Stürmischer Abschied – 19.04.2019

Heute gings in die nordöstliche Ecke. Der Namenlose wollte uuuuuunbedingt nach Cala Millor an der blöden Faneteria von den Büchners vorbei schauen. Ich kam mir vor wie ein blöder Gaffer 😒 Aber ok. Kurz einen Blick geworfen… Irgendwie ist das schon komisch, wenn man Orte, die man nur aus dem Fernsehen kennt, plötzlich real sieht. Irgendwie sieht es genauso aus, aber irgendwie doch ganz anders.
In Cala Millor wars extrem windig am Freitag. Eigentlich schon richtig stürmisch. Die Wellen waren sehr hoch, der Strand war teilweise komplett bis zur Promenade mit Wasser überspült. Gischt spritzte rum, sodass meine Brille nach kürzester Zeit schon total von Salz überzogen war und die Lippen salzig geschmeckt haben. Ein Kite-Surfer fand aber die optimalen Bedingungen und flog ziemlich hoch durch die Luft.

Ich persönlich fand schon beim letzten Mal und jetzt auch dieses Mal Cala Millor nicht schön, daher fand ich den Ausflug dahin auch eher langweilig. Wir tranken in der Fußgängerzogen dann eine heiße Schokolade und fuhren Weiter nach Cala Ratjada. Eeeeeigentlich hätte ich da gern diesen einen speziellen Cache gemacht, für den wir ja grad erst ein paar Wochen vorher einen Testlauf bei uns zu Hause um die Ecke gemacht haben, aber der Namenlose hatte keine Lust. Der hätte auch etwas länger gedauert und es war auch in Cala Ratjada sehr stürmisch und kalt im Wind.
Also so richtig viel gesehen von Cala Ratjada haben wir nicht, wir sind da nur ein kleines Stückchen am Strand entlang spaziert, aber dann weiter gefahren nach Capdepera, weil wir Hunger bekommen hatten. Dort gab es aber nur schmale Straßen, keine freie Parkmöglichkeit und überhaupt war der Ort irgendwie total ausgestorben, also sind wir immer der Nase nach gefahren und landeten in Provensals, wo zufällig noch ein Cache lag und sich eine interessante Steinformation und wegen des stürmischen Wetters ein tolles Naturschauspiel bot!
Die Wellen klatschen gegen die Felsen und spritzten hoch in die Luft, das sah richtig toll aus.

Da wir nun aber immer noch Hunger hatten, aber sich dort am Arsch der Welt nichts fand, fuhren wir zurück in Richtung Hotel und beschlossen in Manacor noch mal zu suchen und wurden nicht enttäuscht. Mit Händen und Füßen, drei Wörtern Spanisch von uns und 3 Wörtern Englisch und Deutsch von der Bedienung, bekamen wir viel und lecker zu essen und waren am Ende satt und glücklich. Ich hatte Baguettes mit Ibericoschinken und der Namenlose hatte irgendwas fischiges. Wir haben dann den Kellner gefragt, was das für Fisch ist, er wusste es halt nicht auf Englisch, also hab ich ihm mein Handy zum googlen gegeben. Gato meinte er, aber da spuckte Google nur Katzenbilder aus 😀 Das war der Lacher des Tages. „What? Cat? Is it a cattail?“, fragte der Namenlose empört 😀 Der Kellner war kurz nervös, aber dann hat er gemerkt, dass er gegrinst hat und nicht wirklich geglaubt hat, dass das Katze war. Am Ende fand er auch ein passendes Bild bei Google und sokamen wir drauf, dass es Katzenwels oder sowas in die Richtung gewesen sein muss.

Zum Abschluss des Urlaubs gingen wir noch mal in den Bierkönig, wir ertranken uns noch ein T-Shirt (man braucht ja mal eins zum Wechseln ;)) und flogen am nächsten Tag wieder zurück nach Hause. Dieses mal nebeneinander und am Fenster 🙂 Bei mir aber dann leider mit beginnender Erkältung… ich hatte mich beim Namenlosen angesteckt. Der Hund hat sich auch gefreut, dass wir wieder da waren und ich hab dann über die restlichen Ostertage meine Erkältung auskuriert und frierend auf der Couch vor mir hin vegetiert, obwohl das Wetter ja so toll war. Tja, so ist das manchmal.

Unter dem Meer – 18.04.2019

Gesund wird man am besten, wenn man schläft. Also ließ ich den Namenlosen schlafen, bis er alleine wach wurde. Nach einem verhältnismäßig späten Frühstück sind wir dann zum Aquarium Palma gelaufen, das nicht weit von unserem Hotel weg war. Da es ihm nicht soo gut ging, haben wir mal was ohne viel Action gemacht.
Vor dem Aquarium stellten wir fest, dass es das Doppelpack-Ticket nur online gab. Zwei Erwachsene konnten so beim Eintritt 10% sparen. Die Schlange war eh unendlich lang, also kauften wir vor der Tür online das Doppelticket und konnten uns dann an der kurzen Online-Schlange anstellen. Ein Hoch auf das mobile Internet und die Abschaffung der Roaming-Gebühren 😉

Am Donnerstag war das Wetter nicht so berauschend. Es war bewölkt, windig und frisch, so dass viele Leute die gleiche Idee hatten wie wir… Oh man… Was ist denn da bloß im Sommer erst los?! Es war voll und laut, man schob sich von einem Aquarienfenster zum nächsten… Und es waren nicht die Kinder, die genervt haben! Sondern da waren einige Erwachsene, die scheinbar keine gute Kinderstube genossen haben. Da gabs welche, die sich echt schonungslos nach vorne gedrängt haben, dann ihr riesiges Tablet hochgehalten haben und minutenlang gefilmt haben, wie die kleinen bunten Fische da rumschwimmen…
Neben den vielen kleinen Becken mit Fischen aus den verschiedensten Regionen der Erde gab es noch eine „Jungle-Area“, mit einem angelegten Wasserfall, Schildkröten und Bananenpflanzen in ziemlich feuchtwarmer Umgebung. Beim Rausgehen standen zwei Mitarbeiter mit einem bunten Papagei, mit dem man sich fotografieren lassen konnte. Natürlich nicht mit der eigenen Kamera.
Am Ausgang konnte man die Bilder dann käuflich erwerben. Genauso wie die Fotos, die direkt am Eingang vor einer bunten Pappwand mit aufgemalten Korallen geschossen wurde.

Um halb 2 sollten die Haie im großen Becken gefüttert werden und natüüüüürlich strömte Himmel und Menschen dort hin um zuzusehen. Man kam kaum noch durch. Das Haibecken ist das tiefste Becken in Europa erstreckte sich über zwei Etagen in dem Gebäude. Wir liefen also erstmal an der Menschentraube vorbei, da hätten wir ja eh nichts mehr gesehen und gingen nach unten, wo Sitzkissen auf dem Boden vor dem Becken lagen und man dort sehr gemütlich das Treiben im Becken beobachten konnte. Wir konnten zwar die Fütterung von dort nicht sehen, aber das war jetzt auch nicht so schlimm.
Wir saßen da sehr gemütlich auf den Kissen direkt vor der Scheibe. Das blaue Licht war beruhigend, immer mal wieder schwommen Haie, Rochen und andere Fische an uns vorbei und eigentlich war das der perfekte Platz um zu beobachten. Und zack! war bestimmt ne Stunde vorbei.

Am Ausgang wird man noch durch einen Souvenir-Shop geführt, wo man alles mögliche kaufen konnte. Schmuck, Plüschtiere… So eine Plüsch-Muräne ist doch super 😀 In dem Shop wurden wir auf die „Mallorca-Perlen“ aufmerksam. Wir hatten die Tage vorher auch schon neben der Autobahn Werbung für die Perlen gesehen und ich dachte bloß, dass ich noch nie von Mallorca-Perlen gehört hab. Ihr??
Google erklärte uns dann, dass das künstlich hergestellte Perlen sind, die nicht mal aus Perlmutt bestehen. Interessant… ist uns nicht aufgefallen, als wir das letzte mal dort waren.

Abends waren wir wieder im Bierkönig, denn wir hatten gesehen, dass Tim Toupet auftreten sollte. Also hat sich der Namenlose mit Medikamenten gedopet und wir sind hin. Wo wir doch schon Mickie Krause verpasst hatten!! 😉 Wir hatten ja gelernt und waren pünktlich da und ich hatte noch tagelang einen Ohrwurm von… ah ja… also… wenn man nüchtern und im seriösen Alltag drüber nachdenkt, ist es schon ein bisschen assi 😉 Aber im Bierkönig war es lustig 😉
Wir sind dann auch mal auf die Idee gekommen zu fragen, ob man für 1 Liter Sangria auch ein T-Shirt bekommt, weil ich schon gern eins haben wollte 😀 hätten wir ja schon mal eher fragen können, aber wir dachten halt, das gilt nur bei Longdrinks, so wie es auf allen Schildern stand. Aber es galt eben auch für Sangria und so konnte ich mir doch ein T-Shirt holen, das ich auch gleich ganz stolz angezogen hab 😀

Mandarinen pflücken – 17.04.2019

Für heute war auch gar nicht so viel geplant. Dem Namenlosen ging es nicht so richtig gut, der hatte sich scheinbar irgendwo eine Erkältung eingefangen. Vermutlich im Flieger, es war nämlich wirklich richtig kalt auf dem Hinflug. Oder als wir in Canyamel am Strand einen Kaffee getrunken haben, da war es nämlich auch ganz schön windig und frisch im Schatten und er hatte keine Jacke an… Tztztz…

Wie auch immer. Wir fuhren einfach mal drauf los. Auf der Liste standen Caches an einer Bucht, an einer ehemalige Schule und an einer ehemaligen Ferienanlage.
Los gings Richtung Bucht in Cala Pi. Weil der Namenlose wieder ohne Navi fahren wollte, sind wir erstmal durch El Arenal gefahren. Eieiei… Hat mich ein bisschen an Los Christianos auf Teneriffa erinnert. Enge Straßen, hohe Häuser, unten Geschäfte oder Cafés oben Balkons. Irgendwann kamen wir raus aus dem Ort und es ging weiter. Immer mal wieder sind wir in einen der kleinen Küstenorte abgebogen um zu gucken. Überall wird da gebaut und wahrscheinlich werden das auch alles mal Ferienfinkas oder Hotelanlagen.

