze 2x die Fenster geputzt 😀
– die Haare kurz geschnitten. Tja, meine Schnittlauchlocken waren ziemlich lang, ungefähr bis zur Taille hingen sie und sie waren dünn und dann doch kaputt in den Spitzen. Ich wusste nie, was ich mit denen machen soll, hab immer nur einen Zopf getragen, niemals offen… tja, also die mussten ab und es war eine sehr gute Entscheidung!

2017 leider gar nicht getan?
Mich von Facebook fern gehalten. Ich verbringe wirklich zu viel Zeit dort am Handy. Aber ich kann es auch nicht über mich bringen, mich da anzumelden… Inzwischen habe ich auch angefangen, meine genähten Sachen dort zu posten um mein Ego zu streicheln… :-/ Bzw mehr um zu gucken, was andere so machen (und sich trauen anzuziehen)

Wort des Jahres?
Bilanzbuchhalter

Erkenntnis des Jahres?
Die Abendschule ist gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Selbstzweifel, zu wenig Selbstbewusstsein und zu viel Kritik an mir selbst.
Ich habe am letzten Freitag im Jahr, als kaum einer im Büro war, zum ersten Mal in meinem Leben ein Kleid zur Arbeit angezogen. Ein selbst genähtes legeres Hoodie-Kleid. Also nicht megaschick oder besonders weiblich. Trotzdem habe ich gemerkt, wie die Kollegen geguckt haben. Ob es kacke aussieht, war mein allererster Gedanke dazu… Das ist echt wieder typisch ich. Und selbst wenn es ihnen nicht gefällt, könnte es mir egal sein.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Andere, dass es unklug ist, mich zu unterschätzen. Hat (noch) nicht so geklappt, wie ich mir das dachte, aber die werden schon noch alle gucken!

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Tja, also ich glaube, dass eine gewisse Eulenhose ganz gut ankam 😀 Ich hätt sie am liebsten selbst behalten 😀

Eulenhose

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Und ja, ich hatte Pipi in den Augen 😉

Herzaugensmiley

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Im Ernst, gestern ist mir was eingefallen, was hier hin gemusst hätte, aber es ist mir wieder entfallen. Dann halt der hier: „Jetzt bist du wieder schön!“ Sagte mein großer Neffe zu mir, als ich bei meiner Schwester mit frisch geföhnten Haaren und frisch geschminkt morgens aus dem Bad kam. *Herzaugensmiley*

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Nur ein Strich! 😉

2017 war mit einem Wort?
Vollgepackt.

Jahresrückblick-Stöckchen 2016

Letztes Jahr hab ich gar keins ausgefüllt, aber dieses Jahr wollte ich es wieder machen. So macht man sich doch viel mehr bewusst, was man alles gemacht hat und ruft sich noch viel mehr in Erinnerung.

Zugenommen oder abgenommen?
Es schwankte immer mal etwas, aber ich glaube langsam aber stetig wird es mehr. immer ein bisschen, so dass man es kaum bemerkt… Sollte ich mir mal wieder vornehmen, mehr Sport zu treiben??

Mehr Geld oder weniger?
Mehr

Der hirnrissigste Plan?
Je älter man wird, desto vernünftiger wird man ja 😉 Aber mit dem Camper in Edinburgh irgendwo übernachten zu wollen, war ne ganz schön hirnrissige Idee!

Schlimmstes Ereignis?
Dass uns die Fahrräder am letzten Urlaubstag noch geklaut wurden… Das ist jetzt nichts wirklich Dramatisches, ich hatte einfach das Glück, dass mir dieses Jahr nichts wirklich schlimmes passiert ist.

Schönstes Ereignis?
– noch mal Tante werden 🙂
– verschiedene (Kurz-)Urlaube

Die gefährlichste Unternehmung?
Das gefährlichste in diesem Jahr war, in Schottland über die Straße zu gehen. Speziell in Edinburgh. Also eigentlich nur in Edinburgh. Man hätte überall höchstens von Schafen überrannt werden können, aber in Edinburgh konnte ich mich einfach nicht daran gewöhnen, dass ich zuerst links gucken muss 😉