In Puigderrós haben wir uns auf einem noch unbebauten Grundstück an die Steilküste gesetzt und die warme Sonne genossen bevor wir dann weiter gefahren sind nach Cala Pi, wo ein Cache versprach, dass wir dort einen der schönsten Ankerplätze auf ganz Mallorca finden sollen. Und es sah auch wirklich ganz hübsch aus da. Wir ließen uns ein bisschen im Sand nieder und hörten zu, wie das Wasser sacht ans Ufer plätscherte. Wir beobachteten Leute, wie sie versucht haben möglichst perfekte Fotos zu machen. Aus den unmöglichsten Winkeln und in den unentspanntestens Posen. Wir haben ihnen mal einen Instagram-Account unterstellt, der noch ein paar Likes braucht 😉 Ach schlimm unsere Lästereien… Ich will ja schließlich auch schöne Fotos und keine schiefen und unscharfen Schnappschüsse 😉
Weiter gings danach Richtung Campos zu einer ehemaligen Schule, die später in ein Restaurant umgebaut wurde, aber jetzt leer steht. Apropos Restaurant, wir bekamen Hunger! Da wir schon mal in der Nähe waren, fuhren wir nach Ses Salines, wo wir vor drei Jahren schon mal gut gegessen hatten. Und was soll ich sagen?! Da standen Orangenbäume an den Straßen!!
Zuerst wollten wir dort in das gleiche Restaurant wie vor drei Jahren, dann haben wir aber überlegt, dass wir doch auch mal was neues probieren könnten und setzten uns in eine andere kleine Tapas Bar. Da aber niemand kam, um zu fragen, was wir essen wollen (wir waren uns auch nicht sicher, ob das überhaupt offen war. Drinnen war niemand zu sehen) sind wir dann doch wieder in das Restaurant von vor drei Jahren gegangen.
Dem Namenlosen gings dann richtig kacke und so sind wir anschließend wieder zurück zum Hotel gefahren, nicht ohne vorher zwei Früchte vom Baum zu pflücken. Es waren zwar keine Orangen, sondern Mandarinen, aber die waren sooooooowas von sauer… kein Wunder, dass die da einfach so rumstanden und nicht abgeerntet waren. 😀
Statt das saure Vitamin C zu essen ist der Namenlose dann lieber in die Apotheke gegangen, weil ich in meiner Reiseapotheke mal wieder alles hatte, außer das, was er brauchte bzw. wollte: Ibu oder Aspirin Complex. Tja… so ist es doch immer. Den restlichen Tag habe ich lesend, der Namenlose schlafend, verbracht. War auch mal ganz schön und das Buch war ohnehin sehr spannend.

Touristenfrust – 16.04.2019

Ein etwas verkorkster Tag war das…
Zuerst wollten wir zu den Quellen Ses Fonts Ufanes in Campanet. Was uns aber nicht bewusst war, war der Fakt, dass es sich nicht um „normale“ Quellen handelt, sondern um intermittierende Quellen, aus denen nur Wasser sprudelt, wenn es viel geregnet hat. Wir haben also nur das trockene Flussbett vorgefunden.
Dann sind wir auf einer ganz schmalen Straße weiter gefahren Richtung Pollença. Vorbei an vielen Finkas und Landgütern. Da fragt man sich doch immer, wieso man da wohnt… Oder ob man da überhaupt wohnt oder ob das nur an Urlauber vermietet wird. Man hat halt völlig seine Ruhe, aber es ist echt richtig am Arsch der Welt. Wenn man da mal einen Notarzt braucht… puh…

In Pollença war dann gleich mal wieder richtig viel los. Menschenansammlungen… alle wollten zur Carrer del Calvari, einer Treppe, die hoch zu einer Calvari-Kirche führt. Es sind 365 Stufen, für jeden Tag eine. Man soll beim Hochgehen das vergangene Jahr reflektieren und beim Runtergehen Ziele fürs neue Jahr setzen.
Ziemlich schlecht getimed waren wir genau zur Mittagszeit da und ausgerechnet der Dienstag war der wärmste Tag der Woche. Nicht, dass das bei 23 Grad viel ausgemacht hätte, aber in Pollença ging kein Lüftchen und es zeigte sich kaum ein Wölkchen am Himmel.
Wir sind also zwischen den anderen 4893 Touristen in der Sonne die Treppe hochgedappelt. Bis Stufe 100. Dann sind wir wieder umgekehrt 😉 Weg von der Plaça dels Seglars, wo die Treppe und somit das touristische Zentrum mit all den Schnickschnack-Läden beginnt, waren wir dann im Schatten der Gässchen auf der Suche nach was zu futtern. So richtig fanden wir nichts, also tranken wir bloß einen café con leche und fuhren nach Port de Sóller, um dort etwas zu essen.

Bei Kitchen Impossible war der Mälzer mal in Port de Sóller zum kochen und der Namenlose fand, dass das lecker aussah und wollte da essen.
Dort angekommen stellten wir aber fest, dass dieses Restaurant erst abends auf machte. Toll… hätten wir bloß vorher gegooglet. Also spazierten wir nur eine Runde durch den Ort, hatten aber auch hier keine Lust auf die überfüllten Restaurants. Hungrig fuhren wir nach Sóller, das war nicht so touristisch, aber leider gab es in der Bar, die wir uns ausgesucht hatten, nichts zu essen, weil die Bedienung an dem Tag alleine war. Neeeeeeeein!!!

Im Supermarkt um die Ecke holten wir uns ein Frust-Eis, verdrückten noch ein plattgedrücktes Schokobrötchen aus dem Rucksack und fuhren zurück nach Hause und warteten darauf, dass das Abendessen losging.

So ein Theater! – 15.04.2019

Der Montag war zweigeteilt. Am Vormittag fuhren wir nach Santa Maria del Camí. Eigentlich wäre es sinnvoll gewesen, hier am Sonntag hinzufahren, denn sonntags findet dort ein Markt statt.
Wir haben darüber zufällig vor ein paar Wochen einen Bericht gesehen und der Markt wurde als traditionell und schön beschrieben. Mit frischen Oliven, Wurst und und und. Und überall an den Ständen dürfte man probieren.
Warum wir trotzdem montags in das Städtchen gefahren sind? Weil sonntags der Stoffladen geschlossen hat 🤷🏼‍♀️😁

Als ich vor gut zwei Jahren angefangen hab zu nähen, hab ich diverse Nähseiten und Nähblogs durchstöbert und eine hat vom mallorquinischen Zungenstoff berichtet. Da hab ich noch gedacht, wie schade, dass ich noch nicht vorher schon genäht habe, sonst hätte ich mir im Jahr davor Stoff als Mitbringsel kaufen können.
Dieses Jahr bot sich also die Chance!
Vorab hatte ich Geschäfte gegoogelt, in denen man die bekommt und mich wegen der Preise fast auf den A…llerwertesten gesetzt… Aber die sind wirklich aufwendig herzustellen und es ist alles Handarbeit.
In dem Laden in Santa Maria del Camí wo wir jetzt waren, konnte man sich die alten Webstühle anschauen, auf denen die Stoffe gewebt werden. Die sind um die 100 Jahre alt und tun noch fleißig, aber sehr laut ihren Dienst. Was die Stoffe aber so teuer macht, ist nicht das Weben, das ist schnell gemacht. Es ist das Färben vorher und das Auslegen auf dem Webstuhl. Das ist natürlich ein Firmengeheimnis, das haben sie nicht gezeigt.
Fakt ist, dass die Fäden in unterschiedlichen Abständen eingefärbt werden und diese Färbung ergibt dann nachher beim spannen auf dem Webstuhl das Muster. Echt abgefahren! Also, nicht die fertige Stoffbahn wird bedruckt, sondern das Muster steht schon vor dem Weben fest!
Der Laden wo wir waren hatte nur kleine Webstühle, sodass es auch nur 70cm breiten Stoff zu kaufen gab. In den anderen Geschäften (ich glaube eins war in Pollença, das andere weiß ich nicht mehr), hatten sie die „Standardbreite“ 1,5m im Angebot. Aber so viel brauchte ich ja gar nicht.
Nach ein wenig rumstöbern und fasziniertem zuschauen, hielt ich also meine Tüte mit Stoff für eine Tasche in der Hand 😊

Weiter gings nach Norden Richtung Alcúdia. Als wir vor drei Jahren dort entlang gekommen sind, haben wir von der Straße aus ein riesiges Gebäude gesehen, das durch die Grafittis außen und das verwilderte Gelände von uns direkt als Lost Place identifiziert war. Auch damals wusste ich schon, dass dort ein Cache ist, aber irgendwie hatte ich den nicht eingeplant. Ziemlich blöd von mir 😄 Denn dieses Gebäude war richtig cool!
Das ehemalige Revue-Theater Es Fogueró Palace in Alcúdia wurde 1989 eröffnet und 1992 wieder geschlossen, weil es sich nicht gelohnt hat. Zur damaligen Zeit gab es nicht genügend Besucher, der Tourismus war in dieser Ecke von Mallorca scheinbar noch nicht so ausgeprägt… Das mag man heute kaum glauben 😉 Also wurde der Laden dicht gemacht und verfällt seit dem leider. Die Leute haben alles, was nicht niet- und nagelfest ist geklaut und entfernt, sodass dort tatsächlich nur noch der Rohbau steht. Aber was für einer!
Unten in den Kellerräumen war offenbar mal eine Küche und auch Garderobe für die Schauspieler. Vom Keller aus kam man nämlich auch auf und hinter die Bühne.
Für den Cache haben wir im gesamten Gebäude, auf den Tribünen und der Terrasse nach versteckten Zeichen gesucht, um die Finalkoordinaten für die eigentliche Dose zu ermitteln, was uns am Ende auch gelungen ist.

Hungrig fuhren wir nach Alcúdia aber da gab’s nix zu essen für uns. Der Strand war unglaublich weiß und schön, aber es war super windig und bereits vor Ostern total voll. Also fuhren wir nach Sa Puebla, einem „Wohndorf“ und suchten uns da eine Tapas Bar.
Ich hatte dieses Mal leider total daneben gegriffen, denn ich wusste nicht, dass die für den „mallorquinischen Eintopf“ Innereien verwenden. Also hab ich nur die Kartoffeln und Paprika rausgepickt und die Niere dem Namenlosen überlassen 🤢 ich habs mich dann abends am Buffet satt gegessen.

Weil es immer noch einigermaßen früh am Nachmittag war, sind wir noch ein bisschen durchs „Hinterland“ gefahren und haben die schöne Landschaft genossen. Wir waren auch immer noch auf der Suche nach einem Orangenbaum, aber alle waren nur hinter Zäunen und ich bin natürlich nicht aufs Grundstück gegangen, um eine zu pflücken.

Abends wollten wir es doch noch mal im Megapark versuchen. Dieses Mal war keine große Schlange davor und wir sind direkt rein gegangen. Es war laut und voll da drin, es waren massenhaft Tische aufgereiht, an denen massenhaft Leute standen mit 1-Liter-Biergläsern und Ballermannstrohhälmen… Ich war etwas erschlagen von den Eindrücken und bin erstmal reingelaufen, um mich zu orientieren. Ich war außerdem auf der Suche nach der Bar und vor allem einer Karte mit der Getränkeauswahl und den Preisen. Der Namenlose kam gar nicht hinterher, weil ein Typ ihn am Arm gepackt hatte und an einen Tisch dirigieren wollte. Aber das wollten wir gar nicht, bzw. wir wollten den Tisch selbst aussuchen und überhaupt einfach erstmal gucken. Ich hatte gar nicht kapiert, was der Namenlose mit dem Typen da zu schaffen hatte, er hat es mir erst draußen erzählt. Wir sind nämlich nach zwei Minuten wieder raus, weil der Typ so aufdringlich wurde und ihn an den Tisch zerren wollte und gesagt hat, dass wir gehen sollen, wenn wir nichts trinken wollen.
Total unverschämt. Wir hätten ja was getrunken, aber wir lassen uns doch nicht so rumschubsen! Vor allem wissen wir gar nicht, was das für einer war. Erst dachte ich, ein Türsteher, aber im Nachhinein denke ich, es war ein Kellner, der da auf Provisonsbasis arbeitet. Deshalb wollte der uns an diese bestimmten Tisch zerren und am Tisch besteht Konsumpflicht.

Also haben wir den Abend wieder im Bierkönig ausklingen lassen. Da gibt es nämlich auch Kellner, die dich beim reinkommen schon fragen, was man trinken will, weil die scheinbar ne Provision dafür bekommen, aber die lassen einen in Ruhe, wenn man sagt, dass man es noch nicht weiß.

Militärzone – 14.04.2019

Carpe diem! Ja, das machen wir, und so war es erst kurz nach 8, als ich schon lesend auf dem Balkon gesessen hab, dick eingemummelt, weil es recht frisch war, und gewartet hab, dass der Namenlose wach wird.

Wir sind heute wieder Richtung Santa Ponça gefahren. Von El Toro kommt man zu einer ehemaligen Militärzone auf diesem Landzipfel, die als Naherholungsgebiet genutzt wird und dort sind noch Bunkeranlagen vorhanden. Dort liegt gleich eine ganze Cache-Serie und zwei davon wollten wir uns anschauen.
Ausgerüstet mit Wanderschuhen und Trekking-Hosen, Taschenlampen, Wasser, Sonnencreme und ein paar Keksen, sind wir losgelaufen. Auf dem Schotterweg waren wir ganz froh, dass wir so festes Schuhwerk hatten.
Zuerst suchten wir den Zugang zu der Bunkeranlage. Ich hatte ein paar wenige Fotos vorher gesehen und war mir nicht sicher, ob ich da runterklettern möchte. Nicht die Dunkelheit hat mich nervös gemacht, sondern die Angst, dass da Spinnen sein könnten 😉
Als wir oben am Schacht standen, hörten wir unten schon Leute da drin. Das Runterklettern erwies sich mit den Wanderschuhen als eher schwierig, denn man hatte durch die dicke Sohle nicht so viel Gefühl. Aber es ging schon. Ich war zwar am zittern, weil mir plötzlich eine nicht gekannte Höhenangst bewusst wurde, aber ich kam heile unten an. Ich hoffte nur, dass wir da nicht wieder hoch mussten 😉 Der Zugangsschacht war doch relativ schmal, und zur Höhenangst kam auch eine leichte Beklemmung deswegen, aber unten im Tunnel wars dann ziemlich geräumig. Der Tunnel war recht hoch und breit. Und ein Luftzug wehte auch, also alles gut 🙂

Der Cache-Beschreibung folgend kletterten wir dann allerdings durch eine Gittertür in einen schmalen Stollengang. Da war dann doch gleich wieder ein leichtes Beklemmungsgefühl da. Aber wir fanden den Cache und gingen zurück. Dann stromerten wir durch die gesamte Tunnelanlage. Früher wurden da offenbar Granaten gelagert. Es gab Aufzugsvorrichtungen, an denen man die wieder zur Oberfläche befördern konnte. In anderen Räumen standen früher wohl mal Generatoren oder so. Es roch teilweise nach Öl. Ansonsten war da unten außer Grafitti nichts zur finden.
Nachdem wir alle Gänge abgelaufen waren, fanden wir einen bequemen Ausgang mit Treppe.
Wir zogen weiter auf dem Gelände und schauten uns noch einige Ruinen an, die da rumstanden. Alles Gebäude aus der Zeit des Militärs. Wir suchten den zweiten Cache, fanden auch den Zugang, der uns auch wieder in den Tunnel führte, aber den zweiten Cache haben wir nicht gefunden. Also sind wir wieder raus. Inzwischen hatten wir nämlich auch Hunger bekommen.

Wir fuhren nach Santa Ponça und suchten etwas zu Essen, aber dort standen nur Villen. Scheint auch eine eher noble Gegend zu sein. Sogar die Villa Colani haben wir zufällig entdeckt. (Goodbye Deutschland-Gucker kennen den Fürst von Sayn-Wittgenstein 😉)
Wir fuhren weiter, Richtung Strand und fanden auf der Suche nach einem Parkplatz auch ein Restaurant nach unserem Geschmack. Und wir wurden wieder nicht enttäuscht. Es war sehr lecker und günstig. Keine Touristenpreise, wie direkt an der Strandpromenade.

Dort haben wir aber trotzdem einen Kaffee getrunken bevor wir weiter gefahren sind nach Peguera, wo wir einen kurzen Blick auf Krümels Stadl und das Schwarzwald-Café geworfen haben 😄 kurz den medialen Voyeurismus befriedigen 😉

An diesem Abend waren wir mal nicht im Bierkönig, sondern sind in die andere Richtung gegangen, denn da gab’s ein Pub. Da haben wir einen Abend der Schottland-Tradition mit Bier und Cider gefröhnt 😊

Höhlen und Knochen – 13.04.2019

Bevor wir am Samstag zum Frühstück gegangen sind, gab es unseren traditionellen morgendlichen Balkon-mit-Meerblick-Urlaubskaffee 😊 Der Hängekorbsessel war echt perfekt dafür. In den hab ich mich verliebt, den will ich hier auch 😍

Der Plan für heute sah eine Tropfsteinhöhle und einen Lost Place, ein verlassenes kleines Häuschen, vor.
Wir fuhren gemütlich gen Norden und die Spanier haben ja teilweise Kreisel auf der Autobahn statt Auf- und Abfahrten. Und weil das Navi schon 5x gesagt hatte „Im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen“ haben wir auch kurz vor Manacor die zweite Ausfahrt genommen, und das war versehentlich eine zu früh. Aber das war natürlich Absicht, denn so sind wir ein bisschen durch Manacor gekurvt und im Vorbeifahren hab ich eine Trabrennbahn entdeckt, an der wir dann kurz gehalten und ein bisschen zugeschaut haben, wie sie ein noch recht junges Pferd trainieren.

Weiter gings vorbei an Mandelbaumplantagen, die in den letzten Zügen der Blüte waren. Das sieht bestimmt wirklich schön aus, wenn das alles rosa ist!

Beim letzten Mal Malle mussten wir uns von gewissen Leuten belächeln lassen, weil wir uns ja nur die Touristenecken angeschaut haben. Palma, Es Trenc, Cap Formentor, Ballermann… Eben nur die Küste. Und überhaupt, Ballermann ist ja auch eine Zumutung. Man müsste doch auch mal durchs Hinterland fahren. Das Hinterland wär doch viel schöner.
Ach ja…
Also haben wir das dieses Mal gemacht. Von Manacor ging es durch kleine schmale Straßen, die durch halbhohe Steinmauern gesäumt waren. Es hat mich fast ein bisschen an Schottland erinnert. Auch die Schafe, die immer mal wieder zu sehen waren. Wir fuhren an unzähligen Orangen- und Zitronenplantagen vorbei und haben immer darauf gehofft, dass mal ein Baum so dicht am Zaun steht, dass man Orangen pflücken könnte, wenn sie über den Zaun hängen.
Wenn es keine Orangenbäume waren, dann Olivenbäume oder einfach nur weitläufige Wiesen, auf denen sattgelbe und hellgelbe Blumen blühten. Und das beste: es begegnete uns kaum eine Menschenseele.