Der beste Sex?
immer 😉

Die teuerste Anschaffung?
Das teuerste, was ich gekauft hab, waren wohl die Schubladen und Einlegeböden für den Kleiderschrank. Ich war dieses Jahr dann doch recht sparsam, dafür waren wir viel im Urlaub.
Die „sinnloseste“ Ausgabe war aber die für ein Portemonnaie. Wochenlang bin ich im Laden um das Ding geschlichen und habe mir irgendwann gedacht, ich gönns mir dann mal. Dann habe ich festgestellt, dass die Geldscheine nicht reinpassen, weil das kein deutscher Hersteller produziert hat… *Augenverdreh* Was die Ausgabe aber richtig sinnlos gemacht hat, war der Fakt, dass mir vor Weihnachten beim Einkaufen ein Becher Sahne im Einkaufskörbchen ausgelaufen aus. Das Portemonnaie lag natürlich ganz unten und war komplett eingesaut…

Das leckerste Essen?
Ich habe sehr viel leckere Sachen gegessen in 2016. Ganz frisch in Erinnerung ist noch das Silvesteressen.  Das war echt grandios! Aber auch zum 5-Jährigen, als wir in diesem Steakrestaurant waren, da haben wir fantastisch gegessen. Und nach einem vollgeladenen Tag in Schottland, an dem wir viel umhergefahren sind, viel gesehen haben und dann noch mit dem Fahrrad in den Pub gedüst sind, da haben die Tortellini mit Soße aus dem Glas ganz hervorragend geschmeckt 🙂

Das beeindruckendste Buch?
2016 habe ich richtig viel gelesen!  Fand ich etwas davon beeindruckend? Hm… Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich fand einige Bücher gut, aber manche auch richtig schlecht. Ich habs vorhin zu Bellona schon gesagt, ich bin irgendwie „satt“. Ich hab zu viel von der gleichen Sorte gelesen und ich bin allem überdrüssig. Irgendwie ist es alles immer das gleiche, es werden nur noch Klischees bedient, Charaktere sind nur noch misanthropische Arschlöcher… Irgendwann ist eben alles erzählt.

Die meiste Zeit verbracht mit?
– dem Namenlosen
– Außerdem mit Harry Potter, weil ich immer noch und wieder die Hörbücher gehört hab ❤

Die schönste Zeit verbracht mit?
– auch mit dem Namenlosen
– und mit meinem großen Neffen, den ich doch relativ oft besucht habe, dieses Jahr

Die größte Veränderung des Jahres?
Ich ziehe um! So richtig verändern wird sich das erst jetzt im Laufe des Januars, aber sich von Sachen zu trennen, alles zu kündigen und zu verkaufen hat was von Abschied und das ist schon Veränderung. Vor ein paar Wochen stand ich doch mit Tränen in den Augen in meiner Wohnung. 6 1/2 Jahre hab ich dort gewohnt. Auch wenn ich in den letzten zwei Jahren immer weniger dort war. Aber das war mein Zuhause, mein eigenes Heim. In dem ich mich so viel verändert hab, in dem ich gewachsen bin und wohin ich mich immer zurück ziehen konnte.

2016 zum ersten Mal getan?
– in einem Wohnmobil Urlaub gemacht
– auf einen Berg gestiegen mit der Seilbahn hochgefahren.  Und das sogar gleich noch ein zweites mal

2016 nach langer Zeit wieder getan?
– Umgezogen (ich bin noch dabei)

2016 leider gar nicht getan?
Die Haare abgeschnitten 😉 Aber das kommt noch. Ich weiß nur noch nicht wie. Ich dachte eigentlich an einen Bob, aber dann haben meine Mutter und meine Schwester Fotos von sich nach dem Friseurbesuch geschickt und ich will nicht auch noch aussehen, wie die beiden…

Wort des Jahres?
Wohnmobil

Erkenntnis des Jahres?
Aktivurlaub ist doch auch was echt schönes. 2016 waren wir superaktiv. Deshalb soll der nächste Urlaub dann doch auch wieder an den Strand gehen, denn das ist auch sehr schön 🙂

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Neurodermitis
– eine eingeschlagene Scheibe
– Großraumbüro

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
– Dass ich mehr kann, als man mir zutraut. Das hat bei meinem Chef vielleicht jetzt hoffentlich funktioniert – bei den ganzen Arbeitgebern, die meine Bewerbungen bekommen haben aber nicht.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
– Ich glaube die Kalender, die ich zu Weihnachten verschenkt habe, sind gut angekommen. Und die Weihnachtssocken für meine Mutter auch. Ach und die Decke für meinen zweiten Neffen auch.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
– hmmm… die selbstgebackenen Muffis und der große Strauß Tulpen zu meinem Geburtstag haben mich sehr gefreut 🙂

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Willst du nicht doch langsam mal offiziell bei mir einziehen?“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Jaaa!“ 😉

2016 war mit einem Wort?
Urlaubsreich