Am Ende kamen wir an unserem Zielort an: die Coves d’Artà in der Nähe von Canyamel. Das ist eine große und imposante Tropfsteinhöhle. Aber natürlich wollten wir nicht in diese Tropfsteinhöhle. Wir sind Geocacher und ein Cache führte uns ca. 200m entfernt in eine kleine, versteckte Tropfsteinhöhle. Eine, die nicht touristisch erschlossen ist. Eine, für die man keinen Eintritt zahlt. Und eine, von der, abgesehen von Geocachern und wohl dem ein oder anderen Anwohner, vermutlich kaum einer weiß 😊
Vor dem Eingang hingen zwei große Spinnennetze, man kam aber daran vorbei in die Höhle, ohne sie kaputt zu machen.
Zuerst kam man in einen Vorraum der Höhle in der uns aber schon Tropfsteinformationen in rötlich und grünlichen Färbungen begrüßte. In dem Bereich war Tageslicht, denn es gab vom Eingang und von oben Lücken im Gestein.
Wie sahen uns um und fanden einen Zugang in den hinteren Teil der Höhle und da war es wirklich stockfinster! Wie gut, dass wir vorher extra zwei Taschenlampen gekauft hatten. Einmal haben wir die Lampen ausgemacht, weil wir kaum glauben konnten, dass hier einfach kein Licht vordringt, aber es war echt einfach nur dunkel! Weil ich immer wieder an „The descent – Abgrund des Grauens“ denken musste, haben wir die Lampen schnell wieder angemacht 😄
Wir standen also in einem großen, hohen Raum und und waren umringt von Stalagmiten, Stalagtiten und Stalagnaten. Ehrlich, mir ist fast die Luft weggeblieben. Es sah einfach so schön aus, welche Formen auch dabei entstehen. Manche Säulen waren fast glatt, wie Eiszapfen, andere sahen aus, als wären sie aus einzelnen Elementen gestapelt.
Sicher ist das in der Höhle von Artà noch mal spektakulärer, weil die noch größer ist, aber diese kleine Höhle war schon der Hammer. Und wir waren da allein! Wenn man leise war, konnte man es überall tropfen hören. Ich hätte tausende Fotos machen können, aber im Schein der Taschenlampe kommt das alles gar nicht so raus!

Ziemlich beeindruckt haben wir uns irgendwann von dem Anblick losgerissen und haben in Canyamel am Strand einen Kaffee getrunken. In dem Wissen, dass wir gerade wieder ein kleines Abenteuer erlebt hatten 😉 aber für heute stand uns noch eines bevor, nämlich ein verlassenes Häuschen in der Nähe.
Davon gibt es echt viele auf Mallorca. Da stehen Rohbauten jahrelang leer, oder ganze Häuser verfallen über die Jahre und niemand kümmert sich. Ich frag mich dann, ob das niemandem mehr gehört… Auf jeden Fall ist dieses Häuschen schon so lange verlassen, dass sogar ein Schaf (?), das da gestorben ist bis auf die Knochen verwest war 😕 Armes Schafi… Naja. Wir haben Fliesen und Fenstergitter gezählt und am Ende den Cache auch gefunden.

Nach so viel Abenteuer hatten wir Hunger und sind nach Son Servera in die nächste Seitenstraße gefahren, wo eine kleine Kneipe war und wir uns einen wirklich kleinen Snack gegönnt haben. Ganz simpel Baguette mit Schinken oder Hähnchen, dazu Oliven. Das war echt lecker!
Eigentlich wollten wir dann nach Hause fahren aber der Abzweig nach Costa des Pins klang schön und entspannt. Also sind wir da noch hin. Ein ziemlich nobles Wohnörtchen. Große Villen mit sehr hohen und blickdichten Zäunen. Da will keiner zeigen was er hat 😉 Und überall große Pinien. Es war wirklich ganz ruhig und entspannt da. Am Ende des Ortes ist an der Steilküste ein Aussichtspunkt aufs Meer. An einem Zaun hängen unzählige Liebesschlösser. Ein bestimmtes haben wir gesucht, weil man mit den Daten die Koordinaten zu einem Cache ermitteln konnte, aber den Cache haben wir dann nicht gefunden. Aber egal. Schön wars da trotzdem.

Abends im Bierkönig haben wir uns dann darüber gewundert, wieso der Grundpreis von einem kleinen Sangria günstiger ist, als bei einem großen. Ja… Typisch ich halt 😄

Zurück an der Playa – 12.04.2019

Alle saßen pünktlich um 4:30 Uhr im Flieger, wir beide hintereinander am Gang wohlgemerkt, bereit zu starten. Eigentlich sollte es um 4:45 Uhr losgehen, worüber wir uns schon gewundert hatten, denn eigentlich ist bis 5 Uhr Nachtflugverbot. Und so war es auch, der Pilot hat dann durchgesagt, dass wir bis 5 Uhr warten müssen. Was sich aber noch länger verzögert hat. Ich glaube wir sind letztlich erst kurz vor halb 6 gestartet. Ich frage mich, wo morgens um 5 bei den ersten Flugzeugen schon eine Verspätung herkommen kann, aber gut, man nimmt es hin.

Irgendwann sind wir dann gelandet und als wir auf unsere Koffer gewartet haben, wär ich am liebsten schon wieder nach Hause umgedreht, weil ich mein Handy vergessen hatte. Ich wollte eigentlich offline sein im Urlaub. Zumindest bei Whatsapp. Aber Whatsapp kann man ja nicht ausschalten. Also hatte ich mein Diensthandy soweit vorbereitet und wollte das mitnehmen. Das hat ja auch sone tolle Kamera und ich wollte schließlich ein paar „schöne“ Fotos machen. Ich hatte alle Apps drauf geladen, die wir brauchen, alle Caches in Offline-Listen gespeichert und wäre somit nicht mal aufs Hotel-Wlan angewiesen gewesen. Auf dem Handy war kein Whatsapp, ich hätte also einfach meine Sim-Karte da reingesteckt und wäre offline gewesen, aber hätte auch online gehen können, ohne dass Whatsapp-Benachrichtigungen eingehen. Weil man guckt ja dann doch und liest es. Und antwortet dann doch…
Aber das Handy war nicht da. Toll. Ich hätt echt kotzen können! Mich hat das so aufgeregt, vor allem, weil ich extra noch dran gedacht hatte, das andere Ladekabel einzustecken. Und dann lass ich das Scheißhandy zu Hause liegen… Oh man… Super Start in die Woche also.
Dann haben wir den Pick-up-Point für den Shuttle zur Mietwagen-Station fast nicht gefunden, was mich dazu bringt, nächstes mal lieber wieder ein Auto direkt am Flughafen zu holen… Auch wenns teurer ist. Und in der Station gabs dann ein Auto mit ungefähr 60% vollem Tank, das wir auch ungefähr 60% voll wieder zurückgeben sollten.
What?? Entschuldigung, wir haben „voll zu voll“ gebucht, wir hätten das auch gern so… Wir sind schließlich überkorrekte Deutsche. Wir wollen das so, wie gebucht! 😉 Tja… is nich. Dem Vormieter haben sie wahrscheinlich noch ne Pauschale aufgedrückt, als er ihn nicht voll zurück gegeben hat, aber haben sich die Pauschale eingesteckt und verkaufen uns das Ding dann 60 zu 60, statt an der Tanke direkt nebenan (!) vollzutanken.
Oh man… Und noch dazu gabs einen Nissan Micra und ich dachte erst, das ist nicht wahr! Ich komme mir grad sowas von urdeutsch vor, wenn ich das so schreibe 😀 Aber dann hätten wir ja doch die Miniklasse buchen können und hätten knapp 100 Euro weniger für die Woche bezahlt. Aber es war ein neuerer Nissan Micra, der war nicht so nuckelpinnig, wie wir das beim Namen erst befürchtet hatten. Er hatte zumindest 5 Türen, so haben wir die Koffer besser reingekriegt.

Gegen halb 10 im Hotel angekommen, hieß es dann, dass wir um halb 11 ins Zimmer könnten, also haben wir die Koffer abgestellt und sind ein bisschen an der Promenade entlang und haben da in einer Bar einen Kaffee getrunken.
Zurück im Hotel wurden wir vertröstet, es würde noch etwas dauern. Ja… ist ja nicht schlimm. Aber wir hatten gleich gesagt, dass wir sonst auch einfach was unternehmen und sie müssen sich mit dem Zimmer nicht beeilen. „Nein, nein, um halb 11 ist es fertig!“ Ja, das wurde dann nix. Also haben wir in der Lobby rumgesessen, wurden allmählich richtig müde. Und aus der „halben Stunde“ wurde eine ganze und dann noch mal 20 Minuten und wir haben uns eigentlich ein bisschen geärgert, dass wir nicht direkt doch gesagt haben, dass wir nachmittags zurück kommen und dann unser Zimmer beziehen…

Na ja, aber im Zimmer war dann alles gut, es war sehr schön, ganz oben mit schönem Blick und geräumig, weil wir uns eine Juniorsuite gegönnt haben 😉 Weil wir jetzt genug rumgegammelt hatten, sind wir losgefahren Richtung Santa Ponça. Da waren wir nämlich beim letzten mal gar nicht, in der Ecke. Unterwegs sind wir durch ein „Wohndorf“ gekommen. So haben wir Orte genannt, in denen es (fast) keinen Tourismus gibt, weil man kein Meer sehen kann 😉 Son Ferrer hieß der Ort. Es war ganz nett da, aber da war auch echt nix weiter. Da wohnt man einfach nur. Und zwar wohnen da die Einheimischen. Zu wenig bling bling für die Touris. Genau richtig also für uns. Im Restaurant El Capricho konnte der Besitzer fast kein Englisch, Deutsch auch nicht und wir ja nur mehr schlecht als recht Spanisch 😉
Zur Siesta ist es da wohl ziemlich üblich, dass es in den Restaurants dann ein Menü gibt. Sowas wie den Mittagstisch. Man kann für zwei Gänge und ein Dessert aus jeweils drei oder vier Möglichkeiten auswählen. Da ich ja mein „richtiges“ Handy dabei hatte, konnte ich ja den Google Übersetzer benutzen. Das hat ganz gut funktioniert, wir hatten am Ende was leckeres zu essen und waren hinterher satt und zufrieden.
Anschließend waren wir noch schnell im Supermarkt und haben Wasser und Milch gekauft und sind dann zurück gefahren ins Hotel, wo wir erstmal einen Kaffee (mit Milch) auf dem Balkon getrunken haben, denn wir hatten eine Nespresso auf dem Zimmer und ich war schlau genug, unsere alte Packung Kapseln mitzunehmen, die zu Hause rumlag, seit wir unsere Nespresso ausgemustert haben.

Dieses Mal hatten wir im Hotel Halbpension gebucht, weil wir 1. nicht jeden Abend suchen wollten, wo wir was essen gehen und es 2. an der Playa jetzt auch nicht so die megaguten Sachen gibt 😉 Currywurst und Pommes oder Pizza ist ja mal nett, aber wenn man ne Woche weg ist, wärs ja auch schön, mal was vernünftiges zu essen.
Also haben wir ein bisschen Schlaf nachgeholt, sind dann relativ spät was essen gegangen, weil das Essen in Son Ferrer doch mehr und später war, als wir eigentlich geplant hatten, und wollten uns dann auf den Weg in den Megapark machen, denn zuuuuuuufällig hatten Mickie Krause da heute einen Auftritt! Um halb 9. Uiuiuiuiui 😀 Also wenn man schon mal da ist, kann man das ja ruhig mal mitnehmen. Ist bestimmt ganz witzig. Und halb 9… pf… als ober um halb 9 anfängt mit seiner Show!

Joa. Hat er aber. Es war schon ca. 21:15 Uhr als wir am Megapark ankamen, da war ne Riesenschlange davor und wir überlegten, ob wir uns da jetzt anstellen… Dann kam eine Mitarbeiterin und hat die Plakate vor der Tür gewechselt, für das Programm am nächsten Tag, die hab ich dann gefragt, ob Mickie Krause schon spielt. „Ja, der ist gleich fertig. Viertelstunde vielleicht noch.“ Und auf meine entsetzte Nachfrage, wieso der schon so früh angefangen hat, meinte sie nur „Bei uns immer pünktlich.“
Also Leute merkt euch das 😉 Wenn 20:30 Uhr auf dem Plakat steht, dann heißt das auch 20:30 😉

Also sind wir in den Bierkönig gegangen, haben da einen Sangria getrunken, oder vielleicht auch zwei, und waren schon um 23 Uhr zurück im Hotel und waren einfach geschafft von dem Tag.
Wir sind langsam zu alt, um morgens um 2 aufzustehen und dann den ganzen Tag durchzuhalten 😉

Malle is‘ nur einmal im Jahr

oleeee oleeeeeeeee und schallalaaaaaa!

Ich bin wieder da. Schon seit Samstag. Aber aus meiner Nase kommen Sachen, die wollt ihr gar nicht wissen. Heute bin ich wieder arbeiten, weil nämlich alle, die mich letzte Woche vertreten haben, diese Woche weg sind… Gestern bin ich zu Hause geblieben, aber heute geht es mir schon besser und der Alltag hat mich wieder.
Malle muss aber noch sacken und ich sehe, hier hat sich auch einiges getan. Daher vertage ich die Urlausberichterstattung auf später und lese erstmal bei euch nach.

Ich bin mir auch noch nicht sicher, wie ich es dieses Mal mache. Sonst mach ich das ja immer tageweise. Dieses Mal überlege, ich, ob ich das themenweise mache… Natur auf Malle, Saufen auf Malle, Bunker auf Malle… 😉 mal schauen. Vermutlich mach ich es wieder tageweise, das ist für mich beim nachlesen nachher schöner, wenn ich das so geordnet habe. Und glaubt mir, ich lese das oft nach *herzaugensmiley*

Ostern auf Malle reloaded

Vor drei Jahren haben wir einen Malle-kompakt-Trip gemacht, als wir über Ostern 4 Tage dort waren. Damals haben wir, ganz entgegen unseres normalen Verhaltens, schon 2 Monate vor dem Reisetermin gebucht.
Dieses Jahr habe ich auch die Woche vor Ostern frei. Wegen der Schule geht es halt auch nicht anders, aber ich nehme nie wieder in den Ferien Urlaub 😉
Dieses mal haben wir das mit dem Urlaub buchen wie immer gemacht: 3-4 Wochen vorher. Sonntag haben wir also endlich Urlaub gebucht. Nachdem ich den Namenlosen fast dazu gezwungen hab!

Ich wollte jetzt endlich was buchen. Ich hatte mir auch eigentlich schon was rausgesucht, weil er es ja nicht geschafft hatte, sich zu äußern, wo er überhaupt hin will.
Erst war Ibiza im Raum. Dann Griechenland. Dann Kroation, Schottland und wieder Ibiza. Ich hatte dann was auf Gran Canaria rausgesucht, aber er wollte das nicht. Wie eigentlich immer, wenn ich was rausgesucht hab. Wozu mach ich mir die Mühe also? Kostet mich nur Nerven!
Sonntag hab ich ihn also nach dem Frühstück an den Schreibtisch gezwungen, weil wir sonst dieses Wochenende wieder nichts gebucht hätten. „Wir können auch drei Tage vorher last minute buchen.“ Jaaaa… können wir. Dann müssen wir aber nehmen was wir kriegen und vor allem wird es sicher nicht günstiger! So drei Tage vorher last minute können wir nächstes Jahr machen, wenn ich nicht auf Ferientermine angewiesen bin. Und außerdem wollte ich jetzt mal langsam einen Lichtblick haben.

Wir saßen also, haben ungefähr 3 Stunden lang gegooglet, gesucht, verglichen… ich hab mich aufgeregt, geärgert, rumgemotzt. Immer mal wieder fiel, dass das Hotel auf Malle doch so schön war und dass wir doch da noch mal hin könnten. Mir war es am Ende mal wieder herzlich egal, wo es hingeht. Ich wollte einfach nur wissen, DASS es irgendwo hingeht. Es wurde immer später, der Namenlose hat sich regelrecht in Trance gegooglet, ich war angepisst, dem Hund war langweilig, weil die das natürlich doof findet, wenn wir sie so lange ignorieren.
Letztendlich haben wir also das gleiche Hotel wie vor drei Jahren gebucht. Das war schön. Wir wissen, was wir kriegen. Malle war auch schön und wir haben ja in den 4 vollgepackten Tagen längst nicht alles gesehen. Im Megapark waren wir auch nicht, den Cache in Palma haben wir nicht gefunden. Es gibt noch ein paar Lost Places, die wir besuchen können, ein paar Höhlen. Und das Hotel hat jetzt einen Infinity Pool auf dem Dach 😀
Ich freu mich jedenfalls. Noch 24 Tage! (Und ich schwänze dafür den Samstag die Schule, weil es einfach mal 400 Euro teurer gewesen wäre, wenn wir erst Sonntag geflogen wären…)

28.03. – bye-bye Malle

Ach ja… das war ganz schön traurig am Ostermontag. Unser Flug ging um 15 Uhr zurück. Wir haben also gemütlich gefrühstückt, haben uns dann noch die Massage aus dem Romantik-Paket gegönnt… das tat echt gut nach 4 Tagen Action und Bewegung!
Weil ich das nicht ab kann, wenn man so eingeölt ist, hab ich noch ein letztes Mal mit Meerblick geduscht, bevor wir dann alles gepackt haben losgefahren sind, zum Flughafen.

Wir sind insgesamt ungefähr 700km gefahren, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 45km/h… das lag nur an den vielen Kurven!! 😉 Es war wirklich ein sehr sehr schöner und vollgepackter Kurztrip. Es hat viel Spaß gemacht, wir haben sooo viel gesehen… das Wetter war toll, nicht zu warm, genau richtig, für so viele Unternehmungen. Und auch wenn die Straßen in den Bergen alle kurvig und schmal waren, waren sie doch recht gut. Ich denke, da ist einiges gemacht worden, in den letzten Jahren. Es ist auch alles wirklich gut ausgeschildert, das muss man echt sagen. Auch am Flughafen, wir wussten nämlich nicht so richtig, wo wir hin müssen um das Auto wieder abzugegeben, aber das war auch top ausgeschildert!
Und auch das Hotel war echt toll. Ich meine, von einem Iberostar erwarte ich das auch, aber das war wirklich schön. alles neu. Entweder gibts das noch nciht so lange, oder sie haben es vor nicht allzu langer Zeit renoviert.
Das einzige, was echt blöd war: Es ist so eine Unart geworden, Hotelzimmer so offen zu gestalten. Das Bad war ohne Tür, was für das Waschbecken zum Zähneputzen ja nicht so schlimm ist. Aber auch die Dusche hatte keine Tür und es ist auf dem Boden davor ganz schön nass geworden, weil es noch dazu auch nicht gut abgelaufen ist. Allerdings hatte die Dusche eine Glaswand zum eigentlichen Raum, sodass man eben auch beim Duschen Meeblick hatte 😀 Man hätte da auch eine Jalousie runterlassen können, so für die Privatsphäre beim Duschen… aber das brauchten wir nicht 😉
Wo es allerdings auch keine Privatsphäre gab, das war auf dem Klo… also echt… das hatten wir ja in München schon so ähnlich. da gabs wenigstens eine Tür, die zwar nicht bis zum Boden und zur Decke gereicht hat, aber da war wenigstens eine Tür. Auf Malle war das Klo einfach nur in der hintersten Niesche im Zimmer. Ohne Tür, ohne Abtrennung… also… echt… das brauch ich nun wirklich nicht! Aber das war das einzige, was ich zu bemängeln hab.

27.03. – Touristen zur Sommerzeit

In der Nacht zum Sonntag ist die Zeit umgestellt worden. Das mussten wir bei unserem Plan, pünktlich aufzustehen, bedenken. Wir haben uns tatsächlich einen Wecker auf 8 Uhr Sommerzeit gestellt, quasi 7 Uhr Winterzeit, also zwei Stunden früher, als wir die Tage davor aufgestanden sind.
Beim Frühstück war es gleich viel entspannter und wir haben uns aufgemacht nach Pollença im Norden. Dort wollten wir einen weiteren Lost Place besuchen, eine alte Weberei. Allerdings war die Straße davor wegen Bauarbeiten von beiden Seiten gesperrt. Für meinen Geschmack hatten wir genug Gelände illegal betreten. Das war alles wenigstens abgelegen. Neben dieser Weberei waren Wohnhäuser und wir hätten ein sehr einsehbares Stück über die Baustelle laufen müssen, deshalb wollte ich den Cache dort nicht machen.

Also sind wir weiter nach Norden gefahren. Wir wollten ans Cap Formentor, den nördlichsten Punkt von Mallorca. Natürlich steht da auch ein Leuchtturm 🙂 Und einen Cache gabs da auch 🙂 Die Straßen waren genauso schrecklich, wie auch am Tag zuvor 😉 Kurvig und eng… Und neben mir war entweder eine Bergwand oder ein Abgrund… Und dann wieder die vielen Radfahrer, die auch alle hoch zum Leuchtturm wollten… also das hat echt an meinen Nerven gezehrt.
Auf dem Weg nach oben kamen wir an einem Aussichtspunkt vorbei, da standen mehrere Reisebusse. Fahren die echt hoch zum Leuchtturm?? echt jetzt? Meine Fresse… das muss im Bus noch schlimmer sein, da sitzt man ja noch höher, da kann man bestimmt richtig gut in den Abgrund gucken 😉
Auf dem Parkplatz war ein Cache, aber da der voll war, sind wir weiter gefahren. Absolut die richtige Entscheidung, denn natürlich wollten die Leute ja auch noch da hoch!
Oben angekommen war es ganz schön windig und etwas diesig und noch nicht so voll. Nach und nach kamen die ganzen Radfahrer an, die wir überholt hatten und die Autos vom Aussichtspunkt kamen auch hochgefahren.
Wir haben in aller Ruhe die Aussicht genossen, man konnte Menorca sehen und wir haben ganz unbemerkt von den Leuten den Cache gesucht und gefunden 🙂

Auf dem Weg nach unten hatte ich die Gelegenheit, eine Treppe am Felsen zu fotografieren. Dort lag auch ein Cache, aber ich wusste vorher, dass wir den nicht machen. Absolut lebensgefährlich, denn die Treppe ist total ungesichert und es geht an einer Seite steil den Abgrund hinunter. man kann es auf dem Foto einigermaßen erkennen. Neben dem Tunnel geht die Treppe erst nach links, dann nach rechts, dann noch mal nach links am Berg entlang.
Absolut unmöglich, da einen Cache hinzulegen. Es gibt genug Leute, die nur um den Punkt zu kriegen, alles mögliche versuchen…
Den Ausblick auf die Bucht, den man von der Treppe aus hätte, hatten wir ein Stück weiter die Straße runter auch. Zwei Ziegen ließen sich überhaupt nicht von den Touristen stören.

Bei einem Kaffee in Port de Pollença, konnten wir von dort aus die Bergstraße zum Kap sehen. Wir haben die Autoschlangen gesehen, die sich da inzwischen aufgereiht hatte. Und Busse, die sich um die engen Serpentinenkurven schoben. Jaja… die haben alle schön ausgeschlafen und dann war es wegen der Sommerzeit sogar noch eine Stunde später 😉
Wir sind dann weitergefahren, an Alcúdia vorbei immer an der Nordküste entlang. Eher zufällig sind wir dann nach Son Serra de Marina gefahren. Eigentlich nur, weil das Schild so nett aussah.
Der Ort… tja… sah total künstlich angelegt aus, parallel verlaufende Straßen, eine nette Finka an der anderen.
Wir wollten eh in die Richtung, hinterher hat sich dann auch rausgestellt, dass der Cache, zu dem wir wollten, eh nur von dieser Seite erreichbar war, weil die Straße von der anderen Seite ein Privatweg war.
Vom Cache aus konnte man weit weg etwas Land sehen, wir waren uns eigentlich sicher, dass das das Kap ist, wo wir nur zwei Stunden vorher waren. Und es war sehr diesig, es sah sogar aus, als würde es da regnen. Alles richtig gemacht also 😉
In Son Serra wollten wir dann eigentlich was essen, aber die beiden einzigen Restaurants waren heillos von Touristen überfüllt. Das war uns zu viel, zu touristisch 😉 deshalb sind wir weiter gefahren nach Colonia de Sant Pere. Dort haben wir bei einem Italiener supergeile Tortellini gegessen und waren hinterher leider total vollgefressen und müde!

Aber wir haben uns zusammengerissen und sind zum letzten Cache gefahren, der an diesem Tag auf unserer Route lag. Es sollte auch der letzte Caches des Urlaubs werden, der letzte Lost Place 😦
Das Gran Barbacoa de Artà muss mal eine Fest-Location gewesen sein. Unten war nicht sooo viel, Eingangsbereich, eine tolle Treppe nach oben… ein paar andere Räumlichkeiten mit Bädern, also ein paar Leute konnten da übernachten. Unten war auch noch die Küche mit gruseligen Kühlkammern und Speiseaufzügen und oben war ein großer Festsaal und eine Terrasse. Hinter dem Gebäude war dann noch ein Häuschen, wo auch noch mal Klos und Bäder waren und ein paar Räume, die wahrscheinlich mal Schlafräume waren. Zumindest konnte man noch Wandschränke erkennen. Vielleicht war das mal für die Belgschaft oder so?
Als wir dort ankamen, hörten wir drinnen schon Kinder kreischen. Wir dachten, dass schon eine Familie cacht. Aber es war nur die Dorfjugend, die sich da eingefunden hatte 😉
Keine Ahnung, wie lange das nun schon leer steht, der Bewucherung nach zu urteilen doch schon lange. Die Anlage steht übrigens zum Verkauf 😉

Zurück im Hotel haben wir uns mit dem letzten Glas Wein aus der Begrüßungsflasche den Sonnenuntergang angeguckt und haben dann zum Abschluss im Hotel Abendbrot gegessen.

 

26.03. – Kurven und Crêpe

Aaaach eigentlich wollten wir ein bisschen früher aufstehen, damit wir nicht wieder erst um 10 losfahren… na ja, halb 10 haben wir geschafft 😉
Los gings. Heute war die Westküste geplant – Serra de Tramuntana heißt der Gebirgszug, der zum Unesco-Welterbe gehört. Da das da seeeehr bergig ist, haben wir uns für heute nicht zu viel vorgenommen. wir wollten nämlich die kurvigen Bergstraßen nicht im Dunkeln fahren.

Heute war K-Tag… Kanonen, Kanal, Kurven, Keller, kaputtes Auto, KCrêpe…

Zuerst in Richtung Hafen von Palma. Dort stand eine Flugabwehrkanone, und da war ein Cache versteckt. Ich weiß nicht, wie lange wir gesucht haben… ewig und drei Tage! und dann war es eher ein Zufall, dass ich genau an diese Stelle gegriffen hab…
Auf dem Weg nach Port d’Andratx sind wir an einer sehr schönen kleinen Bucht vorbei gekommen. Da ließ es sich aushalten!
Und dann ging der Aufstieg los. die Straßen wurden schmaler und kurviger… und mir wurde schlecht. nicht nur wegen der Kurven, sondern auch, weil es so eng war. Entweder hab ich schon das entgegen kommende Auto in uns reinkrachen sehen oder ich hab uns an der Bergwand entlang schrammen sehen. Und die Bergwand war natürlich neben mir. viel zu dicht für meine Nerven 😉
Einmal kam uns in einer 180°-Kurve ein Bus entgegen… Aaaaaalter Schwede! das hätte auch schief gehen können. Der Bus musste nämlich ganz schön ausholen um rum zu kommen und der war auch ganz schön flott unterwegs!

Bei Kilometer 98 war ein Café und da haben wir Halt gemacht, einen Kaffee getrunken und die Aussicht genossen, bevor es weiter ging, noch schmalere und schlechtere Nebenstraßen entlang zum nächsten Ziel: Der alten, verfallenen Villa in Nova Valdemossa.
Ich hab gegooglet, das war wohl mal ein illegal errichtetes Hotel oder sowas… steht seit 25 Jahren leer und hat mir wirklich Gänsehaut verursacht.
Hat jemand „Tiere“ von Simon Beckett gelesen? Da hält einer Menschen im Keller wie Tiere. Diese Villa hat mich extrem an diese Buch erinnert. Von dem Hauptraum, wo mal eine Bar gewesen sein muss, ging ein langer Gang irgendwie unter das Grundstück. Überirdisch war da gar nix mehr drüber, das ganze war irgendwie in einen Berg gebaut oder so… Und da waren überall kleine Kabuffs, die ideal dazu geeignet wären, dort jemanden einzusperren. Da findet dich niemand!!
Besonders gruselig war, dass in der ehemaligen Küche (die mich an einen großen Schlachtraum erinnert hat) ein gruseliger Clown an die Wand gemalt war, und daneben stand „Fun House“… ja… genau das war es…
Ich krieg jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke 😉
Jedenfalls, auf dem Weg zur Villa haben wir zwei Radfahrer überholt, das mussten Cacher sein, warum sonst sollte da jemand hinfahren? Und genauso war es 🙂 die beiden haben uns dann auch erzählt, dass der Cache von dem alten Hotel, wo wir am Tag davor waren, in dem Hotel war und nicht außerhalb, wie wir dachten.

Von der Villa aus ging es weiter nach Port de Sóller, wo wir uns an der Strandpromenade ein spätes Mittagessen gegönnt haben. Wir saßen draußen, in der Sonne, es war suuuuper warum und ich hab mir natürlich gleich erstmal einen Sonnenbrand geholt 😉
Anschließend gings kurvig weiter, vorbei an uralten Olivenbäumen, hoch den Berg, runter den Berg, bis zu einem Parkplatz. Wir mussten 150m die Böschung runter, denn da lag ein weiterer Cache. an einr alten Ente. Fragt mich nicht, wie das Auto da hingekommen ist. Es gab da nicht wirklich einen Weg, geschweige denn eine Straße! Und fragt mich nicht, wie lange das Auto da schon steht… Auf jeden Fall war es lustig.
etwas weiter den Berg runter haben wir Glocken bimmeln hören. Da rennen Schafe rum, die haben alle Glocken um. Ich sprech ja nun kein spanisch, aber dafür umso besser schafisch und sie haben mir geantwortet 😉 ich hab noch gehofft, dass sie kommen, aber die wollten wohl nicht bergauf klettern.

So, das wars dann auch schon für diesen Tag. Auch wenn das nicht nach viel klingt, war es dann schon fast 6, als wir von dem kaputten Auto zurück zu unserem JottEmEl kamen und den Heimweg angetreten haben.
Der Plan war, kurz zu duschen und dann irgendwo um die Ecke was Essen zu gehen. Vielleicht anschließen noch ein bisschen in den Bierkönig. Aber wir haben die Rechnung nicht mit dem Zufall gemacht! 😉
Am Tag vorher haben wir auf dem Heimweg von weitem ein Riesenrad in Palma gesehen. Heute kamen wir zufällig auf dem Heimweg daran vorbei! Natürlich haben wir da angehalten!! Und gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Den hätten wir gern vom Riesenrand aus gesehen, aber bis wir einen Parkplatz gefunden hatten, und die Karten gekauft und dann einsteigen konnten, war es dunkel. Aber macht nichts, es war trotzdem schön 🙂
Wir sind dann also noch über den Jahrmarkt geschlendert, und das war absolut kein Touri-Ding! da waren fast nur Spanier. Das Jahrmarktsgelände lag auch ziemlich am Rand von Palma… also wahrscheinlich nicht so richtig im Blickfeld der Touristen. Wir sind ja auch nur zufällig vorbei gekommen. Nach dem Riesenrad und einer Fahrt mit „El super ratón“ (die wilde Maus), haben wir uns hier auch wieder eine Grillmeister-Currywurst geholt und uns anschließend noch ein Crêpe mit Nutella gegönnt 🙂

25.03. – Leuchttürme und Klippen

Ausschlafen, frühstücken, losfahren. Das Navi hätten wir uns sparen können, weil der Namenlose eh nicht drauf gehört hat. Er wollte nicht nach Navi fahren, er wollte an der Küste lang.
Ähm ja ok… ich musste mich erstmal an alles gewöhnen, das fremde Auto, die vielen Kreisverkehre… das lieben die ja… überall gibts Kreisel, sogar auf der Autobahn!! und vor allem die vielen Radfahrer!

Ja, es war das optimale Wetter für Radtouren. Aber die Radfahrer da, das waren keine „Radtour-Macher“. das waren Sportler. Die sind da nicht rumgefahren, um sich alles anzugucken, sondern die wollten sich richtig fertig machen.
In ihren netten Renndresses haben sie also in Vier- bis Zehnergruppen die Straße blockiert. die fahren natürlich auch nicht hintereinander. Das sind Teams. Einer macht Tempo, die anderen fahren hinterher… Und dann überhol mal…

Mein Standardsatz: ich will ja gar nicht wissen, was da im Sommer los ist! Es waren jetzt schon wirklich viele Radfahrer unterwegs und viele Mietwagen. Aber es gab immer Gelegenheit, die Radfahrer zu überholen. Im Sommer hat man ja sicher nur Gegenverkehr…

Also wir wollten eigentlich zum ersten Cache des Tages fahren, Plan war heute Süd- und Ostküste abzuklappern, aber wir sind, aufgrund des fehlenden Navis, falsch abgebogen. War aber nicht schlimm. Am Cap Blanc war nämlich ein Leuchtturm. Hab ich schon mal gesagt, dass ich Leuchttürme toll finde?
Das Leutturmgrundstück war von einer Mauer umgeben und das Tor war zu. Schade. und die Grundstücke links und rechts vom Weg waren eingezäunt.
Aber an einer Stelle konnte man rein. Da kamen auch grad Leute raus, also haben wir auch unser kleines Fünkchen kriminelle Energig herausgelassen und sind auch durchgestiegen.
Man konnte nämlich bis an die Klippen rangehen. Dass ich dann doch solche Höhenangst hab, war mir vorher nicht so bewusst. Beziehungsweise, ich wusste, dass ich nicht an Klippen rangehe, wenn es da kein Geländer gibt, aber dass ich schon 3 Meter vorher mich nur in Tippelschritten nach vorne taste, das hätte ich nicht gedacht 😉
Es ging aber auch steil runter. und windig wars auch.

Von da gings dann weiter nach Vallgornera zum ersten Cache. Ein Lost Place. Das ganze war mal eine Hotelanlage und steht leer. Damit da keiner reingeht, war das Gelände auch abgesperrt. Mit einem Zaun aus Wellblechen, sodass man nicht mal was sehen konnte. Wir sind um den Zaun rumgeschlichen und an einer Stelle, wo der Zaun umgeschmissen war, sind wir auf das Gelände gegangen. Die Hemmschwelle zu illegalen Tätigkeiten war eh schon überschritten 😉
Wir haben uns ziemlich lange dort aufgehalten, haben in alle Zimmer geguckt und Fotos gemacht. Sehr cool!
Den Cache haben wir dann aber nicht gefunden, weil es eigentlich nicht den Regeln entspricht, Caches auf Privatbesitz zu verstecken. Wir hatten das Gelände also schon wieder verlassen und draußen gesucht, aber nicht gefunden.
Dass es in der Bruchbude war, haben wir später erst erfahren, aber trotzdem war es ziemlich cool da!

Nächster Halt spontan und eigentlich ungeplant am Strand Es Trenc. Angeblich der Traumstrand schlechthin. Ja es war schon sehr schön da. Aber überall lagen Quallen rum, die angespült wurden. Ich hätte da nicht baden wollen… Aber schön war es.
In einem Café gabs einen Caffe con leche, bevor wir weiter gefahren sind nach Ses Salines. Eigentlich wollten wir uns die Salzfelder angucken, aber wir haben sie nicht gefunden… Deshalb haben wir uns erstmal in einem kleinen Restaurant mit Tapas gestärkt. WIr hatten aus dem Vortag gelernt und nur kleine Tapas-Portionen bestellt 😉
Die Salzfelder haben wir hinterher dann doch noch gefunden – dass sie so dich an Es Trenc sind, hätten wir vorher wissen sollen, wir sind deshalb nämlich ganz schön umhergegurkt und Umwege gefahren… aber gut.

Inzwischen war es schon 15 Uhr und wir hatten noch einiges auf der Liste. Wir haben einige Cache-Stationen ausgelassen und sind direkt Richtung Porto Cristo gefahren. Da war nämlich wieder ein Leuchtturm 😉 Vorher haben wir an einem weiteren Lost Place angehalten. Ich hab keine Ahnung, was das mal für ein Turm war… Vielleicht ein Wasserturm oder so? Auf jeden Fall wollten wir da hin. Ich hatte vorher schon Fotos gesehen und wusste, dass der Cache sich oben im Turm befindet und ich war nicht sicher, ob ich da hochklettern würde. Wir wollten uns das also zumindest mal angucken.
Als ich dann vor Ort war, und gesehen hab, wie hoch der Turm und wie eng die Röhre ist, haben wir entschieden, es zu lassen 😉
Also weiter nach Porto Cristo. Die Drachenhöhle haben wir trotz Empfehlung ausgelassen, weil es einfach schon so spät war, dafür sind wir zum Leuchtturm raus gekraxelt. Da war nämlich auch ein Cache und wir wollten uns doch langsam endlich mal in ein Logbuch eintragen.

Also… ich weiß nicht, ob man das auf den Fotos gut erkennen kann, aber wir sind da über Felsen geklettert, um bis an den Leuchtturm zu kommen. der normal einzige Weg dorthin ist mit dem Boot.
Am Felsen haben wir zwei andere deutsche Touristen getroffen und wir dachten, dass das auch nur Cacher sein können. Waren sie aber nicht! Trotzdem war es einer von ihnen, der den Cache dann gefunden hat 😀

Die Hälfte der Tour hatten wir. Jetzt wollten wir endlich in eine der vielen Tropfsteinhöhlen, die da an der Ostküste sind. Eine (natürlich eine mit Cache) lag in einem Naturschutzgebiet und der Weg vom Parkplatz betrug noch 1,5km. Da es inzwischen schon nach 5 war, haben wir diesen Cache ausgelassen, weil es nämlich um 7 dunkel wurde und wir ja noch nach Cala Millor wollten.

Gesagt getan. erst sind wir durch die Fußgängerzone gedappelt, da haben wir uns ein supergeiles Snickers-Eis gegönnt und eine Postkarte gekauft, weil wir nämlich noch einen Cache machen wollten, wo wir eine Karte reinlegen sollten, die der nächste Finder dann an uns abschickt 😀
und als passionierte Goodbye Deutschland-Gucker haben wir natürlich auch den Laden von Jenny gesucht und gefunden 😉

Und wenn wir jetzt auch schon mal so weit nördlich waren, haben wir noch den verlassenen Bahnhof von Son Servera und die nie gebaute Ferienanlage in Canyamel aufgesucht.
Der Bahnhof… tja ich weiß nicht, was die sich dabei gedacht haben. Es gab einen Bahnhof und Bahnsteige. Aber kein Gleisbett 😀 die ursprüngliche Zugstrecke ist jetzt als Wanderweg ausgelegt.
und von der nicht gebauten Ferienanlage existieren nur die Straßen, die dann eben ganz plötzlich enden, wo aber sonst nix drum rum ist. Außer einem Cache 😉

Jetzt war es wirklich dunkel und wir waren müde und hatten Hunger. Wir sind für eine Portion „Deutsche Tapas“ in den Grillkönig (im Bierkönig) eingekehrt 😉 zur Happy Hour gabs heute zwei Bier und zwei Bacardi/Cola und dann wars das auch für heute!

24.03. – Schlaf wird überbewertet

Schon vor drei Monaten gebucht zählte der Countdown auf dem Handy übertrieben langsam die Tage herunter. Ich konnte es kaum erwarten! Sonne, Strand, Ruhe, Geocaches… toll!

Es war 2:15 am Donnerstag, als der Wecker geklingelt hat. ich weiß nicht, was wir uns dabei gedacht haben, den Flug um 5:20 Uhr zu buchen… Aber ich glaube der nächste ging erst nachmittags. Ja, dann lieber früh, wenn wir schon nur knapp 5 Tage weg sind.
Und es war eine super Entscheidung, denn als wir mit dem Flugzeug durch die Wolkendecke flogen, ging gerade die Sonne auf. Es war so unglaublich schön! Ich liebe es ja zu fliegen, ich finde es immer wieder toll, wie die Sonne da oben strahlt und dass man von dem grauen Matschwetter, das unten noch war, da oben nichts mehr sieht. Aber wie die Sonne am Horizont hervor kam und den Himmel und die Wolken in ein goldenes Licht tauchte… Wow!
Leider saß ich nicht am Fenster, aber selbst wenn… auf dem Foto wirkt es einfach nicht so wie in echt. Das war wieder einer der Momente, an denen ich es bedauere, keine Ahnung vom Fotografieren zu haben. Davon gab es die Tage einige 😉

Tja, also ca. 5:30 Abflug, Landung gegen 7, Koffer holen, Mietwagenschlüssel holen. Um kurz vor 8 waren wir schon draußen vor dem Terminal und erkannten den Gang zum Parkhaus aus dem Fernsehen 😉 wir sind ja passionierte Goodbye Deutschland-Gucker 😉

Unser Mietwagen war ein ganz schönes Schätzchen. schwarz – die einzig richtige Farbe für ein Auto 😉 und der Hammer: es war ein Neuwagen! der hatte erst 12 Kilometer auf dem Zähler. Ich hatte noch ein bisschen Angst, dass man uns sone alte Nuckelpinne andreht. Mit einem Neuwagen hätte ich jetzt nicht gerechnet. All möglichen Schnickschnack hatte der. Ein Hyundai i20. Schönes Auto. Echt 🙂 Und es hat uns treu die ganzen Tage lang über die Insel gebracht.

Also auf gings zum Hotel. Das ist ja alles so dicht, gegen halb 9 waren wir schon da. Dass wir um die Zeit unser Zimmer noch nicht beziehen können, das war uns ja klar, aber die an der Rezeption haben sich fast noch dafür entschuldigt und haben uns erstmal zum Frühstück eingeladen.
Das kam uns genau richtig!
Gestärkt musste ich jetzt endlich erstmal ans Meer. Und wie ich da so stand, wie mir der Wind um die Nase geweht ist, der salzige Geruch, das Rauschen… ach, ich hätt heulen können. ich bin einfach glücklich am Meer. Ich war sofort im Urlaubsmodus, sofort entspannt…

Wir haben uns dann zwei Räder gemietet und haben unsere erste Caching-Tour gestartet. Ziel war Palma. Überraschenderweise war das ganz schön weit weg! 12 km vom Hotel (übrigens am Ballermann 10) bis Palma immer am Meer entlang.
Unterwegs kamen wir am Flughafen vorbei und hatten Glück, weil die Flieger grad über unsere Köpfe hinweg gelandet sind.
Rund um die Kathedrale „La Seu“ gab es wunderschöne kleine Gässchen und Multi-Caches. Die bestehen aus mehreren Stationen. der eine führte uns schön durchs Zentrum, durch kleine Gässchen zum Rathaus. Da haben wir erstmal einen Kaffee getrunken. die kurze Nacht steckte uns doch etwas in den Knochen.
Am Rathaus konnten wir den Hinweis zur nächsten Cachestation nicht finden. Wir haben also die Angestellten da angesprochen, aber die sprachen kein Englisch. Da haben sie einen Polizisten herangerufen, der uns weitergeholfen hat. Jaja, die Polizei, dein Freund und Helfer 😀 Das lustigste war aber, dass er uns noch mal hinterher kam, als wir schon zu unseren Rädern zurück wollten, weil er uns auch gleich noch auf die Schnecke und die Eidechse an der Fassade des Rathauses aufmerksam gemacht hat, die wir auch noch für den Cache suchen mussten 😀 wir waren wohl nicht die ersten Cacher, die da nachgefragt haben 🙂

Leider haben wir bei dem Multi aber irgendwo anders was falsch gemacht… irgendwas nicht gefunden, oder gedacht, wir hätten was gefunden… sodass wir dann letzlich das Ziel, die Dose, nicht finden konnten. Schade. Aber gut.
Es wurde immer später. Wir mussten die Räder um 17 Uhr zurück geben. Vorher haben wir noch an einer Tapas Bar angehalten, wo die Tapas größer waren, als wir dachten… Etwas vollgefuttert gings zurück zum Hotel, wo wir endlich unser Zimmer beziehen konnten.
Wir hatten Meeblick vom Bett aus!! der Hammer! 😀

Das Hotel war echt schön. Da wir ja nur so kurz weg waren, haben wir uns gedacht, da gönnen wir uns was. Ein Superior Doppelzimmer priority location ;D heißt: größer als normal und weiter oben 😉 Dazu haben wir uns ein Romantik-Paket gebucht. Für jeden 30 Minuten Massage, eine Flasche Weißwein zur Begrüßung, ein Abendessen (wir hatten nur Frühstück gebucht), zwei Cocktails an der Bar und Aromatherapie auf dem Zimmer 😉

Auf dem Zimmer haben wir erstmal Siesta gemacht haben, bevor wir abends bei einem netten Italiener um die Ecke eine Pizza verdrückt haben und dann noch eine Stippvisite im Bierkönig gemacht haben. War ja, wie gesagt, nicht so weit weg vom Hotel.
Ich will ja gar nicht wissen, was da im Sommer los ist. Jetzt, wo noch keine Saison ist, kann man gut und gerne auch am Ballermann wohnen. ich persönlich fands wirklich schön. Aber ich denke zur Saison ist es da voll, laut und stressig.
Im Bierkönig lief genau die Musik, die man sich da vorstellt 😉 es war einigermaßen voll, obwohl es erst März war, aber man konnte noch treten, und es war grad Happy Hour. Wir haben also nur einen Tequila bestellt und zwei bekommen und sind danach ins Hotel gegangen.
Wir waren inzwischen seit 20 Stunden auf den Beinen und uns steckten ungefähr 25km Radtour hinter uns… das hat dann doch langsam mal gereicht und wir sind mit offener Balkontür und Meeresrauschen eingeschlafen, noch bevor mein Kopf auf dem Kissen lag 😉

Freitags-Füller 12/2016 – Urlaubsedition

1. Als Kind dachte ich, der Osterhase käm echt mit einem Korb voll bunter Eier auf dem Rücken angehoppelt.

2. Dieses Jahr hab ich allen ein kleines Päckchen geschickt, so war schon eine Woche früher was im Osternest.

3. Am Karfreitag gab’s bei uns früher schon die Eiersuche. Sonntags dann meistens noch mal bei der Oma im Garten.

4. Dass ich jemals wieder Eier färben, wage ich zu bezweifeln.

5. Das Osterfrühstück wird dieses Jahr auf Mallorca stattfinden 🙂

6. Ich hab die letzten Jahre immer mal Eier gefärbt. (aber wir essen sie dann ewig nicht auf und deshalb lass ich es gleich sein)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf irgendein schönes Restaurant, morgen habe ich einen Besuch im Bierkönig 😀 und danach eine Stippvisite im Megapark 😉 geplant und Sonntag möchte ich noch die restlichen Sachen angucken und abcachen, die wir bis dahin nicht geschafft haben!

Ostern auf Malle

Hab ich noch gar nicht erzählt: Wir fliegen über Ostern nach Malle. 😀 und jetzt ihr: „Waaaaaaaas, das weißt du jetzt schon?“ 😉
ja!! Tatsächlich haben wir das schon vor einer Woche gebucht. Zwei Monate vor dem Reisetermin! Unglaublich wie langfristig wir mal geplant haben 😀 haben wir etwa aus der Oslo-Sache gelernt?? 😉

Ich plane jedenfalls schon die Geocaching-Tour und freu mich wie blöd 🙂